Maßnahme bei der Arge mit Stillbaby?

Hallo zusammen,

ich habe eine Tochter, die im Dezember 1 Jahr alt wird. Ich habe 1 Jahr Elternzeit.

Mein Arbeitgeber ist jedoch mittlerweile insolvent, sodass ich mich arbeitslos melden muss, wenn die Elternzeit rum ist. Ich hatte aber bereits einen Termin beim Arbeitsamt. Da wurde mir gesagt, dass ich dann eine Maßnahme machen muss (3 x 3h pro Woche).

Ich hätte in der Regel immer jemanden in meiner Familie, der die Kleine solange nehmen könnte, sei es nun meine Mutter, Schwiegermutter oder jmd anderes.

Der Punkt ist aber, dass ich meine Tochter noch stille. Bisher waren wir nie länger als 2 Stunden voneinander getrennt, weil sie länger auch nicht bleibt, ohne die Brust zu wollen, auch zur Einschlafhilfe. Ich habe sie versucht abzustillen, ohne jeden Erfolg.

Wenn sie zb in der Zeit wo ich nicht da bin die Brust möchte weil sie müde ist oder aus einem anderen Grund dann würde sie durchdrehen und diejenige Aufsichtsperson würde verzweifeln mit ihr.

Meint ihr die Arge kann diesem
Grund annehmen um die Maßnahme abzulehnen und mir keine Geldsperre zu geben? Ich kann doch nicht mein Kind schreien lassen und währenddessen in diesem völlig sinnlosen Bewerbungstraining sitzen, ich weiss gut genug wie man sich bewirbt. Ich war schon mal 1 Monat lang arbeitslos, da musste ich auch keine Maßnahme machen??!

Baby mitnehmen zu einer Maßnahme? Was hier teilweise immer geraten wird ist wirklich unterirdisch 😅 Du hast nur ein Jahr Elternzeit beantragt, also musst du danach wieder arbeiten gehen oder du hast eben keine Asche. So simpel ist das. Du hast 2 Möglichkeiten: entweder du stillst ab, was man nach einem Jahr auch mal machen kann ohne, dass das Kind zu einem psychischen Notfall wird und gibst Flasche oder du machst es nicht und hast eben auch keine Kohle.
Du willst auch nicht fremd betreuen lassen? Ja auch hier ist es ganz einfach: dann lässte es halt und du hast eben auch kein Geld, weil du ja nicht arbeiten gehen willst.
Viele Frauen hier - auch ich - gehen nach einem Jahr wieder arbeiten, weil sie ihrem Kind finanziell auch etwas bieten wollen. Und viele hier, würden vielleicht auch gerne lieber 2 Jahre zuhause bleiben, aber meine Güte, es geht halt nicht, weil da kein Amt ist das fleißig weiter Kohle überweist. 😐
Ein Kind bekommen heißt auch Verantwortung zu übernehmen und sich selbst darum zu kümmern, dass es versorgt wird! Auch finanziell!

Hi. Ich würde sagen, nimm sie mit. Dann kannst du ihr zur Not dort die Brust geben. Wenn sie damit nen Problem haben, dann sollen die sich was überlegen. Abpumpen und Flasche geben lassen klappt nicht?

LG Miralinchen mit ihrem Dante

Ich glaub das mach ich! Nein da es ihr eher mehr um die Brust als um die Muttermilch geht glaub ich

ein 1 jähriges Kind mitnehmen???

Welches Kind in den Alter bleibt denn 3 Stunden ruhig sitzen?

Da wäre es ehrlicher zu sagen "ich will noch nicht". Was ja auch dein gutes Recht ist.
Aber dann gibt es halt kein ALG I.

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Handelt es sich um ALG 1 oder 2?
Bei ALG 1 musst du grundsätzlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen - d.h., für die Versorgung deines Kindes muss gesorgt sein. Bei 3 Stunden kannst du - meines Wissens nach, auch keine "Stillpause" beanspruchen.
Sollte es sich um ALG 1 handeln & du direkt nach der Elternzeit von Deinem Bearbeiter zur Maßnahme verdonnert wurdest, würde ich mich an den Vorgesetzten wenden! ...eigentlich sollte Dir eine gewisse Zeit zur Eigeninitiative möglich sein!

