Fg im Beschäftigungsverbot

    • (1) 09.09.18 - 15:14

      Hallo,

      leider musste ich letzte Woche erfahren das ich meine 3 Fg habe. Ich bin in der 8ssw und seit Beginn im Beschäftigungsverbot, welches mir mein Arbeitgeber ausgestellt hat. Nun habe ich mich dazu entschloßen keine Ausschabung vornehmen zu lassen, sondern auf einen natürlichen Abgang zu warten. Die Frage die sich mir stellt ist, ab wann das Beschäftigungsverbot aufgehoben ist....ab Feststellung des MA oder ab der "Geburt". Das Internet ist nicht sehr hilfreich. Habe zwar mehrfach gelesen das es mit der "Geburt" endet, eine rechtliche Grundlage konnte ich aber bisher noch nicht finden.

      Und da es immer wieder ein Thema hier ist: nein, das soll jetzt nicht zu einer Grundsatzdiskussion von Beschäftigungsverboten führen. Ich bin lediglich an der rechtlichen Seite interessiert und nicht an Meinungen.

      Nette Grüße

      Tut mir sehr Leid für dich!

    • Hallo,
      das tut mir sehr leid!
      Ich hatte das gleiche letztes Jahr und meine Gynäkologin meinte, der AG weiß ja nichts von der MA. Die MA wurde bei 7+2 festgestellt, offiziell schwanger war ich bis zur 10. Woche. Du bist ja auch noch schwanger, solange du noch keine Blutungen hattest.
      Ich wünsch dir viel Kraft! Es ist schlimm, wenn einem sowas passiert.

      • Ja, das ist immer wieder schlimm.

        Hm. Aber die Krankenkasse bekommt doch die Diagnoe MA und die bezahlt ja im Endeffekt das Beschäftigungsverbot über Umlage U2. Die Frage ist dann ob der Arbeitgeber die Umlage dann zurückerhält oder nicht.

        • Diese Beliebigkeit im Umgang mit Kassen und Arbeitgeber ist zum K****.
          Wenn es um eure Vorteile geht, seid ihr sehr sehr genau informiert über eure Rechte. Umgekehrt sieht man es entspannt und genehmigt sich eben mal 3 Wochen Verlängerung im BV.

          Es ist doch nicht eure Angelegenheit zu beurteilen ob jemand geschädigt wurde.
          Die Schwangerschaft war nicht 3 Wochen nach der FG zu Ende, sondern schon bei der FG.

          • FG ist dann, wenn die Ärztin feststellt, dass das Kind nicht mehr lebt. Das heißt nicht unbedingt, wenn man keine Herztöne mehr gefunden hat. Die findet man nicht immer. Da gehört noch mehr dazu. Blutungen und eben dass die Frucht abgeht. Das ist eine FG.
            Dann ist man leider keine Mutter mehr, und fällt auch nicht unter das MuSchG und ist auch nicht mehr schwanger. Das BV ist dann zu ende.

            Nur weil der Betrogene den Betrug nicht entdeckt, soll es rechtens sein? Was ist das für eine Logik???

        (10) 09.09.18 - 21:28

        Aber erst wenn du den entbindungstermin auf dem abr. Schein einträgst, gilt sie als nicht mehr ss und den ET weißt du ja erst ab Blutung etc

    Das ist Betrug gewesen, auch wenn dem AG kein Schaden entstanden sein sollte. So geht das nicht.

    • Naja, das ist halt die Frage! Gilt ein Beschäftigungsverbot bis zur Diagnose MA oder bis zur "Geburt" (ausschabung oder natürlicher Abgang)

      • Wenn du logisch nachdenkst, kommst du von selber drauf. Zwischen MA und Ausschabung bist du nicht arbeitsfähig. Schwanger auch nicht mehr. Und direkt nach der Ausschabung bist du einige Tage auch nicht arbeitsfähig. AU geht immer vor BV, aber BV gibts nur solange man noch schwanger ist.

        Bis zur Diagnose.
        Eine Ausscharbung bzw. Der natürliche Abgang sind über eine Arbeitsunfähigkeit zu "verbuchen"
        Es besteht leider keine Begründung mehr für ein Bv, da es ja zum Schutz einer Schwangerschaft ausgestellt wird. 😢

        Alles andere ist nicht rechtens der Krankenkasse gegenüber.

        Auch wenn man danach Zeit braucht, den Verlust zu verdauen, braucht man dafür eine Au.

        Ich hatte dies so in 2016 und war nach der MA mit AS noch 2 Wochen krankgeschrieben.

        • Ich war bisher nach der as auch immer krankgeschrieben. Mich interessiert nur der Zeitpunkt bis dahin. Da ich nicht vor habe mich wieder operieren zu lassen und meine Fä nicht gerade offen gegenüber einem natürlichen Abgang ist, frage ich mich natürlich was ab jetzt passiert. Die Fg ist klar und deutlich, wurde aber ärztlich auch nicht hundert prozentig bestätigt. Ich werde aber auch nicht mehr zum Arzt gehen, solange es mir körperlich gut geht. Verzwickte Situation.

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