Gekündigt und dann Schwanger

    • (1) 16.08.18 - 14:29

      Hallo liebe Kommuniti,
      .
      ich bin in einer sehr misslichen Situation. Ich habe meine Kündigung am 3.8.2018 erhalten ich habe innerhalb der Frist meine Chefin benachrichtigt das ich Schwanger bin.#verliebt Heute habe ich die Bestätigung von Ihr erhalten das Sie die Kündigung zurück zieht. Nur hat sie gleich noch gesagt das sie mich definitv nicht wieder beschäftigen wird. Und ich sehe da auch keine Chance, dass wir uns da wieder annähern. Am Montag haben wir ein Gespärch wie es weiter geht. Ich denke es läuft auf ein Beschäftigungsverbot hinausläuft.

      Habt Ihr Tipps auf was ich beim Gespräch am Montag achten muss? Die Kündigung wird ja dann definitiv nach der Elternzeit kommen.

      Ich wäre dankbar wenn mir einer von euch helfen kann.

      LG Maria105

      • Wenn sie dir ein BV ausstellt sei froh.
        Ich weiss nicht in welchem Bereich du arbeitest und ob das da so einfach ist.

        Dann hast du wenigstens Ruhe.
        Denke das Arbeitsklima in so ner Situation ist nicht angenehm.

        Heute habe ich die Bestätigung von Ihr erhalten das Sie die Kündigung zurück zieht. Nur hat sie gleich noch gesagt das sie mich definitv nicht wieder beschäftigen wird. Und ich sehe da auch keine Chance, dass wir uns da wieder annähern.

        Sie wird ihre Gründe dafür haben, dass sie vorhatte dich zu kündigen. Und wie wäre es, wenn du dich diesen Gründen stellst, d.h. wenn du dazu Stellung beziehst? Sofern es mit deiner Person zusammenhängt?! Vielleicht würde das den Konflikt etwas besänftigen?

        • der Konflikt zwischen ihr und mir besteht schon seit dem ich damals angefangen hatte. Am 1.September bin ich 8 Jahre bei ihr angestellt. Haben immer wieder Auseinandersetzungen gehabt die nicht intensiv aber immer wieder vorkamen. Daher denke ich nicht das es viel bringt. Sie hat kein jetzt nach der Kündigung kein Vertrauen mehr in mich und ich auch keins mehr in Sie. Wir sind ein recht kleiner Betrieb mit 8 Mann da kann man sich leider auch nicht aus dem weg gehen.

      In jedem Fall lass dich nicht zu spontanen Unterschriften hinreissen! Einer bekannten wollte der Chef mit Druck eine Unterschrift auf der Kündigung abnötigen.

      Ein BV kommt nur in Frage, wenn dein Arbeitsplatz nicht Mutterschutzkompatibel ist.
      Ansonsten bliebe nur weiterarbeiten oder deine Arbeitgeberin stellt dich auf eigene Kosten frei.
      Seit dem 01.01.18 sind die Bedingungen unter denen ein Bv ausgestellt werden kann verschärft.

      Wenn die Situation zwischen euch so angespannt ist, musst du natürlich damit rechnen, das sie dich dann nach der Elternzeit kündigt,aber bis dahin hast du Ruhe. Halte dich an alle Fristen (Antrag Elternzeit etc)

      • (6) 16.08.18 - 14:46

        Die Änderungen des Gesetzes werden so eine Chefin leider nicht interessieren und die TE wird sicher auch nix gegen ein BV sagen.

        Also kann die Chefin sich schön das Gehalt wiederholen und sich freuen.

Wie lang hast du vor in Elternzeit zu gehen?

Lass dich auf das Gespräch ein. Mehr wie sie stellt dich frei oder du gehst arbeiten kann sie nicht machen. Du darfst nur nichts unterschreiben. Erkundige dich bei allem ganz genau.

LG Sabrina

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