Oma als Betreuung

    • (1) 11.09.18 - 20:37

      Hallo meine Arbeitskollegin hat mir erzählt da sie damals ihre Mama also die Oma vom Kind als Betreuung ( tagesmutter) hatte. Hat das noch jemand so gehandhabt? Achso ihre Mutter hatte damals Geld vom Amit dafür bekommen damit sie aufpasst und somit die Mutter wieder Vollzeit arbeiten kann . Ich Frage deswegen weil ich meine Mutter derzeit auch zum aufpassen habe und es wäre ja toll wenn sie dafür Geld bekäme denn Geld stinkt ja bekanntlich nicht

            Mit Sicherheit braucht sie dafür diesen Schein (so war es auch bei meiner Mutter). Alles andere wäre ja absurd. Natürlich hofft/erwartet das Jugendamt, dass noch andere Kinder betreut werden. Ehrlich gesagt finde ich die Aussage „Geld stinkt nicht“ unmöglich! Entweder man ist auf das Geld (des Steuerzahlers!) angewiesen, oder nicht! Meine Mutter hat damals ihren job aufgegeben, um die Enkeltochter zu betreuen! Meine Schwester war in Ausbildung! Ohne Not Geld vom Staat haben zu wollen ist schon dreist.

    Kommt mal wieder auf's Bundesland und die Kommune an.
    In Bayern werden Betreuungspersonen bis zum 3.Verwandschaftsgrad aus Prinzip nicht gefördert, andere Bundesländer verlangen, das auch die Oma eine Tagespflegeerlaubnis hat. Pflegeerlaubnis bedeutet nicht nur den Schein, sondern auch das das Jugendamt z.B. die Wohnung der Oma als geeignet abnickt.
    Ich würde bei Eurem örtlichen Jugendamt vorsprechen.

    Was natürlich klar sein sollte, ist das Oma das Einkommen auch wieder versteuern muss.

    Grüsse
    BiDi

    Hallo,
    ist deine Mutter gelernte Tagesmutter und betreut mehrere Kinder?
    Wenn du es fair und toll finden würdest, dass sie für ihre wichtige Arbeit Geld bekommt, warum zahlst du ihr nicht großzügig das, was eine TM bekommen würde?! Fände ich nur recht und billig.
    VG

    • Habe auch Freunde, die das so machen. Die haben in der einkommensabhänhigen Tabelle geschaut, was sie einer normalen Tagesmutter zahlen müssten und zahlen der Oma jetzt nach gemeinsamer Absprache etwas weniger. Da ist kein Amt involviert.

Hallo,
Bist du Alleinerziehend?
Es kommt auf dein Einkommen an ob du einen Betreuungszuschuss bekommst.

Ich hatte für Samstags eine Tages unter, es war meine Nachbarin. Das Jugendamt sah sich die Wohnung an und sie durfte mein Kind maximal 15 Stunden die Woche betreuen ohne Lehrgang.

Sie machte es auch nur weil sie mir helfen wollte.

Dazu muss die Oma die Ausbildung zur Tagesmutter absolvieren und ihre Wohnung auch vom Jugendamt als für Tageskinder geeignet eingestuft werden. Dann darf eine Oma natürlich auch eigene Enkel als Tageskinder betreuen.

Aber einfach so ohne Ausbildung mit ganz normaler Wohnung geht es nicht.

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