Ab wann wollt ihr wieder in euer Job zurück?

Ab wann wollt ihr wieder zurück in den Beruf?

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    • (1) 06.11.18 - 20:48

      Hallo ihr lieben, ich hoffe es geht euch gut. Mich lässt derzeit der Gedanke nicht los, wann ich wieder zurück zum Job möchte.
      Nach
      Einem Jahr, oder doch zwei Jahren?

      Ich habe leider keinen in meinem Umkreis der auf den kleinen aufpassen könnte, sodass ich ihn in die KiTa geben müsste.

      Habt ihr euch schon Gedanken darüber gemacht? Vollzeit oder Teilzeit? Wie argumentiert ihr eure Entscheidung? Wie wollt ihr das handhaben?
      Freue mich auf eure Nachrichten.

      • Jetzt mal blöd gesagt, in Sachsen-Anhalt ist es Standart 1 Jahr daheim zu bleiben.
        Hier sind nicht die extremen Kita Engpässe. Zumindest wenn man sein Kind bereits frühzeitig in der Schwangerschaft anmeldet.
        Ich würde auch gerne länger daheim bleiben aber das ist dann wieder eine finanzielle Frage.
        Du kannst auch erstmal 2 Jahre beantragen und verkürzt dann. Ich weiß nur nicht wie das dann mit dem elterngeld ist, das auf 2 Jahre gesplittet wurde.

        Hallo,
        Meine Tochter geht seid sie ein Jahr alt ist zur Krippe. Ich wollte wieder 20 Stunden arbeiten. Bin vorher aber wieder Schwanger geworden und ins bv gekommen. Da es ihr in der Krippe so gefällt geht sie weiter von acht bis um zwölf hin.
        Nun bin ich zwei Jahre in Elternzeit. Wahrscheinlich wird mein Sohn aber auch mit 1,5 Jahren in die Krippe gehen.
        Mir ist es wichtig, das meine Kinder auch auf Dauer nur bis um zwölf Uhr in der Kita sind. Da mein Mann sehr gut verdient haben wir das Glück, dass ich nur 20 Stunden die Woche arbeiten brauche.

        (4) 06.11.18 - 21:00

        Ich möchte gerne nach ein Jahr zurück in meinen Job, gerne auch Vollzeit.
        Da das Kitajahr aber immer nur im Aug/Sep beginnt, werden es wohl 1,5 Jahre Elternzeit werden.
        Argumentieren brauch ich das nicht wirklich. Nur: das Geld verdient sich leider nicht von selbst 😂 und ich kann mir nicht vorstellen nur Vollzeitmutter zu sein.
        Bisher kann ich mich auch noch nicht mit dem Bild der Teilzeitfrau anfreunden, da ich immer das Gefühl hätte von meinen Mann abhängig zu sein. Außerdem wollen wir gerne noch ein zweites Kind und da ist ein Vollzeitjob fürs Elterngeld natürlich nicht schlecht. Sollte es mit der Vorstellung nicht klappen oder das Kind in der Kita total unglücklich sein, muss man natürlich nochmal neu denken.

        Warum hast du denn Bedenken das dein Kleiner in der Kita schlechter aufgehoben ist als bei Jemanden aus deinem Umkreis? (So lese ich das zumindest aus deinem Post)

        • Danke für deine Nachricht.

          Naja ich denke mir auf der einen Seite, der kleine ist erst ein Jahr, und dann soll er in die kribbe. Was ist wenn er mich öfter bei sich haben will? Will ein ein jähriges Kind nicht öfter bei der Mama sein? Vielleicht habe ich auch eine falsche Denkweise (ist mein erstes Kind).
          Auf der anderen seite, ja ich fühle mich mit dem Gedanken seltsam, den kleinen dann mit eins an „fremde“ zu übergeben. Obwohl die ja ausgebildet sind.

          Aber eigentlich weiß ich ja, dass Kinder es mögen mit anderen Kinder zu spielen. Und außerdem möchte ich auch nicht Vollzeit Mami sein, sondern wenigstens auch für 3-4 Tage halbtags im Beruf zu sein um etwas Abwechslung zu haben.

