Elterngeld - Steuerwechel

    • (1) 28.09.18 - 10:49

      Ich möchte mich jetzt schon entschuldigen, dass ich diese dusselige Frage stelle, denn eigentlich dachte ich immer, ich habe es verstanden. Aber wenn man einmal verunsichert ist, ist es mit logisch vorbei.

      Wir haben am Dienstag festgestellt, dass ich schwanger bin (ET 4.6.) und wollen jetzt natürlich die Steuerklasse von 4/4 in 5/3 Wechseln. Jetzt habe ich gerade Beginn Finanzamt angerufen, dass Wechsel erst zum November jetzt berücksichtigt werden können. Wenn das Baby geplant im Juni kommt, reicht es ja, was wäre aber wenn es früher im Mai kommt?
      Mein Mann geht übrigens in Elternzeit, deshalb auch 5/3.

      Vielen Dank!

      • DA bei deinem Mann ja die 12 Monate vor der Geburt (und nicht vor dem Mutterschutz) gelten, kann bei einem Wechsel das Kind frühestens im Mai kommen, also kein Problem. Es reichen nämlich 6 Monate, dann wird die aktuelle Steuerklasse genommen.

        Außerdem ist sehr fraglich, ob bei einer Abgabe das Antrages heute das nicht noch ab Oktober zählen müsste.

      Das bringt dir leider jetzt auch nix mehr zu wechseln. Denn einen Einfluss nimmt das aufs Elterngeld erst dann, wenn der Wechsel mind. 7 Monate vorm Eintritt des Mutterschutzes greift. Sprich, wenn dein Kind den ET am 4.6. hat (ist egal ob das früher kommt!) beginnt dein Mutterschutz laut Kalender am 23.04.19. Da nur Volle Abrechnungsmonate gewertet werden. Musst du von Februar 18 bis März 19 abgeben. Halbe Monate werden nicht gewertet nur volle! Das heißt es müsste mind. seit September 2018 der Steuerklassenwechsel gegriffen haben, damit das umsetzbar ist.

      Denn auch wenn das Elterngeld aus dem Netto berechnet wird. Wird das Brutto nicht ganz außer Acht gelassen. Da man 12 Monate vorm Mutterschutz einreichen muss zur Berechnung, zählt die Steuerklasse, die die längste Zeit in den 12 Monaten genutzt wurde. Sprich wenn du jetzt erst wechselst und das im November greift, wird die Berechnungsbehörde dein Elterngeld gemessen an der bisherigen 4/4 Steuerklasse weiterkalkulieren, auch wenn du bis zum Mutterschutz in die 3er wechselst. So versteh ich jedenfalls JEDE Erklärung die im Internet zu finden ist.

      Wenn dein Mann in Elternzeit geht. Bleib in 4/4 - eine Auswirkung hat es eh nicht aufs Elterngeld, da der Wechsel zu spät stattgefunden hat um berücksichtigt zu werden... und wenn er in Elternzeit geht, dann wechselt ihr die Steuerklassen auf 3/5. Wichtig zu wissen. Man kann nur einmal pro Kalenderjahr die Steuerklasse wechseln. Also falls ihr 6 Monate er und 6 Monate du Elternzeit machen wollt. Kannst dann nicht zum nächsten November oder Dezember erneut wechseln.

      • Ach ehm... da dein Gatte ja die Elternzeit übernimmt und ich von ausgeh das die 3/5 auf ihn zutrifft - sprich er die 3er bekommt du die 5er. Hat er andere Fristen als du im Elterngeldantrag. Bei ihm gilt die Geburt als Fristsetzung. Sprich da nur volle Monate gewertet werden... Von April 2018 bis Mai 2019. Da reicht der November gerade so mit dieser 7 Monatsregelung. Sprich mehr als die Hälfte wäre dann die 3er bei ihm. 5er wäre ja wahnwitzig, das würde sein Elterngeld ja drastisch verringern. Und da man nur einmal im Kalenderjahr wechseln kann, kannst du dann in die 3er und er in de 5 er nächstes Jahr nach der Geburt und dem Mutterschutz wechseln. Da es ja dann ein neues Kalenderjahr betrifft.

    (10) 28.09.18 - 15:01

    Kurze Verbesserung. Sorry

    Elterngeld wird nie aus dem Netto gerechnet, sondern immer aus dem Bruttogehalt abzüglich Sozialabgaben. Das ist nicht gleich zusetzen mit dem Netto.

    ". Man kann nur einmal pro Kalenderjahr die Steuerklasse wechseln. Also falls ihr 6 Monate er und 6 Monate du Elternzeit machen wollt. Kannst dann nicht zum nächsten November oder Dezember erneut wechseln."
    Doch, kann man, denn wenn einer in Elternzeit geht, darf zusätzlich gewechselt werden, weil das Einkommen ganz wegfällt.

    Und Elterngeld wird immer aus dem Brutto berechnet, nie aus dem Netto!

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