Nachtdienste während schwangerschaft

    • (1) 12.11.18 - 12:07

      Hallo ihr Lieben.
      Wir sind jetzt in der 10. Ssw. Und ich arbeite im stationären Bereich.
      Ich bin etwas abergläubisch und habe eigentlich bedenken, meine Schwangerschaft jetzt schon mitzuteilen. Wiederum stehen mal wieder die Nächte an und ich bin so müde, mir ist übel und ich bin allein.
      Wie habt ihr das auf Arbeit gehandhabt? Ist es noch zu zeitig dies zu sagen? Die Angst wegen einer Fehlgeburt ist riesig :(

      Ich hab nach dem positiven Test noch 3 Nächte gearbeitet, danach hab ich es meiner Chefin gesagt und war raus aus den Diensten

          • Ja schädlich war doof ausgedrückt. Tut mir leid aber du weist ja was ich meine 😊

            • Kein Problem. Als ich das 1. Mal schwanger war bin ich auch noch bis zum 5. Monat arbeiten gegangen. Habe mich aber nie sicher gefühlt. Dies mal habe ich mich eben 1 1/2 Wochen krank schreiben lassen bis ich die Bestätigung hatte und mir diesmal sofort das Beschäftigungsverbot geben lassen. Gibt es denn zb. Die Möglichkeit die Dienste zu tauschen? Oder du sprichst dich.mit einer vertrauten Kollegin ab. Ich würde es aber einfach sagen.

        statiönärer Bereich, da gehört ja viel dazu. Ich arbeite zwar nicht in der Pflege sondern im med.-techn. Bereich, durfte aber auch nicht mal Kontakt zu Blut, Urin, Stuhl oder Keimpatienten haben. Zudem muss man ja vielleicht doch mal schwer heben-alles nicht optimal und mit potentiellen Gefahren verbunden.

        Nach einer in diesem Zusammenhang kritischen Nachtschicht habe ich mich dazu entschieden es zu sagen. Müdigkeit ist nachts auch nicht ohne, je nachdem welche Verantwortung du hast.
        Am Ende hör auf dein Bauchgefühl. Wenn du dich nicht mehr wohl dabei fühlst und dir nur noch Sorgen machst, dann sag es.

Da es zu meiner Aufgabe gehört die Pakete an der Poststelle abzuholen, arbeite in einen Dekanat einer Hochschule, habe ich meiner Chefin bereit zu Beginn reinen Wein eingeschänkt. Meine FÄ meinte ich soll nicht mehr schwerer als 4-5 Kg heben und dies auch nur hin und wieder. Da ich nicht wochenlang lügen wollte war es für mich der richtige Weg. Ebenso ist es so einfacher mit den Terminen bei der FÄ und der Hebamme, wenn ich mal später komme dadurch oder eher gehe.

Es ist halt so, dass das Mutterschutzgesetz erst greift, wenn die Ss bekannt ist. Einfach wochenlang krankschreiben wie es einige machen kam für mich nie in Frage, da ich schwanger bin und nicht krank.

LG Morgain

Hallo, also ich bin MTLA und habe damals gleich Bescheid gegeben als die SS durch den FA bestätigt war. War da in der 7SSW.
Hab dann auch keine Nächte und Schichten gemacht wo ich alleine war. Hab später ein BV bekommen.

Ich würde es immer wieder so machen, leider kann ja immer etwas passieren.

Alles Gute dir und eine schöne Kugelzeit

LG Pusteblume.85

Hey,
Bin auch Hebamme und habe bis zur 16./17.ten SSW meine kompletten Dienste in Vollzeit gearbeitet.
Bin danach allerdings ins BV geschickt worden.

Das muss echt jeder für sich wissen, ich konnte es mit mir vereinbaren und habe weiter gearbeitet wie zuvor auch.
Mittlweile bin ich in der 26ssw und es alles so wie es sein soll.

Guten Morgen

Ich habe in meiner Zwillingsschwangerschaft bis zur 29. SSW Nachtdienste gemacht. Ich bin Ärztin.
Ja, ich war auch vermehrt müde, v.a. zwischen 8. und 15. Woche - das war aber zuhause genauso. Mir macht die Arbeit sehr Spass, deshalb habe ich keinen Grund gesehen, diese nicht zu tun. Gegen die Übelkeitswellen in der Nacht hat mir kandierter Ingwer geholfen.

Hallo,

ich bin Ärztin und habe die SS auch erst nach der 12. SSW mitgeteilt und solange meine Dienste weitergemacht. Ich war schwanger und nicht krank und man erleidet nicht wegen einem Nachtdienst direkt Fruchtschädigung. Gerade als Hebamme sollte Dir das bewusst sein. Solltest Du als Hebamme wirklich komplett alleine Dienste in Eurem Kreisssaal machen, sollte daran etwas geändert werden. Was macht ihr bei einem Notfall?
Liebe Grüße Andrea

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