Elterngeld/Arbeiten?!

    • (1) 07.11.18 - 16:35

      Hallöchen,

      ist zwar noch ne Ewigkeit hin bis es relevant wird. Aber vorab schon mal die Frage.

      Siutaiton: Ich bekomm Kind 2 im Januar und habe Elternzeit für 21 Monate eingereicht. Sprich gemessen am ET (22.01.19) würde der letzte Tag der Elternzeit der 22.10.2020 sein und ich am 23.10.2020 wieder beginnen zu arbeiten.

      Elterngeld Plus ist geplant und zwar 22 Monate. Sprich, da die Auszahlung immer zum Beginn des Lebensmonats ausgezahlt wird und nicht wie Lohn am Ende oder gar im Folgemonat. Wäre die letzte Elterngeld Plus Auszahlung auch um den 22.10.2020 zu erwarten.

      Frage: Mein AG zahlt Branchenüblich für externe Dienstleister den Lohn immer zum 15. des Folgemonats. Sprich wenn ich am 23.10.2020 beginne zu arbeiten (hypothetisch halten wir uns mal an den ET) würden mir die ich glaub 5 oder 6 noch zu arbeitenden Arbeitstage im Oktober 2020 zum 15.11.2020 ausbezahlt werden. Wenn das letzte Elterngeld für den Zeitraum 22.10.-22.11.2020 gilt, muss ich das dann angeben/melden. Wenn die letzte Zahlung vom Elterngeld um den 22.10.20 zu erwarten ist und mein erster Lohn am 15.11.20 (aber auf Oktober bezogen)?

      Ich wollte lange Überbrückungsspannen vermeiden. Denn ich mag nicht eineinhalb-zwei Monate blank dastehen. Unabhängig vom Verdienst meines Mannes oder Rücklagen. Oder ist das nur relevant, wenn die erste Lohnauszahlung vor der letzten Elterngeldauszahlung stattfindet. Unabhängig davon das die eine Auszahlung "Vorkasse" ist und das andere "nachträglich"?

      Würde sowas automatisch übermittelt werden z.b. durchs Finanzamt?

      LG Küken

      • Also mal abgesehen davon, dass du deine Elternzeit noch gar nicht anmelden kannst weil dafür Kind 2 tatsächlich geboren sein muss und das Elterngeld nur jeweils spätestens am letzten Tag des Lebensmonats gezahlt wird und nicht explizit so wie du es auflistest. Sind jegliche Einkünfte während des Elterngeldbezuges meldepflichtig. Also ja der Monat ist meldepflichtig von dir und unaufgefordert. Beim Elterngeldplus wird dir aber vermutlich nicht so viel abgezogen.

        • Elternzeit kann ich schon vor der Geburt beim AG anmelden. Hab ich beim 1. Auch und dann nur dir Geburtsurkunde nachreicht zur genauen Nachberechnung. Elterngeld kann ich erst nach der Geburt einreichen. Da verwechselst du gerade etwas. Elternzeit muss ich BIS eine Woche nach der Geburt einreichen. Ich kann das aber vorab orientiert am ET machen. Und hab immer dazu geschrieben...sobald Sie Geburtsurkunde vorliegt sende ich diese am selben Tag bis Mail.

          Die Geburtsurkunde vom großen kam erst 10 Tage nach der Geburt. Da wir ein Tag vorm osterwochenende ausm kh entlassen wurde und erst im Zuge der Entlassung die Übermittlung zum Standesamt stattgefunden hat. Sprich erst 7 Tage nach der Geburt konntedas irgendwer bearbeiten. Für'n AG ist nur wichtig wie viele Monate man Elternzeit beansprucht.

          Ich hab die Erfahrung schon vom 1. Das Elterngeld wird zum Beginn des lebensmonats bezahlt und nicht bis zum Ende irgendwann. Das ist mir beim 1. Nämlich auf die Füße gefallen. Orientiert Pi mal Daumen am Geburtstag. Ich hab beim 1. Immer bis spätestens 21. Das Geld bekommen (Da am 21.3. Geboren) und meine letzte Zahlung beim Basiselterngeld zum 21.2. Erhalten. Und dann schau ich in die Unterlagen vom Elterngeld und da stand klipp und klar "zum Beginn eines jeden LM"

          • Weil du es beim ersten Kind schon so gemacht hast ist es also automatisch richtig.
            Du musst deine Elternzeit 7 Wochen vor Beginn anmelden, da du nach der Geburt mindestens 8 Wochen Mutterschutz hast muss sie wenn das Kind am ET kommt in den ersten 7 Lebenstagen angemeldet werden. Eine Kopie der Geburtsurkunde ist nicht unbedingt zwingend bzw kann zu gegebener Zeit nachgereicht werden. Der Auszahlungszeitpunkt des Elterngeldes liegt an der jeweiligen Elterngeldstelle. Bei meinem ersten Kind kam das Geld in etwa Mitte des Lebensmonats. Jetzt für das zweite Kind habe ich noch keinen Bescheid bekommen, sondern nur eine Eingangsbestätigung. Wir befinden uns nun im 3. LM. Wann Geld kommt keine Ahnung. Das solltest du dann auch berücksichtigt. Ebenso kann es sein, dass man ein Frühchen oder spätes Frühchen bekommt und dann sind deine Rechnungen hinfällig, denn in einem solchen Fall bekommt man länger Mutterschutzgeld und das ist dann wiederum Basiselterngeld und kann nicht als Elterngeldplus genommen werden. Das ganze passiert auch, wenn dein Kind nicht am ET kommt sondern bespielsweise 7 oder mehr Tage eher. Dann geht der Mutterschutz länger als die LM. Wusstest du aber vermutlich auch.

