Mutterschutz

    • (1) 10.11.18 - 22:08

      Hallo ihr Lieben,

      hoffe es kann mir jemand helfen zum Thema Mutterschutz.
      Also kurz zu meiner Story: Ich beziehe seit 01.10.18 Alg 1 da ich einen befristeten Arbeitsvertrag hatte der bis zum 30.09.18 ging. Ich habe für den Mutterschutz diesen gelben Schein für den mutmaßlichen Tag der Entbindung der KK geschickt aber jetzt wollen die von mir den Aufhebungsbescheid vom Arbeitsamt. Und genau da komme ich nicht weiter und verstehe nicht was die von mir wollen? Auf dem Bewilligungabescheid steht das ich Alg 1 Anspruch bis April 2019 habe.
      Bitte um Antwort von Erfahrenen :)

      Liebe Grüße

      • hallo
        ich will nix falsches erzählen aber ich vermute die meinen das du nachweisen musst kein geld vom amt zu bekommen (bzw. anteilig) weil du ja in der zeit des mutterschutzes dein geld von der kk bekommst - quasi ne bestätigung das du nix doppelt bekommst

        • Hallo Maggy1987 :),

          danke erstmal für deine Antwort.
          Verstehe, das heißt die wollen genau das was ich nicht vom Arbeitsamt erhalten habe obwohl die von meiner Schwangerschaft wissen. Na ja muss mich dann mal am Montag am besten beim Arbeitsamt melden.
          Aber die Leistung nach dem Mutterschutz würde ja dann das Arbeitsamt wieder übernehmen nicht wahr? Da ich ja bis April 2019 Leistung beziehen kann laut Bescheid.

          • im grunde müsstest du dich dann wieder neu anmelden. weis nicht ob man nur "pausieren" kann, glaub ich aber nicht. und ich kann mir gut vorstellen das die mutterschaftszeit dir als alg zeit verlohren geht/angerechnet wird (vermute ich aber nur).

            da musst du dir wirklich jemand mit ahnung suchen und ich hoff das es dir nicht zu umständlich gemacht wird :-)

          (7) 11.11.18 - 08:38

          Leistungen nach dem Mutterschutz bekommst du nur, wenn du dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellst. Aber du möchtest doch bestimmt erstmal zu Hause bleiben, oder? Dann bekommst du nur das Elterngeld. Dein Anspruch auf ALG geht auch nicht verloren, du erwirbst neuen.

    beratungsstellen z.b. von der diakonie und drk, die einem auch beim elterngeld und so helfen, können dir aber sicher auch prima weiter helfen, weil beim amt ab und dann ja wieder anmelden klingt schon nach nem umstand der nur schief gehen kann (so wäre es jedenfalls bei uns)

    so, bin fertig, hoffentlich hilfts auch wenn ich da nicht so sehr erfahren bin :-D

    (9) 10.11.18 - 22:47

    Du bekommst vom Arbeitsamt einen Aufhebungsbescheid.

    Wann beginnt dein Mutterschutz?

(12) 11.11.18 - 00:40

Hallo.

Für die Zeit des Mutterschutzes bekommst du kein ALG1. Du bekommst das Geld der KK und musst einen Antrag auf ALG2 stellen.

Du kannst einfach zum Arbeitsamt gehen. Erkläre du brauchst einen Eingangscheck hinsichtlich Mutterschutz. Die machen 2 Kreuze und einen Stempel. 😉

  • (13) 11.11.18 - 07:20

    Warum sollte sie ALG II beantragen?!

    • (14) 11.11.18 - 10:36

      Weil 13,- pro Tag wohl kaum ausreichen... mein Vertrag läuft zb am 31.12 aus. Mutterschutz beginnt am 4.12. ET ist der 15.1... für die Zeit bis ich Elterngeld bekomme stocke ich Hartz4 auf. ABER ich bin auch alleine mit dem Baby. Lebe nicht mit dem Vater zusammen. Von 390,- kann wohl niemand seine Miete zahlen.

      Sobald das Elterngeld läuft, bin ich da auch wieder raus. Es geht auch bei mir also um knapp 2,5 Monate.

      Und für alle anderen... Mutterschutz ist nicht gleich Elternzeit.

      • (15) 11.11.18 - 11:17

        Da wird man aber erstmal an den KV gehen, bevor ALG 2 kommt. Der ist in erster Linie für Unterhalt zuständig - auch wenn du nicht mit ihm zusammenlebst.

        • (16) 11.11.18 - 11:44

          Nein.
          Unterhalt Ist erst ab Geburt zu beantragen. Den Unterhalt für die Mutter muss die Mutter über einen Anwalt geltend machen. Der Vater hat dann eine gewisse Frist bis er alles offen legen muss. Wenn es nur um die Zeit des Mutterschutzes geht ( 14 Wochen... 3,5 Monate insgesamt) bekommt man in der Zeit kaum einen Titel. Man muss sich natürlich bemühen, aber stellt er sich quer, geht selbst zum Anwalt und beantragt Fristverlängerung...

