Gekündigt und dann Schwanger

Hallo liebe Kommuniti,
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ich bin in einer sehr misslichen Situation. Ich habe meine Kündigung am 3.8.2018 erhalten ich habe innerhalb der Frist meine Chefin benachrichtigt das ich Schwanger bin.#verliebt Heute habe ich die Bestätigung von Ihr erhalten das Sie die Kündigung zurück zieht. Nur hat sie gleich noch gesagt das sie mich definitv nicht wieder beschäftigen wird. Und ich sehe da auch keine Chance, dass wir uns da wieder annähern. Am Montag haben wir ein Gespärch wie es weiter geht. Ich denke es läuft auf ein Beschäftigungsverbot hinausläuft.

Habt Ihr Tipps auf was ich beim Gespräch am Montag achten muss? Die Kündigung wird ja dann definitiv nach der Elternzeit kommen.

Ich wäre dankbar wenn mir einer von euch helfen kann.

LG Maria105

Wenn sie dir ein BV ausstellt sei froh.
Ich weiss nicht in welchem Bereich du arbeitest und ob das da so einfach ist.

Dann hast du wenigstens Ruhe.
Denke das Arbeitsklima in so ner Situation ist nicht angenehm.

Heute habe ich die Bestätigung von Ihr erhalten das Sie die Kündigung zurück zieht. Nur hat sie gleich noch gesagt das sie mich definitv nicht wieder beschäftigen wird. Und ich sehe da auch keine Chance, dass wir uns da wieder annähern.

Sie wird ihre Gründe dafür haben, dass sie vorhatte dich zu kündigen. Und wie wäre es, wenn du dich diesen Gründen stellst, d.h. wenn du dazu Stellung beziehst? Sofern es mit deiner Person zusammenhängt?! Vielleicht würde das den Konflikt etwas besänftigen?

der Konflikt zwischen ihr und mir besteht schon seit dem ich damals angefangen hatte. Am 1.September bin ich 8 Jahre bei ihr angestellt. Haben immer wieder Auseinandersetzungen gehabt die nicht intensiv aber immer wieder vorkamen. Daher denke ich nicht das es viel bringt. Sie hat kein jetzt nach der Kündigung kein Vertrauen mehr in mich und ich auch keins mehr in Sie. Wir sind ein recht kleiner Betrieb mit 8 Mann da kann man sich leider auch nicht aus dem weg gehen.

In jedem Fall lass dich nicht zu spontanen Unterschriften hinreissen! Einer bekannten wollte der Chef mit Druck eine Unterschrift auf der Kündigung abnötigen.

Ein BV kommt nur in Frage, wenn dein Arbeitsplatz nicht Mutterschutzkompatibel ist.
Ansonsten bliebe nur weiterarbeiten oder deine Arbeitgeberin stellt dich auf eigene Kosten frei.
Seit dem 01.01.18 sind die Bedingungen unter denen ein Bv ausgestellt werden kann verschärft.

Wenn die Situation zwischen euch so angespannt ist, musst du natürlich damit rechnen, das sie dich dann nach der Elternzeit kündigt,aber bis dahin hast du Ruhe. Halte dich an alle Fristen (Antrag Elternzeit etc)

Die Änderungen des Gesetzes werden so eine Chefin leider nicht interessieren und die TE wird sicher auch nix gegen ein BV sagen.

Also kann die Chefin sich schön das Gehalt wiederholen und sich freuen.

Also bei mir im Umkreis wurde beim kleinsten aua ins BV geschickt. Das hat doch nichts mit *Arbeitsplatz nicht Mutterschutzkompatibel ist* zu tun? Oder wie meinst du das?

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Wie lang hast du vor in Elternzeit zu gehen?

Lass dich auf das Gespräch ein. Mehr wie sie stellt dich frei oder du gehst arbeiten kann sie nicht machen. Du darfst nur nichts unterschreiben. Erkundige dich bei allem ganz genau.

LG Sabrina

Ich möchte wieder 12 Monate Elternzeit wie bei meinem ersten Kind haben. Und Sie wird mit defintiv nicht arbeiten kommen lassen, das hat Sie mir schon mehr als Deutlich klar gemacht.

an das Unterschreiben muss ich mich unbedingt halten. Die Kündigung hatte ich auch gleich unterzeichnet #klatsch da ich mit dieser total überrumpelt wurde.

Die Kündigung zieht sie doch zurück.

Wenn dein AG Dich offensichtlich gar nicht mehr im Betrieb sehen möchte, bzw. Sie hat Dir deutlich und unmissverständlich gesagt, das Sie Dich nicht wieder arbeiten kommen lässt, muss ja was sehr gravierendes vorgefallen sein. Das erst Mal vorweg.

Wie Du muss Dich an das unterschriebene halten? Die Kündigung zieht Sie ja zurück.. Ich verstehe nur Bahnhof.. Was hast Du denn unterschrieben, woran Du Dich halten muss?

Wenn sein Arbeitsplatz für eine Schwangere sonst geeignet ist, kann dein AG Dich keine BV ausstellen, das kann nur dein FA. Dafür muss aber gute Gründe gegeben werden. Psychische Probleme, großen Stress, frühere späte FG oder ein Totgeburt.

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Genau so lief es bei meinem letzten AG. Nur das ich gekündigt wurde, nachdem ich gesagt habe, dass ich schwanger bin, also eben aus diesem Grund. Nachdem ich ihm einen gepfefferten Brief geschickt hab, hat er dann die Kündigung zurückgezogen und mich ins BV geschickt. Ich war darüber nur noch froh. Wie will man für so jemanden noch arbeiten? Genieß den bezahlten Urlaub und such dir in Ruhe eine andere Stelle während der Elternzeit. Lass dich nur bloß nicht zu deinem Nachteil auf eine niedrigere Stundenzahl stufen oder sowas! Hat deine Chefin vielleicht was geahnt von der SS? Würde mich nicht wundern in unserer abartigen Arbeitswelt!

das würde absolut nicht mehr funktioniert.
es wurden zumindest immer mal wieder Anspielungen gemacht die Kündigung hat eher mit dem Azubi zu tun der kommt der ist günstiger, länger da und schon eingearbeitet 😒

2 Jahre Elternzeit da bekomm ich ja voll wenig elterngeld 🤔

Du kannst dir doch das Geld auszahlen lassen, wie du magst.

Du kannst es dir ja auch 1 Jahr auszahlen lassen und dann hoffen, dass deine Chefin dir nichts böses mehr will und dich woanders auf max. 30 Stunden pro Woche arbeiten lässt. Oder du hast halt in dem Jahr was neues gefunden und kannst die Elternzeit abbrechen nach 12 Monaten, wenn du magst.

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