Welche Gelder bei Schwangerschaft/Baby

    • (1) 12.11.18 - 18:38

      Hallo
      Wo soll ich anfangen..wir haben eine elss hinter uns und einen Sohn im Himmel. Nun wollen wir nochmal schwanger werden aber ich Frage mich ernsthaft ob das finanziell geht. Ich kann aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht mehr Vollzeit arbeiten, und wäre ab ss eh in beschäftigungsverbot.
      Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich habe ein pferd das ca 250 Euro im Monat kostet und wir haben ein Haus abzubezahlen.
      Welche Gelder kann man betragen bzw bekommt man wann?

      • Ich würde zu allererst versuchen, die psychische Erkrankung so gut es geht in den Griff zu bekommen.

        Da ihr ein Haus habt und euch ein Pferd leisten könnt, werdet ihr wohl keine Gelder mehr bekommen (wäre auch nicht ok, ehrlich gesagt. Die Allgemeinheit ist nicht dafür da, dir Pferd und Haus zu finanzieren).

        Selbstverständlich bekommst du wie jeder andere auch Elterngeld (bei dir 300 € im Monat bei einem Jahr Elternzeit, oder gesplittet, wenn du es auf 2 Jahre aufteilst). Dazu kommt das Kindergeld.

        Das ist doch schon mal was, oder nicht? Reicht es trotzdem nicht, muss leider Gottes das Pferd weg.

        • Du tust als ob sie nach Sozialhilfe fragt. Macht sie mit keinem Wort! Im übrigen steht da nur, dass sie nicht vollzeit arbeitet. Also wird sie wohl mehr bekommen als 300€ EG.

          • Sie fragt, welche Gelder ihr zustehen würden. Ob das nun als "Sozialhilfe" oder sonst wie bezeichnet wird, ist wurscht. Solange sie sich ein Pferd für 250€ leisten kann und ein Eigenheim finanziert wird, wird es kein Geld aus dem allgemeinen Topf geben, außer eben Eltern-und Kindergeld. Bevor da irgendwelche Gelder fließen, muss erst mal Luxus wie das Pferd wird. Oder siehst du das anders?

            • Nein, aber vielleicht fragt sie eben genau nach Mutterschaftsgeld/Elterngeld/Kindergeld, weil sie sich da nicht auskennt. Hier wird aber gleich unterstellt sie wolle noch etwas darüber hinaus.

      Ich hole schon mal Popcorn, das wird hier interessant.

      Ernsthaft: du kannst doch nicht nach (staatlichen) Leistungen fragen und dabei erwähnen, dass ihr ein Pferd habt und Wohneigentum abbezahlt. Wer das tut, möchte provozieren, oder hat seine eigene Situation aus den Augen verloren.

      • Ist ja spannend, was ihr da zwischen den Zeilen lest. Nirgendwo hat sie nach „staatlichen Leistungen“ gefragt, sondern danach was man wann bekommt... sprich Mutterschaftsgeld und Elterngeld!

        • (8) 13.11.18 - 14:58

          Elterngeld ist doch aber auch eine staatliche Leistung, oder nicht?

          • (9) 13.11.18 - 15:05

            Klar, aber hier tun ja alle, als würde sie um Sozialhilfe bitten.

            • Na,so wie der Eingangspost geschrieben wird sind mit Sicherheit staatliche Leistungen gemeint

              • So lese ich das nicht. Und genau das meine ich, hier wird dann ganz schnell was dazu gedichtet, „ist mit Sicherheit so gemeint“.

                Für mich liest es sich eher wie jemand, der sich noch nie mit der Materie befasst hat und ggf nichtmal die Basics kennt, was einem zusteht ohne „schmarotzen“ zu wollen.

                • Genau..Ich wollte mich nur informieren was jedem zusteht ohne zu schmarotzen. Ich will nix Extra sondern nur mal Wissen was man generell bekommt .
                  Ich arbeite ja auch dreiviertel und habe eine Reitbeteiligung die das Pferd bewegt. Allerdings hatten wir abgemacht das sie nicht bezahlen sondern misten muss

                  • Genau, dann weißt du es ja jetzt und kannst dich da einlesen: Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld.

