Kündigung in Elternzeit - was genau passiert jetzt, was muss ich machen

    • (1) 11.10.18 - 08:53

      Guten Morgen ihr Lieben!

      Ich habe im Februar 2018 entbunden und ca ein Jahr Elternzeit genommen. Ich soll also eigentlich im Februar 2019 wieder los.

      Heute Mittag soll ich ins Büro, weil mein Chef besprechen möchte, wie es weitergeht. Wir sind ein Betrieb mit unter zehn Angestellten. Nur schon mal zur Info :-)

      Da wir nun aber keinen Kindergartenplatz bekommen haben und wir doch irgendwie der Meinung sind, dass ein Jahr zu früh ist, würde ich gerne noch eine Weile für den Kleinen da sein. Aber auch unabhängig davon, möchte ich nicht mehr zurück in das alte Büro und habe auch das Gefühl, dass e mir eine Stelle anbieten wird, die eh nicht meinen Vorstellungen entsprechen wird (seine SMS zwecks Terminvereinbarung deutet dies an).

      So, um auf den Punkt zukommen, ich möchte ihn gleich bitten, mir zu kündigen. Ich gehe davon aus, dass er dies auch tun wird. Meine Frage ist aber, wann kann er mir denn genau kündigen? Muss ich dann direkt los zum Arbeitsamt und Arbeitslosengeld beantragen? Wie funktioniert das? Kann mir da jemand helfen bzw. mich etwas aufklären?

      Vielen lieben Dank und wenn ihr Fragen habt, dann immer raus damit.
      Liebe Grüße, Sevi

      • Hallo sevi,

        Dein Chef muss die Kündigungsfrist einhalten (findest Du im Arbeitsvertrag).

        ALG bekommst Du nur, wenn Du dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stehst. Das willst Du aber ja laut Deinem Text nicht, sondern die Elternzeit verlängern. Ein Antrag beim Arbeitsamt ist daher nicht möglich.

        Warum soll Dein Chef Dich kündigen? Warum bittest Du nicht um Elternzeitverlängerung?

        VG

        • Wird er, ich weiß es.

          Wenn das Arbeitsamt mir etwas in der Nähe anbietet, steh ich schon zur Verfügung. Mein Mann kann ja dann auch aufpassen. Mein jetziger Job ist sehr weit weg (Eine Std hin und eine Std zurück) und das Klima war gegen Ende leider nicht mehr schön.

          Wenn ich "hier" was finden könnte (wenigstens für paar Stündchen), würde mein Mann übernehmen und wir müssten den Kleinen nicht in den Kindergarten schicken (mein Mann arbeitet nur Nachtschicht). Aber mit meinem jetzigen Job wäre das nicht kompatibel. Deswegen würde ich mich schon arbeitslos melden müssen. Ich will ja schon arbeiten, aber den Kleinen noch nicht losschicken.

          Weisst du ungefähr, wie ich das meine?
          Ich weiß, klingt kompliziert. Aber ich will ihn nicht in den Kindergarten schicken und trotzdem wieder bisschen arbeiten. Dank de Arbeit meines Mannes wären ein paar Stündchen hier in der Umgebung ja schon möglich.

          • Ja, verstehe ich. Hörte sich nur im ersten Text irgendwie ganz anders an...

            Dann verlängere doch die Elternzeit und arbeite nebenbei ein paar Stunden in der Nähe (450 €-Job oder so).

            ALG bekommst Du doch auch nur für die Stunden, die Du auch arbeiten könntest. Und das ist ja nicht viel, so wie Du sagst.

      Versuch doch bei deinem Chef die Elternzeit zu verlängern und hoffe auf seine Kulanz.

      Fürs ALG musst du dich mindestens 15 Std/Woche zur Verfügung stellen.

      Aber warum sollte dein Chef kündigen?? Wenn du den Arbeitsvertrag nicht einhalten willst oder kannst musst DU ja kündigen!

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