Kündigen während der SS

    • (1) 23.09.18 - 08:57
      Inaktiv

      Hallo,
      ich hätte da mal eine Frage an all die werdenden Mamas:

      Aufgrund meines Berufes werde ich ab dem Zeitpunkt wo ich meine SS bestätige ein beschäftigungsverbot bekommen, allerdings ziehen mein Mann und ich im Januar um, das heißt ich müsste in meiner alten Praxis kündigen.
      Kennt sich da einer aus, wie das dann mit Gehalt sein wird? Und was passiert dann wenn ich ein Jahr lang zu Hause bleiben möchte? Ich bin ja dann quasi arbeitslos.
      Bin gerade ein wenig überfordert.

      • Wenn du im Beschäftigungsverbot bist und bis kurz vorm Ende der Elternzeit musst du noch nicht kündigen. In meiner Familie gab es den Fall, dass sie 400km weit weg umgezogen sind und erst zum Ende der Elternzeit gekündigt hat.

        Nicht kündigen!
        Umzug hat nichts damit zu tun.
        Geh ins BV und Mutterschutz sowie Elternzeit. Wohnort egal.

        Dann nach EZ kündigen. Wegen Umzug.

        Wenn du jetzt kündigst hast du kein Einkommen mehr und EG werden die Monate dann mit 0 gerechnet.

          • Hallöchen Momo...
            Sie liegt da nicht falsch...
            Meine Kollegin ist in ihrem Beschäftigungsverbot von Hessen nach Bayern gezogen und hat nicht gekündigt, sondern fleißig elternzeit beantragt (die vollen 3 Jahre)... Als die Adressänderung bei unserem Chef reingeschneit kam, wollte er sie kündigen (sie war schon in elternzeit) und sie hat geklagt... Sie gewann und wurde wieder eingestellt... Sie musste nur behaupten, dass sie diesen Weg halt fahren wird... Mein Chef biss sich in den Arschloch und guckte dumm aus der Wäsche als das Urteil auf Wiedereinstellung reinkam... Kurz vor Ende ihrer elternzeit hat sie dann gekündigt...

            Vorsicht Momo mit solchen Aussagen!!!
            Und fahr dich mal wieder runter... So unhöflich zu werden und dabei selbst unwissend zu sein, ist keine gute Kombi...

            Alles liebe

            • In der Elternzeit kannst du hinziehen wo du willst, aber nicht im betrieblichen Beschäftigungsverbot.

              Das sind zwei verschiedene Sachen, bitte auseinanderhalten!

              Zum Kündigen war es in der Elternzeit zu spät. Er hätte sie im BV zurückbestellen müssen und die Arbeitsleistung einfordern sollen.

              • (8) 23.09.18 - 11:06

                Ich kann in einem betriebliche BV auch 6 Monate in den Urlaub fahren.

                Nun belege doch endlich mal deine Aussagen. Oder kannst du das nicht, weil es nicht stimmt, was du schreibst.

                • Dein AG kann dir aber auch nachträglich mutterschutzgerechte Arbeitsbedingungen schaffen, womit die Gründe für das BV wegfallen.

                  • (10) 23.09.18 - 16:51

                    Ja, das habe ich hier schon ca. 3x geschrieben mittlerweile.
                    Aber es gibt, und das weißt du genauso gut wie ich, immer noch genug AG, die das alles nicht interessiert und für die ein BV der einfachste Weg ist. Und kontrolliert wird ja auch kaum leider.

              Ach Momo blöd bin ich nicht... Und sie ist im betrieblichen bv umgezogen, falls du dies überlesen hast...
              Und man kann ein betriebliches bv nicht zurücksetzen... Die Gefahren sind ja nicht weg... Sie arbeitet ja dennoch in dem Betrieb in dem eine Beschäftigung schwangerer nicht möglich ist, so wie es bei meiner Kollegin war... Er hätte zu keinem Zeitpunkt kündigen können... Erst ist die schwanger und da greift schon der Mutterschutz und somit auch der besondere Kündigungsschutz... Da kann man so lange rütteln und schütteln bis man schwarz wird, es würde kein Gericht der Welt diese Kündigung durchgehen lassen... Es sei denn sie kommt von der Schwangeren/Mutter selbst...

              • (12) 23.09.18 - 11:37

                Sie kann es ja eh nicht belegen, sonst würde sie es tun. Aber genau das verlangt sie ja immer von allen anderen hier.

                Naja wenn man eben über allen anderen steht...

                Wenn es sich aber um ein betriebliches - also vom AG ausgestelltes - BV handelt, kann der AG jederzeit die Arbeitsbedingungen schwangerengerecht abändern und dann das BV aufheben. Z.b. Wenn durch Kündigung eines Kollegen ein Bürojob freigeworden ist. Klar hängt das vom Unternehmen ab, aber man kann nicht davon ausgehen, dass das BV für die volle Zeit ausgeschöpft werden kann. Denn die oberste Pflicht des AG besteht darin, den Arbeitsplatz schwangerengerecht zu gestalten.
                Bei Elternzeit ist das wiederum etwas anderes...

                • (14) 23.09.18 - 12:36

                  Aber darum geht es bei der Diskussion mit Momo ja nicht. Sie ist der Meinung, dass es per Gesetz verboten ist umzuziehen im BV, kann dies aber nicht belegen.

                  Und umziehen darf man sehr wohl. Wenn der AG einen dann zurück holt hat man halt Pech. Und das sollte die TE auch wirklich bedenken.

                  Hallöchen
                  Klar recht hast du, aber es war bei uns zumindest absolut nicht möglich sie an eine andere Stelle zu setzen... Sie müsste dafür eine andere Ausbildung machen... In gewissen Bereichen geht es tatsächlich gar nicht, wie in der Pathologie zb... Bei der TE kann ich das nun nicht beurteilen... Aber ein Umzug perse ist nicht verboten... Sie muss dann halt hoffen, dass es ihrem Chef Wurst ist und er es beim bv belässt...

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