Arbeiten oder 2 Jahre daheim bleiben? hin und hergerissen..

ich hätte die Chance auf einen unbefristeten Vertrag. müsste meinen Sohn aber dann mit 1 Jahr in die Krippe geben..

eigentlich wollte ich 2 Jahre daheim bleiben und dann wieder nach Arbeit schauen. das ich eine Stelle finde, da habe ich keine Sorge. aber (gleich) unbefristet ist eher selten..

Da wir bauen wollen wäre die Bank über einen unbefristeten natürlich froh. ein 450 Euro Job würde aber schon reichen (dann könnte ich abends arbeiten und mein Sohn muss noch nicht in die Krippe)

ich gebe zu, ich kann schlecht los lassen.. was würdet ihr tun?

Ich würde es u.a. auch davon abhängig machen wie gut dir die Arbeit gefallen würde und vor allem, wie viele Arbeitsstunden es in der Woche sind bzw. wie oft das Kind zur Betreuung weg gegeben wird.

Danke. 20 Wochenstunden (mehr will ich nicht). die Kollegen scheinen nett zu sein. die Einrichtung selbst wird noch gebaut 😀

Ich habe meine ersten beiden Kinder für 2-3 Tage bis 13 Uhr in einer Kita. Ich kam mit den Leuten dort super klar. Die Kinder haben viel profitiert. Ich konnte beim eingewöhnen mir Zeit lassen. In den Kindergarten später zu wechseln war dann sehr einfach. Ich selbst hatte große Probleme los zu lassen 😅
Ich war auch arbeiten.

Wir sind jetzt umgezogen. Die Kita hier geht nur 5 Tage und nicht weniger. Ist mir zu viel. Je nach dem wie viel es kostet werde ich den vollen Betrag zahlen, aber ihn nicht täglich bringen. Ich möchte auch ihn mit 1,5 Jahren eingewöhnen. Die Kita ist im Kindergarten.
Bei 3 Kinder verringert das den Beitrag. Ich würde nämlich auch gerne wieder arbeiten gehen (ich habe einen unbefristeten Job)

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Ein Jahr ist ja auch noch echt klein.
Bin auch eher der "klammeraffentyp".
Ich kann dir jedoch nicht sagen was du tun sollst. Ich bin ein Bauchmensch und treffe die meisten meiner Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Das wäre mein Tipp an dich. Du musst dich ja schließlich auch wohl mit der getroffen Entscheidung fühlen können. Am Ende sitzt du auf der Arbeit mit dem unbefristeten Vertrag, kannst dich da aber so gar nicht drauf einlassen, weil du mit deinem gesamten Kopf nur bei deinem Zwerg bist und dir Vorwürfe machst. Oder du bist noch ein weiteres Jahr daheim und beißt dir täglich in den Hintern, weil du die Chance nicht wahrgenommen hast.
Lass deinen Bauch diese Entscheidung für dich fällen. Dann kannst du auch im Nachhinein damit sehr gut leben und es tut dir gut.

Danke du hast wohl recht.

Zuhause bleiben.
Die Zeit mit deinem kind gibt die keiner zurück, arbeiten kannst du noch den Rest deines Lebens 😉

Ich würde immer immer so viel Familienzeit wählen wie irgend möglich

so dachte ich eben auch immer..

Siehst du :) dann höre doch auf dein Bauchgefühl

Ich würde, wenn dir der Job zusagt, den Arbeitsvertrag annehmen. 20 Stunden ist echt nicht viel und deinem Kind wird es in der Kita gefallen. Ich finde, dass die Kinder davon nur profitieren.

Danke dir :)

Ich frage jetzt mal anders herum.
Was willst du denn abends arbeiten? wie würde das aussehen?
Dein Mann kommt bspw.um 17h heim, du arbeitest dann? Das muss ja auch passen zeitlich... Und die Arbeit muss man finden und bekommen.
Dann musst du ja auch "los lassen" :)
Nur mal so nebenbei :)

Ich persönlich habe auch zu einer Fremdbetreuung ab 2 tendiert. Bzw.wir haben uns damals so entscheiden bei der Großen und machen es bei unserem Sohn auch.
Ich habe allerdings einen festen Job und wir bauen nicht. Heißt also, dass es geldlich OK so ist.

Ich kann eure Finanzen natürlich schlecht einschätzen, aber würde persönlich da immer auf Sicherheit gehen. Aber das ist ja auch eine persönliche Einstellung.