          Klar soll er dann zahlen, für den kurzen Zeitraum ist das aber meist utopisch. Also wird in die Verhandlungsniederschrift geschrieben, dass man sich kümmern muss. Usw... gekürzt werden dürfen die Leistungen deshalb nicht. Es würde später verrechnet werden. Wenn man aber vorher wieder aus dem Bezug raus ist, interessiert es niemanden. Es geht ja nicht um Langzeitarbeitslose, sondern um die Überbrückung eines wirklich überschaubaren Zeitraumes. Rechtlich ist das richtig was du sagst. In der Praxis wissen die Kollegen aber auch auch, dass ein Termin beim Anwalt dauert, die Frist beträgt meist 6-8 Wochen für den KV Plus 4 Wochen Fristverlängerung. Und dann fängt die Rechnerei erst an... hin und hergeschreibe.
          Ich kenne nur die Sicht der Ausländerbehörde, aber gerade die Verfahren für Beteeuungsunterhalt ziehen sich, da nicht das JA zuständig ist.

          Der Unterhalt für das Kind darf der Mutter nicht als eigenes Einkommen angerechnet werden.

          • (17) 11.11.18 - 13:26

            Du bist doch mit dem KV zusammen. Und Anspruch auf Unterhalt hat die KM ja bereits mit Beginn des MuSchu. Warum also ALG2, wenn du doch jetzt schon alles regeln könntest?

            • (18) 11.11.18 - 13:47

              Ich lebe nicht mit dem Vater zusammen.

              • (19) 11.11.18 - 13:54

                Was hat das mit dem Unterhalt zu tun?

                • (20) 11.11.18 - 14:05

                  Weil du schreibst wir sind zusammen.
                  Wir teilen aber keinen Haushalt. Der Unterhalt wird somit ganz regulär berechnet.

                  Ich weiß, dass er unter die Bemessungsgrenze fällt, wenn sein Einkommen bereinigt und der Unterhalt für seinen großen Sohn und unser Kind abgezogen sind.

                  Letztlich ist die Aufstockung ja die letzte Alternative. Aber die "Negativbescheinigung" des Arbeitsamtes muss die TE ja dennoch haben. Denn im.Mutterschutz hat sie keinen Anspruch auf ALG1. Sie DARF in den 8 Wochen nach der Geburt nicht beschäftigt werden. Somit ist sie nicht vermittelbar und der Anspruch auf ALG1 fällt somit weg.

                  • (21) 11.11.18 - 14:21

                    Ich schreibe, dass du mit dem KV zusammen bist, das bedeutet ja nicht, dass ihr zusammenlebt.
                    Btw: sie bzw. du bekomm(s)t Mutterschaftsgeld in Höhe des ALG1.

          Unterhalt ist AB Muterschutz( also vor der Geburt) zu zahlen!

    (23) 11.11.18 - 18:33

    Das ist Unsinn!

    Genauso wie die TE bekommst du bis Mutterschutz ALG I und IM Mutterschutz Mutterschaftsgeld in Höhe des ALG!

    • (24) 11.11.18 - 19:54

      Nein.... Ich bekomme im Mutterschutz Geld von der KK. Und sonst nichts. Ich musste mich ja jetzt schon drum kümmern.

      Die ersten Wochen leistet mein AG seinen Teil. Dann läuft der Vertrag aus. ALG1 steht ausschließlich erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zu. In der der Zeit des Mutterschutzes ist eine Frau nicht erwerbsfähig, da sie die 8 Wochen nach der Geburt nicht beschäftigt werden darf. Von niemandem. Auch nicht, wenn sie es möchte.
      Wenn man ALG1 bezieht und längere Zeit krank geschrieben ist, fällt man ebenfalls aus dem ALG1 heraus, da man nicht vermittelt werden kann. ALG1 steht ausschließlich Personen zusteht die dem Arbeitsmarkt (uneingeschränkt) zur Verfügung stehen.

      • (25) 11.11.18 - 20:21

        "Nein.... Ich bekomme im Mutterschutz Geld von der KK....."

        Genau das wurde dir doch erklärt. Du bekommst aber nicht 13€/Tag sondern Mutterschutzgeld in Höhe des ALG1, welches du bekämst, wenn du nicht im MuSchu wärest.

        Wenn du dich schon gekümmert hast, wird man dir ja bei deinem Antrag für ALG 2 schon mitgeteilt haben, dass der KV ab Mutterschutz unterhaltspflichtig für dich ist.

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