          • (6) 06.11.18 - 23:00

            Also ich habe zwei Neffen, einer ist mit einem Jahr in die Krippe, der andere mit drei.
            Beide haben jedes Mal geweint wenn Mama und Papa weg sind...
            Aber das ist meist die erste Zeit und recht schnell erledigt.
            Die einjährigen spielen noch nicht viel mit anderen Kindern. Dieser Neffe kann sich aber auch außerhalb der Krippe sehr gut alleine beschäftigen.
            Der dreijährige hingegen, null. Er braucht ständig Aufmerksamkeit. Ob es jetzt wirklich von der Krippe kommt kann man natürlich nicht sagen. Aber ich denke das es dem dreijährigen schwerer fällt, da er immer rund um die Uhr von Mama beschäftigt wurde.

            Und ich glaube schwer fällt es den Eltern eh sein Kind abzugeben. Ob nun mit einem Jahr oder drei 😊.
            Ich finde aber jeder muss selbst entscheiden ob er gerne ein, zwei oder drei Jahre zu Hause bleiben möchte bzw auch kann.

      Also ich würde gerne 2 bis drei Jahre zuhause bleiben. Würde mir gar nichts ausmachen. Man arbeitet mihh genug in seinem Leben. Leider gehe ich nach einem Jahr wieder arbeiten. Erstmal mit 50%. Sind bei mir als Lehrerin 'nur' 13 Stunden und ich habe zwei Tage frei. Nach zwei Jahren werde ich wohl 75% arbeiten und wie es dann aussieht werde ich mal sehen. Wir wohnen in einem Ballungsraum nahe einer großen Stadt und haben gerade ein Haus gekauft. Leider ist mehr nicht drin, da alles finanziert werden muss. Wir hatten auch so gut wie kein Eigenkapital und mein man ist auch 'nur' Lehrer. Wenn ich aus einer reichen Familie käme und viel Eigenkapital hätte und mein man einen Job hätte mit dem man eine große Familie alleine finanzieren würde, hätte ich gerne 4 Kinder und wäre lange zuhause... Aber das Leben spielt ja leider nicht immer so wie man es sich vorstellt. Abgesehen davon, gehe ich aber auch gerne arbeiten und ein Leben 'nur' als Hausfrau und Mutter könnte ich mir auf Dauer auch nicht vorstellen (auch wenn man die Arbeit und die Leistung für unsere Gesellschaft nicht abwerten sollte und ich hiermit auch nicht abwerten will)!

      Also ich habe Elternzeit auf 2 Jahre genommen, aber nach 1 Jahr 450€ gearbeitet. Hab leider keinen Krippenplatz bekommen und hab auf das dritte Jahr verlängert. Mittlerweile geht meine kleine in die Krippe und ich bin im Mutterschutz.
      Gehe aber nach meinen Mutterschutz wieder in meinem 450€ wärend ich Elterngeld bekomm.
      Mit 2 hab ich vor meine 2te in die Krippe zu tun wenn ich einen Platz bekomm. Und dann möchte ich auf 30 Std arbeiten gehen.

      LG Sabrina

      (9) 06.11.18 - 21:04

      Hallöchen,

      beim ersten Kind bin ich nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen. Das war aber kein Familienleben mehr. Ich hatte nämlich keine Betreuung in dem Sinne für den kleinen und mein Mamm schon nur noch Spätschichten, damit er vormittags auf den kleinen aufpasst. D. h. ich war von 8 Uhr bis 13 Uhr am arbeiten, kam um 13:30 Uhr nach Hause und um 13:45 Uhr fuhr er los auf die Arbeit und kam um 23 Uhr wieder. Unser Sohn und ich waren um diese Zeit natürlich immer schon tief und fest am schlafen. Das ging ein Jahr lang so, bis ich mit dem zweiten Kind in Mutterschutz ging. Habe diesmal zwei Jahre Elternzeit genommen. Finanziell wäre ein Jahr natürlich besser gewesen, aber auf den Differenzbetrag verzichte ich freiwillig. Familie geht vor. 🤷‍♀️

      Zumal kann man im Elternzeit nebenbei noch Geld verdienen. Habe mit meinem Chef abgemacht, dass ich zwischendurch mal einspringen kann, wenn Not am Mann ist in der Kanzlei oder meine Kolleginnen gleichzeitig Urlaub nehmen möchten.

