Elterngeld Plus mit Familiengeld kombinierbar?

    • (1) 04.09.18 - 14:58

      Hallo ihr Lieben,

      Wir erwarten im Dezember unser drittes Kind. Ich fand beim zweiten die Möglichkeit des elterngeld Plus super und würde es gerne wieder so machen.
      Da es aber dann ab dem 13. Lebensmonat das Familiengeld gibt, weiß ich nun nicht, ob das kombinierbar ist oder es dann angerechnet wird aufs Elterngeld. Dann würde ich nämlich das basis Elterngeld wählen.
      Die Infozentrale zum Familiengeld meinte, das sei kein Problem, ich hätte es aber gerne von der Elterngeldstelle selbst gewusst, bin aber die letzten zwei Tage nicht durchgekommen.

      Hat sich vielleicht von euch zufällig jemand bereits darüber informiert?
      Danke und liebe Grüße

          • Ich denke, Ende des Monats. Habe da auch immer das Betreuungsgeld für unser 2. Kind bekommen.

            Bin ja gespannt, unser 3. Kind ist ja Ende Juli 1 geworden, also stünde ihm noch für August Betreuungsgeld zu. Für diese Kinder gibt es laut ZBFS eine Übergangsregelung- dafür kam ein Antrag 😂😂😂.
            Beim Familiengeld kam nur ein kleiner Wisch, in welchem man Adresse und Bankverbindung bestätigen musste.

            Wie geht es dir denn?

            • Ich bild mir aber ein, dass mit der Einführung des Familiengeldes alle Ansprüche auf das vorangegangene Betreuungsgeld verfallen. Ist ja auch höher und uneingeschränkter. Betreuungsgeld waren ja auch "nur" (soll jetzt nicht undankbar klingen) 150 Euro und die standen ja nicht mal allen zur Verfügung. Und da du ja sagst 3. Kind, bekommt es nicht mal "nur" die 250 Euro sondern gleich mal 50 Euro mehr. Auch schön. Und das 2 Jahre.

              Ja bestätigen mussten wir das nur bedingt. Wir haben den Wisch bekommen und hatten die Wahl zwischen: "Haben sich ihre Angaben aus dem Elterngeldantrag 2016 geändert?" Ja oder Nein? Und wenn man Nein angekreuzt hat, musste man halt auf der Rückseite nur den Teil A ausfüllen, bei Nein noch zusätzlich Teil B. Da sich weder der Name, Adresse noch Bankverbindung geändert hat, logischerweise bei uns nur Teil A. Wo wir auch nur bezeugen sollten, dass unser Sohn deutscher Staatsangehöriger ist und aus keinem anderen Land oder Bundesland gleichwertige Bezüge erhält und das wir als Eltern auch nur in Deutschland beschäftigt sind.

              Och uns gehts gut. Halbzeit und wie beim 1. gehts mir seither den "Umständen" entsprechend gut. Langsam merk ich die Kurzatmigkeit beim Treppenstufen laufen, das Gewicht was dazu kommt und ich merk das ich bei körperlicher Arbeit häufiger Päuschen benötige als üblich.

              Find ich übrigens total witzig das wir diesmal zeitgleich schwanger sind.^^ Uns unterscheiden diesmal ja echt nur wenige Tage vom Entbindungstermin voneinander. #freu

              • Ja, genau der Anspruch auf Betreuungsgeld verfällt.
                Aber bei Kind 3 (geboren 29.07.) besteht für den restlichen Juli und für August noch Anspruch auf Betreuungsgeld, deshalb der 2. Antrag, den ich bekam.....weil es da eine Übergangsregelung bis 01.09. gibt....verwirr, verwirr

                • Ach ja - ja stimmt das Familiengeld gibts ja erst ab September. Ich darfs fürs 1. Kind zumindest ein halbes Jahr haben. Besser als nix. Das gute. Das Familiengeld deckt fast komplett die Krippenkosten (die diese Jahr niedriger sind, da wir 2016 weniger Einkommen hatten und dadurch runtergestuft wurden).:-)

                  • Das ist doch super für euch!
                    Und du hast recht, besser als „nichts“. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr über Herrn Söders Geschenk zur Wahl 😂😂😂

                    • Geschenkten Gaul - schaut man nicht ins Maul!^^

                      Ich find diese Lösung auch 1000 mal besser als das Betreuungsgeld. Da es eben nicht heißt, es bekommt nur derjenige, der daheim bleibt und nur so uns so niedriges Einkommen hat etc. Sondern es bekommt jeder. Ob man das jetzt in die Kinderbetreuung reinsteckt und den Löwenanteil der Krippenkosten damit stämmt (soferns keine Private Krippe ist) oder es nutzt, weil man noch daheim ist als Bonus sozusagen. Ist dann wieder freigestellt.