                    Wäre das Schicksal nicht manchmal ein Arschloch, dann hättet ihr ja schon Kinder. Wie hättet ihr es dann gemacht, hast du dich damals noch nicht informiert? Alles Gute auf jeden Fall!

                    Im übrigen: Lebenslangen ändern sich, ich fänd es nicht verwerflich für die Reitbeteiligung dann doch was zu nehmen.

    Hallo

    Kindergeld nach der Geburt, Mutterschutzgeld 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt, Eg für 10 Monate, ansonsten gibt es nichts.
    Was ihr abbezahlen müsst und was für teure Hobbys ihr habt, interessiert keinen.

    (16) 12.11.18 - 19:38

    Hallo,

    ich habe nur meine Witwenrente, leiste mir 2 Hunde (ist nicht ganz so teuer wie ein Pferd obwohl????) und zahle auch noch mein Häuschen ab....... ok, ich habe meine beiden Kinder groß und "leiste" mir noch 3 Enkel (wobei, da kann ich eigentlich nichts für)...... Ironie off!
    Merkst du noch was? DAS ist mein Problem und das, was du beschreibst ist DEIN Problem. Warum soll die Allgemeinheit dafür bezahlen?

    LG

    (17) 12.11.18 - 19:49

    Ich würde das Pferd verkaufen, wenn ihr es euch noch leisten könnt.
    Das kostet ja einiges an Geld: Unterbringung, Futter, Tierarzt...

    Es wäre ja wirklich ein Witz, wenn ich als Steuerzahler für das Vieh aufkommen sollte, meinst du nicht?!

    • (18) 12.11.18 - 19:55

      Da wird auch nicht der Steuerzahler für aufkommen.
      Wenn sie sich das jetzt alles ohne Unterstützung leisten können, müssen sie es auh weiterhin.

(19) 13.11.18 - 03:27

Pferd verkaufen

Dürftest du dann noch Reiten in der Schwangerschaft?

Mit Baby wirst du wahrscheinlich gerade in der ersten Zeit sowieso nicht dazu kommen.

Ich würde mir also auch überlegen das Pferd zu verkaufen oder vielleicht zumindest erstmal ne Reitbeteiligung suchen, damit das Pferd auch bewegt wird, wenn du vielleicht keine Zeit hast oder nicht kannst in der Schwangerschaft.

Ansonsten ist es halt eure Entscheidung gewesen ein Haus zu kaufen/bauen und ein Pferd (Hobby) zu haben, wenn danach zu wenig für ein Kind übrig bleibt, und du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst, dann bleibt ja nur irgendwie Einsparungen zu treffen und da ist ein teures Hobby für mich halt der erste Punkt, wo man den Rotstift ansetzen kann.

Im Gegensatz zu allen anderen lese ich nicht zwischen den Zeilen und antworte mal ganz sachlich und wertfrei:

Während der SS, wenn du im BV bist, bekommst du dein normales Gehalt. Im Mutterschutz auch, nennt sich dann Mutterschaftsgeld und wird von KK und AG gezahlt, die Summe ist aber so hoch wie dein jetziges Gehalt. Danach erhältst du auf Antrag Elterngeld für insg. 12 Monate, 2 werden jedoch mit dem Mutterschaftsgeld aufgerechnet, also sind es faktisch noch 10 Monate. Das Elterngeld sind ca. 67% deines durchschnittlichen Nettogehaltes der letzten 12 Monate. Du kannst dir auch weniger monatlich auszahlen lassen und es dafür länger bekommen, nennt sich ElterngeldPlus. Dann gibt es natürlich ab der Geburt noch Kindergeld.

Ob Euch also eine zeitlang das verminderte Einkommen reicht kannst nur du ausrechnen. Aber da du eh nur in TZ arbeitest kannst du das ja dann auch z.b. nach einem Jahr auch wieder machen. Dann habt ihr das gleiche Geld wie jetzt zur Verfügung aber natürlich noch Ausgaben für das Kind, die Betreuung, etc.

Top Diskussionen anzeigen