Urlaubsanspruch

    • (1) 08.11.18 - 22:36

      Huhu
      Aus einer Unterhaltung vermute ich, dass meine Chefin erwartet, dass ich mir meinen urlaubsanspruch für 2019 auszahlen lasse. Das möchte ich aber nicht! Auch nicht die 2 Wochen an Überstunden.
      Gehe Anfang März in den muttetschutz und habe für 2019 3 Wochen urlaubsanspruch. Kann sie verlangen, dass ich mir Urlaub auszahlen lasse? Und wie sieht es mit den Überstunden aus? Das ich diese bekomme/habe steht ausser Frage. Bisher konnte man immer selbst entscheiden ob man sie auszahlen lässt oder abfeuert.

          • (5) 09.11.18 - 07:13

            Doch du darfst ihn auch vorher nehmen. Steht glaub 1:1 so im Gesetz. Da ich Beamtin bin, gelten für mich andere Gesetze, daher musst du mal googeln, welches Gesetz für dich gilt.

            (6) 09.11.18 - 07:46

            Nein, muss sie nicht. Allerdings würde ich sowieso einen Teil der Urlaubstage mitnehmen für nach der Elternzeit.

            • (7) 09.11.18 - 17:36

              Ok. Danke.
              Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht wieder dort anfangen werde. Aber es ist offen.
              Auf wie viel Urlaub habe ich denn Anspruch? Also den auch in Freizeit zu bekommen?

              • Einen bestimmten Anspruch hast du da nicht, meine ich. Ihr müßt euch halt einigen.

                Wirst du noch gebraucht einen Ersatz für dich einzuarbeiten, wie sonst auch. Also wenn da für euch immer wichtige Termine anstehen und betriebsbedingte Gründe dagegen sprechen oder schon zig Kollegen im Urlaub sind, dann kann der Urlaub natürlich auch abgelehnt werden durch den AG.

                • Das ist ja das Problem.
                  Wir müssen erst noch einen Ersatz finden und je nachdem wann das ist und wie lange die kündigungsfristen sind, werde ich bis zum "bitteren ende" dort bleiben müssen..
                  Meine Chefin ist wenig emphatisch und eher der Auffassung, man ist ja noch lang genug zuhause.. soll man sich den halt auszahlen lassen. Ich habe noch von meiner Tochter im Kopf, dass es zum Schluss hin schon sehr anstrengend wurde und ich froh war eine Woche eher gehen zu können.

                  • Ich kann dich schon verstehen, aber auch den AG. Gut eingearbeitete Mitarbeiter sind halt viel wert, gerade wenn es vielleicht schwer ist Ersatz zu finden.

                    Ich würde dann trotzdem einfach schon mal nen Teil der Zeit beantragen. Sie kann ja nicht einfach so ablehnen, sondern braucht Gründe die gegen deinen Urlaub sprechen.

                    • Ich kann das natürlich auch verstehen. Auch wenn ich dann nach 2 Jahren dort nicht mehr "reinpasse".. Das Leben geht ha weiter.
                      Und für den ag ist es nicht leicht.
                      Habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass es einem keiner dankt, wenn man sich aufopfert.
                      Vielleicht kann ich auch die 2 Monate je 1 Tag die Woche nehmen. Das würde mich ja auch schon entlasten und ich wäre noch länger da.

          Nein, du hast keinen Anspruch den kompletten Urlaub vor dem Mutterschutz nehmen zu können.

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