Freistellung durch FA?!

    • (1) 26.09.18 - 12:14

      Hallo zusammen,

      Ich bin Bestatter, bin also in nem riskanten Beruf durch schwer heben und den direkten Kontakt zu verstorbenen ( ansteckungsgefahr durch Post mortem übertragbare Krankheiten, vieren etc.). Von meinen Kolleginnen und bekannten in dem Beruf weiss ich das sie SOFORT bei erkennen der Schwangerschaft von der FA freigestellt wurden. Meine Frauenärztin hat aber gemeint das könne sie nicht sondern nur ein betriebsarzt.

      Jetzt meine Frage, hat irgendwer von euch zufällig damit Erfahrungen (natürlich nicht unbedingt als Bestatter egal welcher Beruf geht nur um die Freistellung) damit das die FA freistellt und man sofort in Mutterschutz gesteckt wird? Und wenn jetzt noch n paar Mädels aus dem Münchner Raum sind die damit gute Erfahrungen haben, könntet ihr mir nen Arzt empfehlen?

      Danke schonmal!

      Lg Charly

      • (2) 26.09.18 - 12:20

        Hallo,
        da es sich um die Arbeitsbedingungen handelt, von denen eine Gefahr für die Schwangere ausgeht, ist nicht die FA dafür verantwortlich, sondern dein Arbeitgeber. Der muss dafür sorgen, dass er dir einen Platz ohne Gefahren (Büro, Kundengespräche o.ä.) zuteilen kann oder dich freistellen, sofern der alternative Arbeitsplatz nicht möglich ist.
        Deine FA handelt rein rechtlich gesehen genau richtig.

        (3) 26.09.18 - 12:34

        Der Frauenarzt ist nicht für deine Arbeitsbedingungen zuständig und wird er auch nie sein.

        Du musst mit deinem AG eine Gefährdungsbeurteilung machen. Entweder du darfst halt nur noch im Verkauf und in der Beratung arbeiten oder dein AG schickt dich ins Beschäftigungsverbot.

        "Von meinen Kolleginnen und bekannten in dem Beruf weiss ich das sie SOFORT bei erkennen der Schwangerschaft von der FA freigestellt wurden."

        Dann können DIE dir doch sagen, wie das Ganze bei ihnen abgelaufen ist. #kratz

      Hey
      Also wenn es so ist wie du es meinst , dann musst du zum betriebsarzt . Es wird dann kein Problem für eine Freistellung .
      Dein Frauenarzt hat gar nichts damit zu tun .

      „Und wenn jetzt noch n paar Mädels aus dem Münchner Raum sind die damit gute Erfahrungen haben, könntet ihr mir nen Arzt empfehlen?“
      Wieso sollte man hier einen Arzt empfehlen? Du wirst doch einen Frauenarzt haben .

      Hallo,
      Also ich bin in der 20ssw und ich bin von der ersten Minute zuhause. Ich habe einen Job wo ich auf Schicht Arbeite, dort ist es auch noch laut, warm und ich muss schwere Sachen heben. Ich war in der 5.Woche und habe nur einen kleinen Zettel von der FA bekommen wo darauf stand das ich Schwanger bin. Als ich das dann meinen Chef gezeigt habe hat er sich mit 2Vorgesetzten zusammen gesetzt und die haben eine Gefährdungsbeürteilung für meinen Arbeitsplatz gemacht. Bei dem Schreiben kam raus das ich laut gesetzt dieses Arbeit nicht weiter ausführen kann. Ich wurde erst einmal freigestellt von der Arbeit mit gleichen Lohn da sie mir das nicht kürzen dürfen. Der Arbeitgeber muss für noch eine angemessene Arbeit finden.in meinem Fall hatten sie nichts für mich und daher bin ich zuhause mit gleichen Lohn.Ich hoffe ich kann dir konnte dir weiter helfen

      Viel Erfolg
      Trixi

      • Danke! Ja so wurde mir des auch schon gesagt Problem daran ist, mein AG hat mich ziemlich aufm Kicker und da ich ja auch nicht geplant schwanger geworden bist ist das noch blöder das Arbeitsverhältnis ist jetzt schon nicht gut und es wird sobald er das weiß noch schlimmer. Und dicht Bereitschaftsdienste schweres heben, gefährliche Umstände usw wäre mir das am liebsten aber naja

        • (10) 27.09.18 - 11:48

          Er muss sich an das Gesetz haben sonst bekommt er Schwierigkeiten.keine Überstunden, schweres heben ..... Und er darf dich nicht kündigen.

          (11) 27.09.18 - 17:19

          Er muss sich nun mal an das Gesetz halten und du auch. Ob du möchtest oder nicht.

          Das heißt, er wird vllt alles tun, damit du gefährdungsfrei arbeiten kannst. Das musst du dann auch, sonst ist es arbeitsverweigerung.

          Hält er sich nicht ans Mutterschutzgesetz, dann solltest du dich an die zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Ich mein, wenn du jetzt schon der Meinung bist, dass er dich auf dem Kieker hat, dann kannst du in der Elternzeit ja entspannt einen neuen Job suchen und dann kann es dir auch egal sein, ob er Auflagen von der Aufsichtsbehörde bekommt oder nicht.

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