Mitteilung Arbeitgeber Schwangerschaft

    • (1) 24.09.18 - 21:52
      Inaktiv

      Hallo zusammen ich bin nun aktuell 14+5 und noch in probezeit ich traue mich nicht es meinem Arbeitgeber mitzuteilen bzw ich weiß nicht wie ich es ansprechen soll
      Kann mir jemand weiterhelfen?
      Wie waren eure Gespräche?

      • Einfach kurz und schmerzlos mitteilen. Ich finde es nur fair auch dem Arbeitgeber die Möglichkeit zu geben mit seinem Personal zu planen. Ich hab's damals in der 10. Woche einfach gesagt. Niemand hatte irgendein Problem 🤷🏻‍♀️

        • (3) 24.09.18 - 22:18

          Hast du vorher einen termin vereinbart oder es einfach spontan gemacht?

          • (4) 24.09.18 - 22:23

            Mir geht es genauso wie dir.
            Ich habe das Gefühl die Worte werden mir nicht über die Lippen kommen wollen und ich stammle blödes Zeug 😂😑
            Ich habe bei meiner Tochter damals meinen Chef um ein kurzes Gespräch gebeten. Dachte er könne sich dann schon drauf einstellen..
            Er dachte ich wolle kündigen. Mit der Schwangerschaft hatte er nicht gerechnet. War dann ganz lustig und ich mega erleichtert.

            Aber dieses mal werde ich einfach sehen wie es kommt.

            • (5) 24.09.18 - 22:50

              Du sprichst mir aus der seele
              Mein Problem ist halt wie gesagt ich bin noch in probezeit und mein Betrieb ist echt nicht kinderfreundlich die haben alle eine sehr komische Ansicht gegenüber Kindern und sehen es vielmehr als eine last und nicht als eine Freude

              • (6) 25.09.18 - 04:33

                Auch in der Probezeit bist du im Kündigungsschutz. Die können das doof finden wie sie wollen, aber sie können dich nun nicht mehr rausschmeißen. Deine Probezeit endet mit der Mitteilung der Schwangerschaft sozusagen, da sie die Zeit auch nicht einfach hinten dran hängen können. Also nur Mut!
                Alles Gute!

              • Die Schwangerschaft einer neuen Mitarbeiterin, die gerade erst eingearbeitet wird und noch in der Probezeit ist, ist für den AG auch ganz einfach keine Freude :) das würde ich ihm jetzt nicht vorwerfen, das liegt in der Natur der Sache.

          Ich hab's spontan angesprochen, das war kein Problem. Aber meine Chefin zu der Zeit und auch jetzt wieder ist auch sehr kinderlieb und hat selbst 6 Kinder.

    Das ging mir vor 11 Jahren ähnlich... Einfach frei raus! Früher oder später merkt er es eh. (Und DANN ist es wirklich ein Vertrauensbruch.) Mein Chef hat damals von einigen Freunden & Bekannten den Rat bekommen, mich zu feuern (geht aber gar nicht, wenn er weiß, dass Du schwanger bist - da bist du geschützt) - heute ist er sooooo froh, es nicht getan zu haben. Mittlerweile sind unsere Familien auch gut befreundet & wir haben ein super Arbeitsverhältnis!
    Alles Gute Euch!

    • (10) 24.09.18 - 23:20

      Versuchen viele Arbeitgeber.
      Finde ich unter aller ........

      Kein Arbeitgeber bleibt z.b komplett auf den Kosten bei einem BV sitzen. Im Idealfall arbeitet die schwangere natürlich wie gewohnt weiter. Wo ist das Problem ?!

      Eine Freundin von mir wurde letztens in der Probezeit gekündigt, obwohl sie die Schwangerschaft mitgeteilt hatte. Eine große Firma, die kennen die Mutterschutz gesetze. Aber versuchen können sies ja war wohl deren Motto 😂🤷

      • Wie geschrieben: er hat es ja nicht getan! ...aber der Rat war schon echt doof! ...ich habe noch nie so effektiv gearbeitet wie damals in der Elternzeit! (allerdings als Wissenschaftler - das ist natürlich etwas anderes als ein "Stechuhrenjob"!)

        Wo das Problem für den AG ist?
        Er hat die neue Mitarbeiterin vermutlich gesucht, Vorstellungsgespräche geführt, eingestellt und eingearbeitet, weil er sie braucht.
        Fällt sie noch in der Probezeit gleich wieder lange aus, ist das einfach unschön und kostet Zeit und Geld.

