Arbeiten

    • (1) 03.10.18 - 16:09

      Hallo,
      Ich bin regulär noch bis April in Elternzeit. Jetzt ist es so dass ich schwanger bin und et im März habe. Ich würde gerne nach der Kita eingewöhnung ( dürfte Mitte November fertig sein) wieder etwas arbeiten. Mein Arbeitgeber hat mir jegliche Hoffnungen genommen nach der Elternzeit mit reduzierten Stunden zu beginnen. Ich möchte aber mit 2 Kindern keine 50-60 Stunden mehr arbeiten.
      Es könnte sein dass ich aufgrund von Komplikationen krankgeschrieben bzw ein bv bekomme. Mit wievielen Stunden würdet ihr wieder anfangen? Besonders mit dem Wissen dass eine Krankschreibung bzw ein bv recht wahrscheinlich ist?
      Und nein Mitleid habe ich nicht mit meinem Arbeitgeber. Ich habe mir 7 Jahre lang den Arsch aufgerissen, Unmengen an Geld reingebracht um am Ende dann wirklich schlecht behandelt worden zu sein.

      • Mhm keine Ahnung 😉 ich fange mit 25 Stunden wieder an im November und werde dann mal schauen, wie das so funktioniert. Möchte auch noch genug Zeit für den Kleinen haben...

        Ich würde genau mit so vielen Stunden anfangen, wie ich vorhabe zu arbeiten, wie ich mit Kind und Haushalt gut schaffe.

        Das hätte bei mir rein gar nichts mit einer zu erwartenden AU oder BV zu tun, weil ich einfach so gestrickt bin, dass ich ehrlich bin. Ehrlich währt am längsten, das alte Sprichwort hat sich in meinem Leben sehr oft bewahrheitet und Lügen haben kurze Beine. Auch das hab ich oft miterlebt - peinlich für den dessen Lüge dann auffliegt.

        Ein ärztliches Attest dient einzig und alleine deinem Gesundheitsschutz, und ist nicht als Möglichkeit zum Racheakt an den Arbeitgeber gedacht worden.

              • Die Frage für dich ist aber, wenn er das seit 30 J macht, warum bist du so lange bei ihm geblieben? Ich umgebe mich nicht mit Menschen, die so sind wie ich nicht werden möchte.

                • Weil ich davor meine Ruhe hatte und die erste Frau in Deutschland war die es sich in seinen Augen getraut hat schwanger zu werden.
                  Sie haben mir aber klar gemacht dass sie kein Interesse an Müttern haben. Tja, und jetzt bin ich halt an der Reihe.

                  Dann mach doch deinem Chef die Freude und bestätige ihm seine Vorbehalte gegenüber Frauen...
                  Ich kann durchaus nachvollziehen, dass AG keine Luftsprünge machen, wenn ihre AN schwanger werden und lieber Männer einstellen.

                  • Naja das Männer nicht schwanger werden dafür kann ich nichts. Dass ich mit Kind keine 60 Stunden mehr inkl aussentermine wahrnehmen kann und möchte dafür hat er auch kein Verständnis. Ich war 7 Jahre lang gut um Kohle reinzubringen. Dann noch versuchen mich um Geld zu prellen.
                    Kaum bin ich in mutterschutz und Elternzeit werde ich für tot erklärt. Alles hat im Leben zwei Seiten.

                    • Klar hat alles zwei Seiten aber Dich hat doch niemand gezwungen, bei dem AG zu bleiben UND Dein Geld im BV zahlt nicht der AG, dem Du eins auswischen willst.
                      Als Mutter bzw. Elternteil ist man für AG nicht der beste Fang, das liegt in der Natur der Sache, selbst, wenn man keine krummen Touren abzieht.

                      Deine schwangerschaftsbedingten Probleme, die Dich vor 4 Wochen völlig ausgeknockt haben, sind wieder verschwunden?

                      • Völlig verschwunden sind sie nicht aber da ich jetzt andere Medikamente bekomme sind sie erträglich.
                        Tja 7 Jahre lange war ich gut genug Geld in die Kassen zu bringen und dann hab ich mich erdreistet schwanger zu werden.