                      Ich hab das damals mal durchrechnen lassen bevor Junior ein Jahr alt wurde, ob wir es bekommen würden, wenn ich daheim geblieben wäre. LEIDER in unserem Fall nicht. Ist nämlich leider mit nichten so, dass das jeder bekommen hat (das Betreuungsgeld) der nach dem 1. Geburtstag daheim geblieben ist. Sondern das hängt auch vom Einkommen ab und wie viele Kinder man hat etc. Ähnlich wie Wohngeldzuschuss, den bekommt auch nicht jeder, nur weil nur einer arbeiten geht. Da interessiert nur das Einkommen, nicht wie hoch die Miete vor Ort ist (denn das was für München veranschlagt ist, ist weit ab vom Schuss, was die realen Mietpreise betrifft).Ich glaub ne Wohnung unserer Größe in München wird mit um die 900 Euro warm veranschlagt... alles was die Wohnung mehr kostet ist "shit happens"... welche 4 Zimmerwohnung mit 80 qm kostet in München warm 900 Euro, außer Sozialwohnungen???

                      • Betreuungsgeld hat mit dem Einkommen nichts zu tun gehabt, sondern nur, dass das Kind zuhause betreut wurde. Das was du meinst, ist Landeserziehungsgeld, das war wirklich für Geringverdiener, also wenn das Haushaltsnettoeinkommen sehr niedrig war und das Kind zuhause betreut wurde. Dann gab es neben Betreuungsgeld auch Landeserziehungsgeld (je 150€)

      Familiengeld ist wie Kindergeld zu betrachten. Ein staatliches Zückerli das jeder bekommt und das zumindest auf Dinge wie das Elterngeld nicht angerechnet wird. Kindergeld wird ja auch nicht angerechnet. Zumal das Familiengeld jeder bekommt vom 1.-3. Geburtstag des Kindes, ungeachtet ob es daheim betreut wird oder in eine Kita geschickt wird.

      Die Infozentrale ist ja gebreeft auf typische Fragen. Sowas wäre ne klassische Frage zum Familiengeld und sollten diese auch fachkundige Auskunft gegeben werden können.

      Wir bekommen im Januar das 2. und ich werd auch Elterngeld Plus beantragen. Elterngeld ist ja eine Lohnersatzleistung wie ALG 1 oder Krankengeld. Da wird normal nix drauf angerechnet wie Kindergeld, Familiengeld etc. Ich kenn das nur bei Hartz4, aber das ist ja auch eher Bereich Sozialhilfe.

      • Vielen Dank dür eure Antworten.
        Ist gar nicht so einfach, sich für das richtige Elterngeldmodell zu entscheiden. 😅

        • Einfach in Anführungszeichen schon. Es hängt ganz klar damit zusammen, wann man wieder gedenkt arbeiten zu gehen. Und ob das gesplittete Elterngeld überhaupt reicht um mit dem Einkommen des Mannes zusammen die Fixkosten stämmen zu können.

          Wir werden diesesmal Elterngeld Plus wählen. Da ich 1. die Erfahrung vom 1. Kind habe, dass eine Aufnahme in der Krippe unterm Jahr nahezu aussichtslos ist und ich mir nicht vorstellen bräuchte unterm Jahr irgendwann ein Platz zu bekommen (außer man lebt in nem Dorf da ist das was anderes).

          Ich hab fürs 2. durchs 1. Kind ein garantierten Krippenplatz aber den auch nur zum September. Da mein 2. Kind aber im Januar zur Welt kommt und mein Mann und ich keines unserer Kinder vorm 1. Geburstag fremdbetreuen möchte. Muss ich das Elterngeld Plus wählen und 21-22 Monate Elternzeit nehmen ergo auch die max. Auszahlungsdauer des Elterngeldplus. Da mein Mann keine Partnermonate nehmen wird. Mehr als 22 Monate sind also nicht drin. Da die ersten 2. Monate vom Mutterschutz IMMER als Basiselterngeld gewertet werden. LEIDER!

          Damit das dann aber so finanzierbar ist vom Leben. Muss mein Mann erstmals in die Steuerklasse 3 wechseln und wir müssen unser Auto abstoßen um die Kreditraten einzusparen, die Versicherung und Unterhaltskosten was im Monat zusammen schnell 400-500 Euro sind, je nachdem wie viel man fährt.

          Was bringt es mir 12 Monate Basiselterngeld zu haben, wenn ich dann 9 Monate aufm trockenen Schwimme??? Zumal das Familiengeld jetzt nicht wirklich ein Ausgleich darstellt für den Wegfall vom Basiselterngeld.^^

          Das Basiselterngeld macht es auch gänzlich unattracktiv selbst geringfügig etwas dazu zu verdienen. Z.b. Abends 2 Stunden putzen gehen wenn der Papa daheim ist. Beim Elterngeld Plus wird das zwar auch angerechnet, aber nicht zu 100% wie beim Basiselterngeld. Sondern anteilig. Was ein vieeeeel geringeren Abzug des Elterngeldes bedeutet. Basiselterngeld von knapp 1000 Euro und 450 Euro zuverdienst ist gänzlicher Käse. Denn die 450 Euro werden mir komplett vom Elterngeld abgezogen, sofern ich durch die Abzüge nicht unter 300 Euro rutschen würde. Was ich bei 1000-450=550 euro natürlich NICHT tue. So kann ich Elterngeld Plus nehmen, dazuverdienen, aber es wird eben nicht 1 zu 1 abgezogen sondern nur anteilig. Was den Zuverdienst immernoch rentabel gestaltet. Beim Basiselterngeld ist Geringfügig dazuarbeiten ne Kopfschussaktion. #hicks

    Da hab ich gleich mal eine Frage zu dem
    Familiengeld. Gibt es das für alle Bundesländer ?

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