        • (13) 26.09.18 - 23:37

          Dann sollte man keine Frau im gebärfahigen Alter einstellen. So einfach ist das. Ich habe weniger Probleme mit Arbeitgebern, die dann gleich lieber Männer einstellen als mit denen, die schwangere Frauen schikanieren, weil sie genervt und frustriert sind. Außerdem ist diese Denkweise sehr kurzsichtig. Eine Schwangere kommt irgendwann aus der Elternzeit zurück und kann dann wieder eingesetzt werden. Aber die meisten planen nur von 12 bis Mittag. Schade!!!

(14) 24.09.18 - 23:17

Du darfst in der Schwangerschaft nicht in der Probezeit gekündigt werden , wenn der Arbeitgeber dich kündigt hast du zwei Wochen Zeit es ihm mitzuteilen, dann ist die Kündigung unwirksam (Mutterschutzgesetz).

Also bei dem Thema schon mal entspannen :)

Ich würde einfach um ein Gespräch bitten und es mitteilen, Fertig.
Arbeitgeber müssen mit sowas rechnen und das tun sie auch.

Ich weiß nicht was du beruflich machst, aber in den meisten Fällen gibt es wenig Probleme.

Liebe Grüße aus der Personalabteilung (vor dem BV )😊

  • (15) 25.09.18 - 07:43

    Ich muss einmal kurz korrigieren, sorry! Allein die Mitteilung der Schwangerschaft macht die Kündigung leider nicht unwirksam. Man muss leider tatsächlich eine Kündigungsschutzklage einreichen im Falle des Falles. Ich war schon mal in der Situation. Hätte ich die Frist verpasst, wäre die Kündigung trotzdem wirksam gewesen.

    • (16) 26.09.18 - 22:06

      Das stimmt so nicht ganz...

      Der Arbeitgeber kann rein rechtlich gesehen auf die Mitteilung nämlich sofort reagieren und die Schwangere wieder einstellen (Bei der Krankenkasse wieder anmelden, schriftliche Bestätigung an die Schwangere zur Weiterbeschäftigung) oder es kann vor dem Betriebsrat eine rechtswirksame Vereinbarung zur Weiterbeschäftigung getroffen werden.
      Die meisten Arbeitgeber sind da gar nicht so "böse" 😉.

      Du hast aber natürlich nicht Unrecht, wenn du sagst das eine Kündigungsschreiben am *sichersten" ist, vorallem wenn man nichts schriftliches vom Arbeitgeber zur Weiterbeschäftigung in der Hand hat.

      Die Frage ist nur, möchte man nach einer Kündigungsschutzklage tatsächlich dort wieder täglich arbeiten 🤔

      • (17) 26.09.18 - 23:06

        Ich habe NACH Bekanntgabe meiner ersten Schwangerschaft die schriftliche Kündigung erhalten. Danach habe ich mich beraten lassen. Sie sagten, ich sollte den AG erstmal schriftlich auf das Kündigungsverbot in der Schwangerschaft aufmerksam machen und eine Frist setzen um die Kündigung zurück zu ziehen. Das hat er dann auch getan. Hätte er aber nicht reagiert, hätte ich klagen müssen, sonst wäre die Kündigung trotzdem rechtskräftig gewesen. Ich hätte aus Prinzip geklagt, weil ich es einfach so unmöglich finde, sich über das Gesetz zu stellen.

(18) 25.09.18 - 07:55

Bei 14+5 finde ich es schon fair, es langsam zu sagen. Der Mutterschutz greift auch erst nach Bekanntgabe der Schwangerschaft. Ich kann deine Angst verstehen, wenn deine Kollegen so komisch drauf sind wie du sagst. Stell dich einfach auf alles ein und erwarte keine Freudensprünge, dann wirst du nicht enttäuscht. Ich war in meiner ersten Schwangerschaft so naiv, dass ich mit negativen Reaktionen auf so etwas Wundervolles wie eine Schwangerschaft nie gerechnet hätte. Nun weiß ich es besser. Aber du weißt ja noch nicht wie sie reagieren, vielleicht wird es gar nicht so schlimm. Gib ihnen erstmal eine Chance. Und ein kleiner Tipp! Besorge dir ein Attest oder setze die Mitteilung auch nochmal schriftlich auf und reiche das mit dem persönlichen Gespräch ein. Und nimm dir vielleicht einen guten Arbeitskollegen als Zeugen mit zum Gespräch, mach einen richtigen Termin dafür. Ich habe schon echt viel erlebt. Ist nicht ganz unwichtig, dass du später beweisen kannst, es tatsächlich mitgeteilt zu haben. Viel Glück!

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