Total planlos wegen Steuererklärung

    • (1) 09.09.18 - 13:00

      Hey zusammen. Und zwar haben wir 2016 geheiratet und müssen wegen Steuerklassenwechsel (von beiden 1 auf 3/5 ) nun seitdem die Steuererklärung machen. Letztes Jahr haben wir diese über Elster für 2016 gemacht und bekamen Geld zurück.
      Nun habe ich alles eingetragen und laut Berechnung müssten wir über 2000 € zurück zahlen ? Das kann doch irgendwie nicht stimmen.
      Mein Mann hat 1 mal den Arbeitgeber gewechselt und habe bei Anlage N auch beides Eingetragen also addiert bei ihm. Ich hab im September 2017 ein Kind bekommen und war in dieser Zeit auf Teilzeitbasis angestellt und dann eben Mutterschaftsgeld + Elterngeld bis Ende des Jahres 2017 eben.
      Sonst haben wir nichts weiter angegeben oder eingetragen.
      Mein Mann verdient auch nicht unbedingt viel, wie kann denn da dieser Nachzuzahlende Betrag zustande kommen ?
      Habe ich irgend was falsch eingetragen ? Vielleicht kann ja jemand helfen bevor ich das so abschicke und irgendwas falsch ist. Hab das ganze mal gescreenschottet und eingefügt.

          • Du kannst die normalen NK nicht absetzten, ausser viell. Hausmeister.
            Wenn sie mit ihren Ausgaben nicht über 1000 Euro kommt, sieht es eh schlecht aus.

            • Du kannst selbstverständlich 20% der Handwerker-Lohnkosten, die für deine Mietwohnung bei Wartung etc. angefallen sind, von der Steuer absetzen. Jede seriöse Hausverwaltung stellt dir darüber eine Bescheinigung für das Finanzamt aus.

      Leider fehlen einige Infos, aber ich tippe ganz stark auf einen ungewöhnlichen und leider ungünstigen Fall von Einkünften mit Progressionsvorbehalt. Und das ganze gepaart mit der Steuerklassenkombi 3/5. Die Steuervorauszahlungen waren viel zu niedrig.

      Laut der Berechnung hatte Dein Mann ein Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit von 4527€, Du hingegen knapp 30.000€.
      Stimmt das? Und wer hatte dann die Steuerklasse 3 und wer die 5?

      Grüsse
      BiDi

      • (10) 09.09.18 - 14:42

        Ne genau umgekehrt, ich bin über das Elster Portal registriert daher zähle ich da immer als Person A (Ehemann ). Ist also einmal umgekehrt. Ich habe Steuerklasse 5 (Teilzeitarbeit ) mein Mann Steuerklasse 3 (Vollzeit). Er hatte im Mai wie gesagt den Job gewechselt von ca 1800€ Brutto zu ca 2500€ Brutto, lief aber alles nahtlos ohne Lücken oder irgendwas.

        • (11) 09.09.18 - 15:34

          Ich wage nicht zu beurteilen, ob das Elster-Ergebnis tatsächlich richtig ist, aber theoretisch kann das sein-
          Der Einfachheit halber lasse ich Dein Einkommen und die Steuerklasse 3 mal aussen vor.

          Erstmal hat Dein Mann durch den Jobwechsel einen Sprung im Steuersatz gemacht. Bei einem Einkommen von 1800€ beträgt der Steuersatz 14%, bei einem Einkommen von 2500€ 18%. Für die jeweiligen Monate hat Dein Mann korrekt Steuern gezahlt, wenn man aber das Jahreseinkommen betrachtet, hätte er darauf 17% Steuern zahlen müssen. So ergibt sich die erste kleine Steuerschuld. Nun kommt ab September noch das Elterngeld oben drauf. Das wird zwar an sich nicht versteuert, aber auf das Gesamteinkommen 'draufgeschlagen, der Steuersatz ermittelt und damit wird die Steuerschuld nachberechnet. Wenn der Steuersatz unter Einbeziehung des Elterngeld nun auf 19% steigt, ist die Steuerschuld entsprechend hoch.

          Habt Ihr nicht noch irgendwas zum Absetzen um den Pauschbetrag zu überschreiten? Fahrtkosten, Telefon, o.ä.?