      LG Su

      Unser Sohn geht mit 3 in den Kindergarten, unser zweites Kind wird mit 2 1/4 gehen müssen, weil das sonst finanziell nicht klappt. Ich werde wahrscheinlich mit 20 h einsteigen und während des Kindergartens dann auf 25 h erhöhen . Ich wohne in NRW, bei uns war bis vor ein paar Jahren klar das man 3 Jahre zuhause bleibt, frühere Kinderbetreuung wird erst seit kurzem ausgebaut.

      Wenn es finanziell drin wäre würde ich 2 Jahre nehmen aber da das nicht geht, werde ich nur ein Jahr gehen. Danach geht die Maus in die Krippe. War vor der SS halbtags und werde auch nach der Elternzeit halbtags arbeiten gehen.

      Huhu,

      habe da auch schon früh drüber nachgedacht. Ich werde auf jeden Fall 2 Jahre zu Hause bleiben. Finde es persönlich nicht schön Kinder mit einem Jahr fremd betreuen zu lassen. Arbeite selber im Kindergarten und die 1-jährigen sind einfach oft überfordert. Zu viele andere Kinder, keiner der "nur" für einen da ist und einfach zu viele Eindrücke. Würde wenn es sein muss eher eine Tagesmutter wählen. Das ist für ein Kind überschaubarer und auch wenn man sich mit der Entwicklungspsychologie von so jungen Kindern beschäftigt hat, einfach stimmiger. Ich habe den Vorteil, dass mein Mann gut verdient, ich auch gut verdiene und wir es uns leisten können, dass ich mir das Elterngeld auf zwei Jahre aufteilen lassen kann.
      Ist natürlich kein Patentrezept. Jeder muss da für sich und seine jeweilige Lebenssituation selbst entscheiden.

      LG

      Ich habe bereits eine Tochter die 3 1/2 Jahre alt ist.
      Ich habe gedacht nach ungefähr 1 1/2 Jahren wieder zu arbeiten aber unsere Maus hat mir einen absoluten Strich durch die Rechnung gemacht und konnte sich einfach nicht an die Kita gewöhnen.
      Nun hat es dieses Jahr im August mit der Kita geklappt und im Dezember erwarten wir nun unser 2.Kind.

      Um überhaupt irgendwie Geld zu verdienen habe ich im Jahr 2017 angefangen Nachts Zeitungen zu verteilen obwohl mein Mann da absolut gegen war, da er zum Glück sehr gut für uns Sorgen kann...aber ich denke es kann nie genug Geld da sein.

      So nun lasse ich es erstmal auf uns zukommen und gehe dann wieder arbeiten bis Wunder Nr.2 soweit ist 😁

      Ich muss leider nach einem Jahr wieder arbeiten
      Aber dann kann ich Wochenende nicht arbeiten und keine spätdienste machen (krankenschwester) mal schaun was mein ag dazu sagen wird aber kündigen werde ich nicht
      Ich müsste auch vollzeit weiter machen für ca 2 jahre 🤦🏽‍♀️

      • Ich will dir jetzt nicht den Tag verderben, aber du stellst dir das zu einfach vor.
        Manche Krankenhäuser oder Pflegeheime nehmen insofern Rücksicht, dass sie den Müttern nur Früh- oder Nachtdienste geben.
        Aber an Wochenenden oder Feiertagen wird normalerweise keine Rücksicht genommen. Das wäre auch unfähr den Kollegen gegenüber.

        LG

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