Hallo es handelt sich um ALG I. Ja genau ich soll direkt die Maßnahme beginnen, schätze ab nächstes Jahr, meine Elternzeit endet ja jz im Dezemeber. Ich werde nochmal mit denen reden müssen.

In welchem Paragrafen steht das mit der Zeit zur Eigeninitiative?! 🤔🧐

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Was wäre denn, wenn dein AG nicht insolvent gegangen wäre? Da würdest du doch vermutlich auch mehr als 2 Std am Tag arbeiten?

Ich denke es ist absolut zumutbar, dass du Milch abpumpst und dein Kind damit gefüttert wird.

Zugegebener Weise ärgert es mich, wenn ich sowas lese.
Mein Kind ist in der Krippe weil ich Geld verdienen muss. Und auch das war anfangs mit Tränen verbunden....
Ich hätte es aber auch lieber den ganzen Tag um mich. Geht aber nicht.

Auch in deinem Fall war das alles absehbar. Und mit 12 Monaten muss niemand mehr voll stillen.....

Ich stille sie auch längst nicht mehr voll, sie möchte aber dennoch oft an die Brust ganz besonders wenn sie müde wird. Es is eher weniger weil sie hunger hat, sondern einfach an die Brust möchte, ohne die schläft sie gar nicht, daher bringt Abpumpen auch gar nix. Und ich werd meine Tochter vor 3 Jahren nicht in fremde Hände geben muss ich auch nicht sie könnte zu Familienangehörigen aber nach ner Zeit würde sie abdrehen wenn sie müde ist und ich nicht da bin. Ich weiss du hast da kein Verständnis da du da nicht drin steckst.

Ich muss dafür auch kein Verständnis haben, denn tatsächlich geht es mich nichts an. Wenn du das so handhaben möchtest, ist das einzig und allein deine Sache.

Aber wenn du es so machst, hast du eben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Das ärgert mich - dass du denkst, du könntest es in Anspruch nehmen, obwohl du aktuell gar nicht arbeiten könntest / wolltest. Und denkst, das Arbeitsamt müsste dafür eine Lösung finden.

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Du hast einen Denkfehler.
ALG I steht dir nur zu wenn du auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.
Wenn du allerdings nicht mal 9 std wöchentlich eine Maßnahme machen kannst, dann stehst du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und hast auch kein ALG I- Anspruch.

Das Kind zur Maßnahme mitzunehmen ist keine gute Idee, du tust doch denen keinen Gefallen dass du daran teil nimmst und die sind nicht in der Pflicht sich wegen deinem Brustflxierten Kind was einfallen zu lassen.

Im Endeffekt ist es ganz einfach:
Lässt sich dein Kind nicht von anderen betreuen, kannst du nicht arbeiten. Somit stehst du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und hast keinen Anspruch auf ALG I!

1. bist nicht in Elternzeit, 2. aus welchem Grund hast du dich denn arbeitslos gemeldet?

Willst du überhaupt arbeiten? Fürs ALG I muss man nämlich was tun: sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.

Wenn schon an einer einfachen Maßnahme scheitert wäre es am besten, du meldest dich beim Arbeitsamt ab und bleibst einfach zu Hause.

Dann musst du nach dem Elterngeld halt deine Krankenversicherung selbst bezahlen...

Wenn man sich Arbeitslos meldet, dann muss man dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung stehen. Theoretisch könnte man dir ab dem 1. Tag einen Job vermitteln. Du kannst die kleine nicht in die Maßnahme mitnehmen und so stehst du den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Ich würde mich nicht Arbeitslos melden, sondern in Elternzeit bleiben bis du wirklich auch was machen kannst.

Du wusstest doch, dass deine Elternzeit nur 1 Jahr geht oder?! Was machen Mütter die dann wieder arbeiten müssen?! Können das Kind auch schlecht mitnehmen 🙄...
Vorher einstudierten, dass es mit der Flasche klappt. Im übrigen gibt es sie "ARGE" schon seit Jahren nicht mehr 🙄. Es heißt Jobcenter. Wenn du aber Alg I bekommst dann Agentur für Arbeit...

