Eigentum und Kredit für Möbel in einem ?

    • (1) 22.08.18 - 16:45
      Inaktiv

      Hallo ich und mein Mann sind unterschiedliche Meinungen, ob man bei einen Kedit für Wohnung/Haus auch mehr Kredit bekommt für Einrichtung. Ich sage ja mein Mann meint dass machen sie nicht,hat jemand Erfahrung? Danke in voraus.

      • Hallo
        das kann man pauschal nicht sagen. Das kommt auf den Beleihungswert, das Eigenkapital, den Wert des Hauses, den Kaufpreis und die Einkünfte an. Bei einer 100% oder sogar noch höheren Finanzierung mit niedrigem Einkommen ist es sicher schwer bis unmöglich noch zusätzlich Geld für Möbel zu bekommen.

        • (3) 22.08.18 - 17:01

          Okay. Also wir wollten etwas sparen und mal nach einen Kredit für Eigentumswohnung fragen da wollte ich auch neue Möbel etc kaufen , Eigenkapital ist gering da wir noch nicht viel gespart haben da ich erst mit der Ausbildung fertig geworden bin, zusammen verdienen jetzt sehr gut, ein zusätzliches Kredit für Möbel nehmen möchte ich nicht hab aber in der Situation noch keine Erfahrung.

      Möbel zählen nicht als Mehrwert für die Bank, wenn sie nicht fest verbaut sind z.B. Einbauküche und bei sowas wie Einbauküchen stellen sich die meisten Banken quer mittlerweile. Da der Mehrwert aber wichtig für den Beleihungswert ist und somit für die Sicherheit der Bank machen Banken das eher nicht so gerne in Kombination mit einem Immobilienkredit.

      Was spricht gegen einen anderen zusätzlichen Kredit?

      • (5) 22.08.18 - 17:17

        Eigenkapital ist nicht sehr hoch und zwei Kredite wollte wir nicht abzahlen, naja da kann man ja lange sparen🙄

        • Ob nun ein Kredit mit großer Summe oder zwei Kredit mit einer kleinen Summe, es kommt doch auf das gleiche raus.

          Der einzige Unterschied ist, dass Immobilienkredite meistens bessere Zinsen als Privatkredite haben. Allerdings gibt es auch genug Angebote zur 0% Finanzierung, was dann sogar günstiger wäre, als es mit im Immobilienkredit zu haben. :-)

          So oder so. Wer ein Eigenheim und dann auch noch voll neu eingerichtet möchte muss eben sparen.

          • (7) 22.08.18 - 17:24

            Ja das stimmt allerdings

            Alleine damit ihr auf 100% (heißt die finanzierte Summe ist auch = Beleihungswert) Finanzierung kommt (worauf sich auch noch nicht alle Banken einlassen) braucht ihr die Kaufnebenkosten. Da könnt ihr ohne Makler mal pauschal mit 10% vom Kaufpreis rechnen. Wenn ein Makler auf der Immobilie sitzt dann eher mit 17%.

            Das sind bei einem Haus von 300.000€ schon fast 50.000€.

            Und viele Banken machen auch nur eine 70% Finanzierung. Erwarten also 30% Eigenkapital zusätzlich.

            Wobei man bei sehr gutem Einkommen das auch sicher ist bei den Zinsen zur Zeit auch eine 100% Finanzierung als sicher bezeichnen kann. Allerdings sind dann die Zinssätze auch nicht so attraktiv. Unsere Beraterin meinte 89% sollte man für den Zinsvorteil schon anstreben.

            • Wie kommst du denn bitte auf diese Pauschalen? Die Grunderwerbsteuer und auch die übliche Maklerhöhe variiert ja stark zwischen den Bundesländern. Die kennt man also eh genau, für den Notar kann man 1,5% ansetzen, für Gericht/Grundbuch 0,5%

              • Also ich habe Bekannte in fast jedem Bundesland und alle klagen, dass fast alle Makler nur noch den Höchstsatz nehmen und der ist in fast allen Bundesländern mittlerweile bei 7%.
                Auch Notar ist mit 1.5% eher an der unteren Grenze, grade wenn man noch mehr Kredit für Renovierung aufnimmt wird die Grundschuld z.B. an diesem Betrag berechnet und nicht am Kaufpreis, wie es die meisten vorm Kauf mit den 1.5% ansetzen. Dazu kommen dann noch extra Kosten wenn Sachen aus dem Grundbuch entfernt werden müssen, die nicht immer der Verkäufer trägt (hier kommt es auf den Vertrag an). Auch Grunderwerbssteuer ist in fast keinem Bundesland mehr unter 5%.

                Dazu kommen aber noch Dinge, die Geld kosten bevor man die Immobilie überhaupt kauft. Zum Beispiel ein Gutachter. Eventuell Proben im Labor schicken, wenn das Haus um 1960-1980 gebaut wurde etc.pp.

                Denke da kommt die Pauschale ganz gut hin, wenn man später keine bösen Überraschungen erleben will. Wenn es dann soweit ist kann man es sich ja genau ausrechnen wenn man möchte. Fakt ist aber, dass sich die meisten Immobilienkauf ganz ohne Eigenkapital in den Kopf setzen und sich überhaupt keine Gedanken über die Nebenkosten machen, sondern eher über neue Möbel. Und selbst wenn die Nebenkosten aus Eigenkapital finanzierbar sind reden wir immer noch von einer 100% Finanzierung.

                • Also hier in NRW nehmen die Makler ausnahmslos 3,57% inkl. MwSt. Kauft man Neubau über Bauträger fallen i.D.R. gar keine Provisionen an. Und meine Erfahrung, beruflich wie privat ist, dass man eher mit 1,2% Notar und 0,3% Gericht auskommt.
                  Wären in Summe also 8,5% bei hier sehr hohen 6,5% Grunderwerbsteuer. Ist ziemlich weit weg von deiner 17%-Pauschale!

    Würdest du ernsthaft 25/30 Jahre lang Möbel abbezahlen wollen, samt Zinsen?

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