            • Man bekommt nicht länger Mutterschaftsgeld. Die Zeit die das Kind früher geboren wird wird automatisch hinten dran gehängt. Längere Laufzeit wäre nur, wenn das Kind vor den 6 Wochen vor der Geburt entbunden würde. Aber davon geht man regulär erstmal nicht aus. ;-)

              Ich könnte nach der Geburt nur ne Email schicken oder handgeschriebene Briefe zum AG da wir kein Drucker haben. Man muss es bis 7 Wochen vor antritt abgeben. Kann das aber durchaus vor der Geburt schon verkünden wie lange man gedenkt zu planen. Sprich man muss dafür nicht warten bis zur Geburt. Man muss bei terminverschiebungen nur nachreichen was der korrekte Termin ist. Angenommen das Kind kommt nach et oder zum ET müsste man innerhalb einer Woche reagieren. Was wenn man nen KS hat oder Komplikationen.. dann würde man im Leben nie die Frist einhalten können. Bei ner frühgeburt hat man ja nach ner Geburt viel länger Zeit da es hinten dran gehangen wird was das Kind zu früh kommt. Sprich normal 6 Wochen davor und 8 Wochen danach. Kommt das Kind 2 Wochen vorm Termin... hat man 4 Wochen vorm Termin und 10 Wochen nach Termin Mutterschutz und Ergo 3 Wochen nach der Geburt Zeit dafür.

              Das Elterngeld dauert... da hast du recht. Aber dafür gibt es ja das Mutterschaftsgeld um das auszugleichen. Bei mit ginge der Mutterschutz gemessen am ET bis Mitte März. Sprich meine letzte Zahlung von Mutterschaftsgeld findet anteilig für den halben Monat zum 15.4. Statt. Bis dahin würde das Elterngeld in jedem Fall eintrudeln.

              Kann natürlich sein das die Auszahlung hierzu auch von Bundesland zu Bundesland anders geregelt ist. Aber da zwar die bearbeitende Stelle (Standort) verschieden ist. Aber alles über die gleiche Behörde läuft muss das ja einheitlich geregelt sein...zumindest pro Bundesland.

              Mir geht's nur darum ob relevant ist in welchem Monat die Bezahlung erfolgt oder für welchen Monat. Denn eine überschneidung findet ja nicht statt... würde das erste Entgelt überlappen dann wäre die Sache glasklar. Aber da das bei mir fast ein Monat verschoben ist... da mein Lohn rückwirkend kommt. Interessiert mich eben ob es nur darum geht das der Lohn im November ja für Oktober gezahlt wird... oder ob nur der auszahlungsmonat gewertet wird.

                • Und ich hab von Frühchen geschrieben und längerem Mutterschutz. Aber das hast du wohl überlesen. Ebenso habe ich versucht dir zu erklären, dass du wenn dein Kind vor dem ET kommt ggf mit dem Mutterschutz schon in den 3. LM des Kindes rutscht und dies dann automatisch Basiselterngeld ist und damit wäre dann deine ganze Rechnung hinfällig. Denn dann hast du keine 22 Monate Elterngeld sondern nur noch 21 Monate Elterngeld.
                  Du hast Ausgangs geschrieben, dass du 21 Monate Elternzeit nehmen willst und dir 22 Monate Elterngeld auszahlen lassen willst. Gesetzt dem Fall, dass deine Rechnung tatsächlich so hinkommt, dann arbeitest du bereits während des elteengeldbezuges und dann wird es angerechnet.

                  • Frühen gilt ja ab 3 Wochen vorm Termin früher... Sprich nur bei extremfrühchen wäre das so... das sich der Mutterschutz verlängert von dem gesamt 14 Wochen.

                    Mit dem Einwand das dann ggf 3 Monate etc bei einem frühchen angerechnet würden. Hatte ich noch gar nicht aufm Schirm. Stimmt hast du recht! Danke.

                    Ok dann bezieht sich das lediglich auf die lebensmonate nicht die Auszahlung davon. Gut bei Elterngeld plus und nur vermutlich wenigen anrechenbaren Arbeitstage wird das jetzt nicht die Welt sein. Da hast du auch recht. Mir war nur wichtig ob das auch greift wenn mein Lohn rückwirkend im folgemonat bezahlt wird.

                    Will ja kein Fehler machen.

                    • Auch wenn dein Kind eine Woche zu früh kommt, kommst du im Saldo auf 14 Wochen Mutterschutz. Nur eben dann fünf vor und neun nach Geburt. Bei neun Wochen bist du aber automatisch im dritten Lebensmonat - schwups, drei Monate Basiselterngeld und es bleiben nur noch neun zum splitten.
                      Je nach dem wie überlastet die von der Elterngeldstelle gerade sind, würde ich auch nicht damit rechnen, dass das Elterngeld nahtlos an das Mutterschaftsgeld anknüpft. Ebensowenig würde ich vom Auszahlungszeitpunkt ausgehen. Es ist lediglich vorgeschrieben, dass die Zahlung innerhalb des Lebensmonats erfolgen muss für den Elterngeld bezogen wird. Das kann grds immer auch einen Tag vor Beginn des neuen Lebensmonats sein

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