Gibt es denn irgendwie die Möglichkeit deine Elternzeit noch zu verlängern?

Ohne Arbeitgeber braucht sie keine Elternzeit. Die ist nur eine unbezahlte Freistellung von der Arbeit mit Rückkehr spruch.

Sie hat soviel frei wie sie will.

Was sie will ist Geld.

Also wenn ich nach einem Jahr nicht wieder hätte arbeiten können, weil es mit der Betreuung für mein Kind nicht klappt, dann hätte ich meine Elternzeit verlängern müssen. Und zwar ohne Einkommen.
Du verlängerst in meinen Augen Deine Elternzeit auf Kosten des Arbeitsamts.
Du hättest Dich frühzeitig darum kümmern müssen, dass Du Betreuungsmöglichkeiten hast. So stehst Du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und hast keinen Anspruch auf Leistungen.

Im übrigen hatte ich quasi genau die gleichen Probleme mit meiner Tochter. Fremdbetreuung klappte überhaupt nicht und Abstillen war undenkbar.
Nach nun ca. 2 Monaten (langwieriger und schwieriger) Eingewöhnung in der Kita haben wir es geschafft und sie ist dort super zufrieden und trinkt dort sogar eine Flasche. Das war am allerwenigsten denkbar.
Wer will, der findet Wege, wer nicht will, nur Ausreden!

Hallöchen
Ich sage dir mal wie das hier in Hessen und in NRW abläuft (ich hatte hier eine Beratung und eine Freundin in NRW arbeitet beim Arbeitsamt im Erstbezug)...
In beiden Ländern MUSS man dem Arbeitsmarkt für mindestens 15 Stunden die Woche zur Verfügung stehen, um alg1 beziehen zu dürfen... Kannst du das nicht, bekommst du kein Geld... PUNKT
Da wird auch nicht drüber diskutiert oder mal ein Auge zugedrückt...

Das Amt hat das Recht dich ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit in eine Maßnahme zu stecken... Das machen die meistens nur mit Menschen, die sehr leicht vermittelbar sind oder schnell von alleine wieder einen Job finden...

Ich müsste auch ab Mitte Januar bzw werde ich mich erst Ende Januar melden in eine Maßnahme... Bei mir greift jedoch eine Sonderregelung, da ich nebenbei Medizin studiere und für Sommer, also mein erstes (fachärztliche) bj schon eine Einstellung habe... Daher bekomme ich auch das halbe Jahr Geld...
Du jedoch bist nur zuhause und betreust dein Kind, was ja auch schön und gut ist, jedoch darfst du dann keine finanzielle Leistung vom Arbeitsamt erwarten, denn das steht dir einfach nicht zu...

Man muss sich vorher Gedanken machen wie was gehandhabt werden muss und kann nicht im Nachhinein verlangen, dass sich die Welt in die andere Richtung dreht nur, weil du dich nicht rechtzeitig um gewisse Dinge gekümmert hast...

Alles liebe

Im Übrigen würde ich dir was erzählen, wenn ich an der Maßnahme teilnehme (ohne Kind) und du deines dabei hast und es mich von der Aktion dort abhält, weil DEIN Kind weint, wo es nicht weinen sollte...

Normalerweise halte ich mich aus solchen Diskussionen raus, aber bei deinem „Anliegen“ steigt mir die Galle auf.
Auch ich habe ein Jahr Elternzeit. Danach muss ich arbeiten, oder ich kann mir den Luxus leisten ohne Zahlungen von irgendwem zuhause zu bleiben. Ob dein Arbeitgeber nun Pleite ist oder nicht, spielt doch gar keine Rolle.
Auf mich wirkt es so, als hättest du keine Lust wieder was zu tun. Dann gibt es halt auch keine Kohle.
Wenn dein Arbeitgeber noch existieren würde müsstest du auch wieder los.
Das dein Kind mit einem Jahr sich nicht ohne Brust beruhigen lässt und nie länger als zwei Stunden von dir getrennt war, ist auch dein eigenens selbstgemachtes Problem. Jeder wie er will, aber ich denke du solltest nicht den Fehler bei der Arge suchen, sonder bei dir. Sorry

Hey,
schläft sie denn im Kinderwagen? Dann könnte die Oma spazieren gehen zum einschlafen.
Andererseits denke ich das ein Kind mit 12 Monaten auch mal 3std wach bleiben kann. Selbst wenn sie etwas motzt wenn sie müde wird.
Weißt du denn wann die Zeiten sind wenn du weg musst? Vielleicht legst du die kleine dann vorher hin.

