Elterngeld und Kleingewerbe

    • (1) 22.08.18 - 17:02

      Hallo,

      ich habe eine Frage und konnte dazu bisher keine Antwort finden.

      Zur Situation: Ich bin angestellt in einer Firma und ich werde ein Jahr Elterngeld beziehen.
      Nun spiele ich mit dem Gedanken vor der Elternzeit wieder ein Kleingewerbe anzumelden, um die Option zu haben als Freelancer etwas zu arbeiten, wenn es die Zeit zulässt.

      Wenn ich Geld dadurch bekomme, wie verrechnet sich das mit dem Elterngeld? Da ein Kleinunternehmen ja keine GuV Rechnung pro Monat macht, sondern nur pro Jahr, wie wird ermittelt, was nun wirklich reiner Gewinn ist? Hatte jemand diesen Fall schon einmal?

      Generell habe ich gelesen, dass ich auch einfach alle Rechnungen erst nach dem Jahr in dem ich Elterngeld beziehe stellen könnte, da es scheinbar auf den Zeitpunkt ankommt, wann man das Geld bekommt und nicht wann man es erarbeitet hat. Hat jemand Erfahrungen damit?

      Danke und viele Grüße #blume

      • Genau, es zählt das Zuflussprinzip und der genaue Gewinn in jedem Lebensmonat, sobald du da gearbeitet hast.

        • Danke #blume

          Das heißt ich müsste dann jeden Monat eine GuV abgeben?
          Und wie ist es dann in Monaten wo es viel Verlust war? Wäre ja doof, wenn das nicht berücksichtigt wird, aber bei Monaten, wo dann entsprechend der Gewinn rein kommt große Kürzungen kommen.

          Ich denke ich werde dann einfach die Rechnungen aus dieser Zeit nach dem Elterngeldbezug stellen.

          • Es wird dann ein Durchschnitt gebildet, aber eben nur für die Monate, wo du angegeben hast zu arbeiten.

            Und nein, nicht jeden Monat abgeben, sondern einen, nach Monaten gegliedert.

            • Es geht ja nur um die Einnahmen während ich Elterngeld beziehe.
              Zur Zeit habe ich mein Kleingewerbe abgemeldet, da mich meine Vollzeitstelle komplett ausfüllt. Überlebe aber es für die Dauer der Elternzeit wieder anzumelden, damit ich nebenbei etwas arbeiten kann.

              Beispiel:
              Ich bekomme durch meine Arbeit der letzten 12 Monate als Angestellte für 10 Monate das Basiselterngeld in Höhe von 1800€. Nehmen wir an der Bescheid würde schon vorliegen und es der erste Bezugsmonat.

              Nun mache ich im ersten Monat 500€ Verlust und schreibe im vierten Monat eine Rechnung an einen Kunden über 800€. Den Rest der Zeit während ich Elterngeld beziehe mache ich nichts.

              Wie würde das dann aussehen?

              Oder schicke ich dann am Ende der 10 Monate eine Auflistung und zahle zu viel bezogenes Elterngeld zurück?

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