    (17) 03.10.18 - 16:59

    Hallo,
    ich würde so viele Stunden arbeiten, wie du dir zutraust. Wenn du weißt, dass z.B. 30 Stunden dich schnell k.o. machen und du dann gesundheitlich direkt umkippst, würde ich dir das nicht empfehlen. Wenn du meinst, 20 Stunden schaffst du locker, dann mach das.

    Ich arbeite 30 Stunden und komme damit klar. Es ist manchmal anstrengend, aber es passt. Da ich aber weiß, dass ich momentan 40 Stunden nicht schaffe, stocke ich auch nicht auf, denn dann würde ich über kurz oder lang vermutlich ausfallen und meinen Job müssten dann andere zusätzlich erledigen, bis Ersatz gefunden ist. Der Gedanke gefällt mir nicht, sodass ich mich einfach nicht wohl damit fühle, etwas zu unterschreiben, von dem ich genau weiß, dass ich die zugesagte Leistung gar nicht erbringen kann.

    • Es kann sich bei mir sehr schnell ändern. Jetzt könnte ich locker 40 Stunden arbeiten, wenn mein Zustand sich aber schnell verschlechtert ist das halt nicht mehr möglich.
      Die Kollegen haben in meiner Schwangerschaft keinerlei Rücksicht genommen. Ehrlich gesagt werd ich das jetzt auch nicht mehr tun.

      • Klar gibt es Tage, wo man Bäume ausreißen kann. Die hat jeder. Trotzdem macht man nicht einen Arbeitsvertrag, den man nur in Zeiten erfüllen kann, an denen man topfit und ausgeschlafen ist.
        Ich würde mich schämen, wenn ich einen Vertrag unterschrieben habe, und dann regelmäßig krank feiern muss, weil ich es nicht packe.

        • Zwischen krank feiern und Gefährdung des Kindes in der Schwangerschaft ist ein Riesen Unterschied. Mir ist aber klar dass du das nicht so siehst. Ich kenne deine Postings bereits ins hab schon verstanden warum und wie du andere verurteilst.

      (21) 03.10.18 - 17:52

      Ich mag meine Kollegen auch nicht alle und möchte manchen von ihnen nichts schenken, aber darum geht es mir auch nicht. Es geht mir darum, was ich mit mir selber und meinen Prinzipien vereinbaren kann. Ich wäre von mir selber enttäuscht, wenn ich etwas zusage, was ich höchstwahrscheinlich gar nicht halten kann. Das wäre mir total unangenehm.

      Unvorhergesehene Dinge zähle ich nicht dazu, davon weiß ich ja vorher nichts, aber ich käme mir einfach falsch vor, wenn ich was unterschreibe, was nicht umsetzbar ist. Ich fühle mich dann einfach nicht gut und im Reinen mit mir selbst, ganz unabhängig von blöden Kollegen oder schlechten Chefs.

      Ich fände es charakterlich schwach, wenn du sagen wir zu 80 % weißt, dass du bald ausfällst und dann kurz vorher in der Firma absichtlich nochmal alles komplizierter machst, obwohl deine Elternzeit ja eigentlich längst geregelt war.

      Warum möchtest du denn wieder arbeiten? Aus finanziellen Gründen? Der Chef oder die Kollegen sind es ja eher nicht, die dich solche Sehnsucht haben lassen, dass du während der Elternzeit arbeiten möchtest.
      Würdet ihr am Hungertuch nagen, wäre es halt auch wieder etwas anders zu betrachten, wobei dann aber vermutlich die Planung sowieso anders gewesen wäre.

(23) 03.10.18 - 17:32

Also wenn du in der Elternzeit wieder arbeiten gehen willst, so lese ich das raus, dann kannst du ja eh mit max. 30 Stunden wieder anfangen. Und deine Elternzeit einfach so vorzeitig beenden kannst du nur einen Tag vor Mutterschutzbeginn, ansonsten muss dein AG zustimmen. Warum sollte er das tun, wenn er weiß, dass du eh bald wieder weg bist und ggf. dann viel krank sein wirst oder ein BV bekommst.

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