Und wer weiß wie ihr Schlafverhalten in ein paar Wochen ist. Nimmt sie vielleicht die Flasche zum einschlafen?
Vielleicht klappt das ja.

Lg

Hej nein leider nimmt sie die Flasche absolut nicht, muss es weiterhin probieren ich hoffe dass ich erst ab mitte oder ende Januar in die Massnahme muss dann hab ich noch etwas Eingewöhnungszeit hierfür.
Ja das mit dem Kinderwagen klappt manchmal.
Danke für deine Tipps, Lg

Es ist ja recht eindeutig, dass du dein Arbeitslosengeld möchtest, obwohl du eigentlich einfach nur weiter Elternzeit machen möchtest. 😉

Bis Dezember hat Du noch 2.5 Wochen Zeit.
Wenn das nicht reicht, dein Kind an Familie zu gewöhnen, die es sowieso kennt, weiß ich auch nicht.
Denke das an die Brust wollen ist ja nur ein Problem wenn du da bist.
Ohne dich wird dein Kind auch mal 3 Stunden überleben.
Muss man halt üben.
Diese Woche 2 Stunden bei den Eltern oder sonst wo, nächste jeweils 3...
Und schwups funktioniert's.

Wenn man will 😉

Hey
Bei mir war es änlich als ich mit meinem Sohn ss wurde ist meine Firma in insolvenz gekommen. Ich war dann auch ein jahr in elternzeit und hab mich dann Arbeitssuchend gemeldet
Da neun mann als lkw Fahrer 5 tage due Woche nicht zu hause war und meine Eltern auch arbeiten waren konnten sie mir den kleinen erst ab 17 uhr abnehmen
Ich wollte unbedingt selber was finden was aber echt schwer war für abends. Wenn ich ein Vorstellungsgespräch hatte uns gefragt wurde ob ich kinder gab hat man mir gleich danke und Tschüß gesagt. Keiner will eine Frau mit Kleinkind ohne Mann zu hause
Maßnahmen musste ich vom Arbeitsamt ja nicht machen weil ich nur Betreuung ab 17 uhr hatte

Hey, ohje auch keine leichte Situation.. hast du aber ALG I bekommen?

Ne war es auch nicht. Ich hab es ein jahr bekommen ja nur leider keinen Job . Auch das Arbeitsamt hatte keine stellen für mich gefunden
Erst als Sohn fast in der schule war

Jetzt ist mein grosser 11 und meine kleine fast 4 Monate. Bin ja wieder in elternzeit . Bleibe jetzt 2 Jahre zu hause und muss mir dann was neues suchen

Hallo,

versuch doch erstmal weiter, deine Tochter an die Flasche und einen Schnuller (zur Beruhigung) zu gewöhnen, vielleicht klappt es ja doch noch, bis zu deiner Maßnahme. Meist verhalten sich Kinder bei einer anderen Betreuungsperson ja anders und sind auf einmal in der Lage etwas zu tun, was zuhause bei Mama oder Papa nicht funktioniert...
Ansonsten würde ich mich bei der Agentur für Arbeit dann "abmelden". Statt dessen könntet ihr versuchen, Wohngeld und Kinderzuschlag zu beantragen, falls es finanziell eng wird. Krankenversichern kannst du dich und dein Kind über deinen Mann in der Familienversicherung.

LG

Das ist keine Option, wir brauchen auf jeden Fall das Geld, ich muss es weiter probieren mit der Flasche🙄

Und wie sah dein Plan aus, falls dein AG nicht insolvent gegangen wäre?
Hättest du dem dann gesagt: "Meine Elternzeit ist zwar zu Ende, aber ich stille voll, deswegen muss ich zuhause bleiben - überweis mir das Gehalt aber trotzdem, aufs Geld kann ich nicht verzichten"? Oder wie hast du dir das vorgestellt?

