Ärger auf der Arbeit (Hilfe 😕)

    • (1) 08.11.18 - 09:50

      Huhu!

      Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich arbeite jetzt seit 5 Jahren in einem
      Altenheim und bin halt vom Typ her ziemlich ruhig und ich kann nicht so „die Klappe aufreißen“ wie manch anderer..

      Es ist so, dass ich ziemlich herumgeschubst werde und niemand (auch meine Chefin) so wirklich zu mir hält wenn ich das anspreche. Mittlerweile bin ich so gestresst, dass ich Panikattacken bekomme und deshalb sogar jetzt im Nachtdienst mit dem Krankenwagen abgeholt wurde..

      Seitdem bin ich total unten durch. Meine Chefin hat mich angepöbelt dass ich ja eh zu viel Koffein zu mir nehme und sie überlegt mich aus dem Nachtdienst zu nehmen weil ich ja scheinbar nicht so belastbar bin (bin liebend gern Dauernachtwache).

      Sie sagt ich soll mich heute telefonisch melden aber ich bin irgendwie total panisch da anzurufen vor allem denen zu sagen, dass ich aufgrund der Arztergebnisse nächste Woche noch nicht kommen kann..

      Ich weiß nicht ob das einer versteht aber ich bin bei Chefgesprächen und Krankmeldungen total ängstlich irgendwie 🙁

      Im Dezember werde ich auch kündigen weil ich umziehe (weiß noch kein Mensch). Aber trotzdem habe ich Panik davor..

      Hat irgendwer Tipps wie ich mich jetzt verhalten soll? Oder wie ich am besten sagen könnte, dass ich einfach nur „krank vor Stress“ bin?

      • Hallo!

        Es geht niemanden etwas an, warum du krank bist. Du bist krank, und damit fertig. Nicht umsonst steht auf den Krankschreibungen vom Arzt auf dem Durchschlag für den Arbeitgeber keine Diagnose drauf.

        Daher teile nur mit, dass du bis dann und dann krank geschrieben bist, und wenn nach dem Grund gefragt wird, sagst du, dass du nicht drüber reden willst.

        Du bist doch sowieso bald weg, Wenn du willst, kannst Du auch jetzt schon die Kündigung schreiben, wenn du dich dann besser fühlst. Die Kündigungsfrist ist ein Minimum, das eingehalten werden muss, es ist aber durchaus fair, schon vorher Bescheid zu sagen.

        • Das mit der vorzeitigen Kündigung zum Termin kann allerdings auch blöd enden. Wenn sie Pech hat, ist der Arbeitgeber davon nicht begeistert und kündigt sie selbst zum nächst möglichen Zeitpunkt.

          • Wenn sie gesetzliche Kündigungsfristen hat, kann ihr der Arbeitgeber aufgrund derer nicht mehr zuvorkommen. Nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit sind das 2 Monate, oder?

      (5) 08.11.18 - 10:18

      Nur weil man eher ein ruhiger Typ ist, muss man nicht Duckmäuschen sein. Wenn Kollegen und Vorgesetzte merken, dass man kein Konter gibt, dann gibt es Menschen, die sich sehr überlegen fühlen und das auch zeigen.

      Mein Gott, du hast ja nun gar nichts zu verlieren, also ran ans Telefon. Rücken gerade und anhören was sie zu sagen hat.

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