Noch eine Frage: Habt ihr Großeltern in der Nähe? So dass sie evtl. Ein bisschen bei der Betreuung unterstützen können?
Natürlich nur, wenn beide Parteien das wollen!

Oder geht es wirklich nur um das "Abgeben" des Kindes?
Das wird dir im Übrigen auch mit 2 schwer fallen #rofl
Ging mir zumindest so :D

So. Alles in allem noch mal in Kurz:
Ich würde 1.schauen,wie das Finanzielle ausschaut. Ob ihr das 2.Jahr ohne Arbeit deinerseits hin bekommt und ob sich das Haus abbezahlen lässt,ohne euch jeden Tag Gedanken zu machen.
Würde dann einfach mal ein Probearbeiten anfragen (wenn es Betreuungsmässig machbar ist...).
Gucken wie gut dir die Stelle gefällt und dann einfach auf mein Gefühl hören.
Das sagt meist viel aus.

Viel Erfolg!
LG mery

Danke dir. Probe arbeiten habe ich schon ausgemacht.

Es kommt darauf an, ob du gerne zuhause bleibst. Ich war heilfroh nach einem Jahr wieder in die Arbeit gehen zu können! Wenn du gerne mir deinen Kind zuhause bleibst, dann tu das! Du sagst ja selbst, dass es kein Problem sein wird, Arbeit zu finden

eigentlich würde ich mich über ein wenig Abwechslung freuen ;)

Als ich schwanger war (und schon davor) hab ich immer gesagt, dass ich mein Kind niemals mit 1 Jahr schon in die Kita tun würde.

Mittlerweile ist der kleine Temperamentsbolzen 7 Monate und ich wäre froh, ihn mal für ein paar Stunden abgeben zu können 😅
Nächsten Monat haben wir einen Beratungstermin in unserer Kita. Ich hoffe er kriegt dann mit 1 1/2 einen Platz 😅😅

Also unser Kleiner würde auf alle Fälle davon profitieren! Ich merke, dass ich ihm auf Dauer zu langweilig bin und sauge mir schon täglich etwas aus den Fingern, was wir unternehmen könnten (an sich nicht schlimm aber dieser Schlafmangel...)

Und wenn es nur ein paar Stunden in der Woche sind, würde ich es an deiner Stelle machen. Finde da ist dann noch mehr als genug Familienzeit da.

Dankeschön.

Ich würde es von meinem Gefühl abhängig machen und wie es im Gesamten passt.

Ein unbefristeter Arbeitsvertrag, in dem man sich so gar nicht wohlfühlt ist doof.
Finanzielle Probleme haben, auch.

Dazwischen gibt es so viele Möglichkeiten.

Was passt besser zu euch?
Welche Vorteile hätte es?
Aber auch welche Nachteile?
Was überwiegt?

Danke ich denke drüber nach :)

Als was möchtest Du denn abends arbeiten, wäre das etwas qualifiziertes?

Ich habe mein Kind mit 13 Monaten in die Kita gegeben, weil ich mich neu bewerben muss (Vertrag lief in Schwangerschaft aus) und es ist unwahrscheinlich schwer, eine qualifizierte Stelle zu finden. Ich bin mittlerweile zwei Jahre zuhause und wünsche mir nichts mehr, als wieder zu arbeiten. In meinem Umfeld und in der Kita ernte ich für mein Tun ständig Kritik.

Dass wir überhaupt einen Kita-Platz bekommen haben, ist ein Glücksfall, ich habe aber auch kein Problem gehabt, unser Kind abzugeben. Ich bin froh, dass es so gekommen ist, sie hat in der Kita so viel gelernt, wovon wir zuhause noch weit entfernt waren und sie geht gerne dorthin. Uns kostet die Betreuung im Monat gut 500€, das ist schon eine Menge Geld, aber mein noch längerer Verdienstausfall wäre noch höher.

Schwierig, Dir etwas zu raten...aber es schadet auch als Frau nicht, finanziell etwas unabhängiger zu sein, Rentenansprüche zu erwerben, und vielleicht könnt ihr dann auch die Immobilie schneller abzahlen?

Abends wäre nichts Qualifiziertes.. hätte eine Stelle auf 450 Euro evtl am Fr/Sa. habe morgen mal Probe arbeiten. dann überlege ich.

