Schwangerschaftsbezogene Krankschreibung / Krankengeld

    • (1) 29.09.18 - 11:14

      Hallo zusammen,

      ich war am Anfang der Schwangerschaft zwei Mal für eine Woche krankgeschrieben, weil ich Rückenprobleme hatte und unserem Messestand so nicht betreuen konnte.
      Die Rückenschmerzen begleiten mich leider noch immer und ich habe bereits extreme Ausfallerscheinungen im Bein. Der Orthopäde wollte mich gestern schon krankschreiben, ich möchte es allerdings noch so lange versuchen, wie es geht.
      Zum einen, weil ich meinen Job mag und zum anderen, weil ich nicht ins Krankengeld rutschen möchte.
      Dazu die Frage: meine ersten beiden Krankschreibungen hatten die Diagnoseschlüssel 54.99 G und 54.5 G.
      Sind diese beiden Schlüssel der Schwangerschaft zuzuordnen? Oder sind das „normale“ Rückenschmerzen? Wenn ich es Google finde ich keinen Zusammenhang zur Schwangerschaft.
      Ich bin doch richtig informiert, dass ich erst ins Krankengeld rutschen, wenn ich sechs Wochen lang wegen der gleichen Diagnose oder einer schwangerschaftsbezogenen Diagnose krankgeschrieben bin, oder?
      Vielleicht weiß ja jemand mehr.
      Danke!

      • (2) 29.09.18 - 11:58

        Hey du. Wenn dort nichts mit dem ICD 10 Code O steht, dann sind diese beiden AUBs nicht auf die Schwangerschaft bezogen.

        Krankengeld bekommst du ja auch erst nach 6 Wochen mit der selben Diagnose, also ab der 7. Woche. Entweder zusammenhängend oder halt aufs Jahr verteilt.

        Das heißt quasi, dass du noch keinen Tag schwangerschaftsbedingt krankgeschrieben warst.

      Man muss dazu sagen, dass meine FA meinte, dass die Krankenkassen nicht rein nach Code gehen.

      Ich war zum Beispiel am Anfang der Schwangerschaft für eine Woche von Hausarzt wegen Übelkeit und Ermüdung krank geschrieben, beide Codes ohne Schwangerschafts Zusatz. Was aber normal war, weil er ja schlecht sagen konnte, dass es Schwangerschaftsbedingt ist. Danach hatte ich einen Termin bei der FA. Diese hat mich zwei weitere Wochen krank geschrieben auf das gleiche nur mit Schwangerschaftszusatz also ein anderer Code. Die Krankenkassen würden aber die erste Woche auch dazu zählen, da es einfach logisch ist, dass es davor auch schon Schwangerschaftsbedingt war.

      • Ah ok - das kann dann natürlich passieren. Wobei das bei mir dann drei/vier Monate auseinander liegen würde. Meint ihr, das ändert etwas?
        Aber wie gesagt, noch musste ich die Reißleine nicht ziehen, vielleicht komme ich ja ohne weitere krankschreibung durch - zumindest ohne eine, die die sechs Wochen Marke knackt insgesamt :)
        Aber man möchte ja vorbereitet sein.

Top Diskussionen anzeigen