Wann 2.Kind?

    • (1) 12.11.18 - 14:55

      Hallo,

      ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

      Ich lese seit einiger Zeit still zum Thema Elterngeld mit.

      Für uns war immer klar, wir wollen zwei Kinder mit geringem Altersabstand.

      Kurz zu den Fakten wenn alles klappt wie in unserer Traumvorstellung:
      Kind 1 kommt im Januar 2019 zur Welt.
      Geplant ist dann ein Jahr Elternzeit zu nehmen, also im Januar 2020 wieder arbeiten zu gehen.

      Gerne würden wir aber ab April 2020 zum 2. Mal Eltern werden (erstmal theoretisch von ausgehen das es so klappt).

      Nun lese ich so viel mit dem Elterngeld.. Man bekommt ja das Elterngeld auf Grundlage der vorherigen 12 Monate berechnet.
      1. Fall: Wie ist es wenn man ein paar Monate wieder arbeiten geht und somit nicht die 12 Monate vor dem neuen MuSchu voll hat?
      2. Fall: Wie ist es wenn man die Elternzeit sagen wir mal auf 16 Monate verlängert, sodass man gleich wieder in den MuSchu bzw Elternzeit fällt? (So könnte meine Vertreubg auch gleich länger da bleiben und der AG müsste nicht neu suchen).

      Aus den vorherigen Posts wurde ich nicht ganz schlau.

      Vielen Dank schonmal!

      • Ein paar Punkte zum Überdenken:
        1. in welchem Umfang willst du nach einem Jahr wieder arbeiten gehen? Wie ist die Betreuung von Kind 1 gesichert? Ganz mal abgesehen davon wärest du im Idealfall bereits hochschwanger und würdest nur wenige Wochen arbeiten.
        2. bedenke, dass wenn du nur 1 Jahr Elternzeit anmeldest, du auf das zweite Jahr verzichtest und auf das Wohlwollen deines AG angewiesen bist, wenn du aus welchen Gründen auch immer doch die Elternzeit verlängern möchtest.
        3. bekomm erst mal Kind 1 und lebt euch ein. Eventuell ist der Plan dann ein anderer.

        • Danke! Meine Frage wurde leider nur gar nicht beantwortet.

          Es steht ja explizit im Text, dass es nur eine theoretische Frage ist.

          • Ganz platt gesagt umso geringer der Altersunterschied desto höher bzw. Gleich ist das Elterngeld. Je nach Konstellation werden 12 bzw. 14 Monate ausgeklammert und dann hättest du mit d m Geschwisterbonus sogar mehr Geld. Ist der Abstand größer als 12 bzw. 14 Monate fließen die Monate mit Elterngeldbezug als Null ein. Jeder Monat mit verdienst dann wieder mit dem Verdienst.

      Hi,

      ich kann nur von mir berichten.
      24.10.2017 Geburt 1. Kind, 1 Jahr Elternzeit.
      Nun arbeite ich mit 25 Stunden wieder und bin in der 10. Woche schwanger.
      Ich werde wieder ein Jahr Elternzeit nehmen. Berücksichtigt wird immer Einkommen aus dem Jahr vor der Geburt. Bis zur Geburt werde ich ca 6 Monate wieder gearbeitet haben, die werden mit zugrunde gelegt. Die anderen 6 Monate gab es noch Elterngeld für Kind 1, das wird ausgeklammert und dafür die 6 Monate vor Geburt des 1. Kindes zugrundegelegt. Das Elterngeld wird also nicht so erheblich viel weniger sein als beim 1. Kind.

      LG

      • Danke! Das Elterngeld wird also ausgeklammert wenn man nur 1 Jahr Elternzeit nimmt?
        In den anderen Posts versteh ich immer das es eingerechnet wird.. aber die meisten TE‘s waren auch länger als ein Jahr in Elternzeit.

        • Ich meine auch, dass es NICHT ausgeklammert wird.
          Rechne es dir doch einfach mal durch, gibt ja die super Elterngeldrechner.
          Also wir haben extra ein ganzes Jahr Vollzeit vergehen lassen bevor wir das 2 Kind angehen, weil die finanziellen Einbussen immens sind.

          Also die Elternzeit spielt keine Rolle.

          Hattest du Basiselterngeld werden insgesamt 14 Monate ausgeklammert, hattest du Elterngeld Plus sind es insgesamt 16 Monate die ausgeklammert werden.

    Arbeiten während des Basiselterngeldes ist vollkommen unwirtschaftlich. Denn 100% wird angerechnet. Nur der mindestsatz der blieb garantiert von 300 Euro... sofern du nicht mehr als 30 Stunden die Woche arbeitest. Arbeiten in der Bezugszeit vom Elterngeld macht für mich nur unter Elterngeld plus Sinn. Dann ist aber fraglich in welchen Umgang du dem nachgeht und vor allem zu welchem Verdienst.

    Da die Zeit vom Mutterschutz ausgeklammert werden rechnet man erst ab 8 Wochen nach der Geburt. Sofern das Kind voll ausgetragen wurde. Sprich Pi mal Daumen 2 Monate. Sprich das Elterngeld würde nur eins zu eins übernommen wenn der Abstand unter 15 Monate liegt. Jeder Monat darüber zählt als 0 Nummer.

    Man bekommt aber bei unter 2 Jahren altersabstand noch den Geschwisterbonus. Nicht viel aber immerhin.

    Allerdings ihr bekommt erst das 1. Kind. Ich hatte auch mal die selbe Vorstellung aus rein wirtschaftlichen Gründen. Ich will kein Spielverderber sein. Aber warte erstmal ab was du von der Geburt so an ggf Folgen mitbekommst... Ich hatte über ein Jahr Probleme mit Sex und folglich kaum welchen weil zu schmerzhaft. Wo kein Sex kann auch nix entstehen. Dann das Baby selbst. Nicht jeder ist mit einem pflegeleichten Exemplar gesegnet. Im Nachhinein wär ich aufm Zahnfleisch gegangen wenn der Abstand wirklich unter 2 Jahre betragen hätte. Und ich bekomm das 2 jetzt zur selben Zeit wie du dein 1. Mit fast 3 Jahren Abstand und zwischendurch 1,5 Jahre Vollzeit arbeiten.

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