Ich halte nicht viel von Minijobs: keine soziale Absicherung, keine Rentenansprüche, sehr selten nur eine Zukunftsperspektive. Wie einfach könnte der Wiedereinstieg in Deinen erlernten Beruf dann werden, wenn Du erstmal zwei oder mehr Jahre raus bist?
Müsstest Du bei der anderen Stelle wirklich 20 Stunden arbeiten, könntest Du nicht vielleicht auf 15 Stunden reduzieren?
Plant ihr noch ein weiteres Kind, würde ich auch mal an das künftige Elterngeld denken, das höher ausfallen wird, wenn man sozialversicherungspflichtig Teilzeit gearbeitet hat.

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Hallo,

ich würde den Job annehmen, wenn er dir zusagt.



vg
novemberhorror

Danke :)

Ich würde es von 3 Dingen abhängig machen.
- Wie dringend ist es finanziell?
- Wie gut würde DIR der Job tun?
- Welcher Typ ist dein Kind?

Unseren Sohn mussten wir damals leider schon mit 15 Monaten in eine Kleingruppe in der Kita geben. Es war Horror! Für ihn ist es definitiv viiiiel zu früh gewesen.
Meine Tochter ist völlig anders drauf. Sie könnte es deutlich besser verkraften.

Bei einem erst 1jährigen Kind würde ich mir auf jeden Fall auch noch Tagesmütter zum Vergleich ansehen und dann nach Bauchgefühl entscheiden. In der Kita hat das Kind schon seeehr viele Eindrücke. Selbst wenn der Gruppenalltag in einer Kleingruppe stattfindet - sobald es aufs Außengelände geht, laufen da zw. 50 und 100 Kinder rum... Ist viel Gewusel und nicht alle Kinder können das gut aushalten.
Komplizierte Entscheidung!
Liebe Grüße,
Vivien

ich wohne in einem Dorf.. Tagesmutter gibt's eher weniger... würde aber die Kita genau unter die Lupe nehmen ;)

Danke dir

Ich persönlich bin immer für länger mit Kind zu Hause bleiben. Mit 1 hätte ich mir auch noch nicht vorstellen können unser Kind abzugeben. Mit 2 ehrlich gesagt auch noch nicht. Ab 2,5 hat sie mehr Kontakt nach außen gesucht und geht jetzt seit sie 3 ist. In dem Jahr hat sich viel getan und ich würde sagen, es tut ihr gut und ich kann jetzt auch gut loslassen, bin aber auch froh, dass sie nur 25h dort ist. Ganztags würde ich nicht wollen.

Wie könntest du die 20h denn verteilen in der Woche?

Wie kannst du ihn bringen in der Einrichtung? Manche Kitas sind da ja recht flexibel, so wie unsere, andere wieder sehr starr mit Stunden, die man buchen muß und Zeitfenster in denen man bringen und abholen kann.

Jeden Tag 3h würde ja vielleicht noch ganz gut gehen für den Zwerg. Ich bringe unsere Tochter z.B. nach dem Frühstück in der Kita und hole sie nach dem Mittagessen ab. Wären bei uns genau 3h, wobei ich schon besser was schaffe an den Tagen, wo sie noch Mittagsschlaf dort macht und ich länger am Stück arbeiten kann, aber das wäre mir bei so nem kleinen Spatz zu lang. Kann man ja später sicherlich anpassen.

Huhu,
Mal von mir erzählt: ich habe einen sehr guten und seltenen Job, den ich liebe. Als mein Sohn sich ungeplant ankündigte stand ich auch vor der Frage.
Ich habe mich dafür entschieden ihn mit 1 jahr in die Krippe zu geben (Ja ich liebe meinen Sohn).
Ich war absolut froh wieder arbeiten zu können, weil mir einfach die Decke auf den Kopf gefallen ist. Ich bin der Meinung auch der Mutter soll es gut gehen.
Natürlich verpasst man einiges, andrerseits erlebt man auch die wundervollen entwicklungsschritte der sozialen Gleichaltrigen krippenkinder, die man als Mutter einfach nicht so übermitteln kann.
Ich hatte auch keine Probleme meinen Sohn ab und zu an Familie abzugeben, den ich finde die Möglichkeiten der Entwicklung, des Lernens, des Vertrauens und der Selbständigkeit ist absolut wichtig. "Meine Meinung"
Aber wie gesagt, es muss ja auch finanziell machbar sein.
LG Jenny

Dankeschön :)