          Grüsse
          BiDi

          • (12) 09.09.18 - 15:41

            Also wie unten geschrieben hab ich es nochmal umgeschrieben und auch den kleinen mit eingetragen und Vorsorgeaufwand und da kam dann um die 300€ raus.
            Fahrtkosten bringen da nichts, meine Arbeitsstelle sind 10 Minuten zu Fuß und mein Mann braucht auch nur ca 10 Minuten und fährt bei meinem Vater mit der in der gleichen Firma arbeitet. Ansonsten haben wir nichts. Wohnen in einer 2 Zimmer Mietwohnung, wenn Renovierungen dann machen wir das Selbst und auch nur Sachen wie tapezieren und streichen also nichts in Hundert Euro Beträgen.
            Deswegen hatte es mich ja so überrascht. Die 300€ lasse ich mir noch eher gefallen.
            Wegen dem kleinen beziehen wir auch nur normales Kindergeld.

            • Schau mal genau durch die Nebenkostenabrechnung. Gab es Heizungswartung? Hausmeister? Gärtner? Schornateinfeger? Alles was da an Arbeitslohn in der Abrechnung auftaucht brav in die haushaltsnahen Dienstleistungen packen. Kleinvieh macht auch Mist ;-)

              • Wir wohnen hier seit 7 Jahren und haben noch nie eine Nebenkostenabrechnung gesehen auch keine Wasserabrechnung , nichts. Der Vermieter kümmert sich darum nicht, Heizung wird an Energieversorger seperat bezahlt, Hausmeister und Gärtner gibt es nicht, Schornsteinfeger auch nicht also da leider nichts abzusetzen. :D

                • (15) 09.09.18 - 16:45

                  Als Mieter könnt ihr das eh nicht absetzen.

                  • (16) 09.09.18 - 16:56

                    Doch, natürlich kannst du genau das absetzen als Mieter!

                    • (17) 09.09.18 - 17:04

                      Ok, ich bin kein Mieter mehr, hab das vorher halt nie abgesetzt.

                      Ich setzte es halt jetzt ab inkl. Materialkosten.

                      • (18) 09.09.18 - 17:08

                        Materialkosten darfst du als Eigentümer bei selbst genutztem Eigentum nicht absetzen, Ausnahme sind bei Dingen für das Arbeitszimmer.

                        • (19) 09.09.18 - 17:08

                          Bei Vermietungen schon😉

                          • (20) 09.09.18 - 17:12

                            Aber eben nicht für den von dir genutzten Teil und um den ging es ja, da du ja kein Mieter mehr bist.

                            Alles was mit Vermietung zu tun hat, ist ja was total anderes, denn da hast du ja auch die Einnahmen usw.

                            (21) 09.09.18 - 17:13

                            Ja das ist klar.

                            Hier gibt es ja nicht mal. Eine Nebenkostenabrechnung. Da würde ich schon was unternehmen. Es sei denn es ist vertraglich festgehalten, dass es keine gibt. Da gibt es ja aber nur 2 oder 3 Gründe für.

                            Also Vertraglich ist da nichts festgelegt der Vermieter hat einfach kein bock sich zu kümmern was er bei diversen Mengeln in den Wohnungen auch nach mehrmaligem anmahnen nicht tut. Wie ich von der Nachbarin weiß (lebt seit 18 Jahren da ) gab es seit sie da lebt 3 Abrechnungen mehr nicht.
                            Da wir aber eh nach einer größeren Wohnung momentan aktiv suchen unternehmen wir auch nichts gegen eine nicht Vorhandene Abrechnung.

          (23) 10.09.18 - 20:44

          Seit wann kann man Telefon absetzten? Das geht nur, wenn man es beruflich nutzt und dann auch nur mit 20%.

    (24) 09.09.18 - 15:26

    Hab es jetzt nochmal komplett umgeschrieben also das mein Mann auch bei Person A (Ehemann) steht. Leider hatte ich einfach auf Daten übernehmen geklickt und mich hat das Formular eben an erster Stelle eingetragen.
    Hab jetzt auch noch Anlage Kind und Vorsorgeaufwand eingetragen und nun kam nur noch ein Betrag von um die 300€ zum Nachzahlen bei raus. Zwar immer noch viel aber besser als 2000€.
    Denke mal das es nun irgendwie richtig ist.
    Teil 1 neu https://gyazo.com/5410c83b4201e7210659715cf2b55419
    Teil 2 neu https://gyazo.com/5fae5dd72e3327157a2ce84849dc15ee

Natürlich kann das sein, gerade wenn er den Job gewechselt hat und dann auch bei Steuerklasse 3 erst zu wenig Steuern gezahlt hat und dann noch deine Progressionsvorbehalts Einnahmen und scheinbar ja nicht wirklich viel zum Absetzen, so kann so etwas passieren.

Top Diskussionen anzeigen