Hallo,

in deinem Ausgangsbeitrag schreibst du, dass ihr noch nie länger als zwei Stunden getrennt wart. Du kannst also gar nicht wissen, wie es bei drei Stunden Abwesenheit deinerseits sein wird. Vielleicht meckert sie nur anfangs, wenn sie Hunger hat und nimmt dann doch die Flasche, weil Mama eben nicht da ist. Bei Oma & Co. läuft es u.U. ganz anders (und nicht immer schlechter).

Nutzt die verbleibende Zeit und probiert es aus bzw. übt einfach, drei Stunden nicht mit Mama zusammen zu sein. Und mal ganz ehrlich, wir reden hier über drei Stunden...

Du hast auch noch nicht geantwortet, wie du deinen Teilzeitvertrag erfüllt hättest, wäre die Insolvenz nicht dazwischen gekommen.

Ich kann doch nicht mein Kind schreien lassen und währenddessen in diesem völlig sinnlosen Bewerbungstraining sitzen

Wenn das nicht geht, musst Du Dich da abmelden. Du stehst dem Arbeitsmarkt aufgrund Deines Stillkindes ja gar nicht zur Verfügung.

Hey, ich bin Stillverfechterin, aber ich finde durchaus, dass ein gesundes 1jähriges Kind (dein Kind ist dann ein Kleinkind und kein Baby mehr!!) auch mal 3-4 Stunden ohne Brust auskommen sollte. Da isst es ja auch schon, trinkt Wasser, also verhungern wird es in der Zeit nicht. Du kannst vorher und nachher ausgiebig stillen/kuscheln etc. und dann würde ich anfangen, die Abstände zu vergrößern und Oma/Papa etc. "den Laden mal schmeißen zu lassen".
Sei doch dankbar, dass dir die Allgemeinheit diese Maßnahme bezahlt und du dich für etwas anderes/weiteres qualifizieren kannst!
VG

Überleg dir vielleicht wirklich einfach eine feste Mahlzeit in die Zeit zu legen. So ein Frühstücksbrot können doch andere füttern.
Ich Stimme schon den anderen zu, dass 3 Stunden nicht zu viel ist für ein 1 Jähriges wenn es gut bei Familie untergebracht ist.
Meine trinkt morgens auch Milch aus dem Becher. Vielleicht ist das auch ne Alternative.
Allerdings arbeite ich auch und stille noch und ich weiß, dass mir Still/Pumppausen zu stehen. Vielleicht kannst du dein Baby ja in der Pause sehen.
Wie bringt den der Papa das Baby zum einschelfen?
Erzähl dann bitte einfach mal wir ihr es gelöst habt.

Bei 3 x 3 Stunden Maßnahme pro Woche wird eine tägliche Stillpause nicht funktionieren.

Gruß,
W

Dann gibt es halt kein ALG.

Was machst du, wenn sie Stellen für dich haben, auf die du dich bewerben musst?

Und was heißt eigentlich, dein AG ist insolvent? Hast du die Kündigung erhalten? Wenn nicht, musst du ja theoretisch ab Dezember erstmal bei deinem AG antreten.

Ich kann absolut verstehen, dass du dieses Bewerbungstraining unsinnig findest, häufig ist es das auch - ich habe früher mal Unterricht bei Bildungsträgern gemacht und weiß in etwa, wie das abläuft ... (aber kein Bewerbungstraininiteng ;-)).

Aber mir stellt sich trotzdem folgende Frage, deine Elternzeit geht doch nur ein Jahr und wenn dein AG nicht insolvent geworden wäre, hättest du doch ab Januar wieder arbeiten müssen ..? Wie hättest du denn das dann geregelt. Oder, das AA hätte dir jetzt sofort einen Job vermittelt, da könntest du das Kind doch auch nicht mitnehmen oder dort stillen.

Ich hatte bei meiner Tochter damals das erste halbe Jahr und der Papa das zweite halbe Jahr Elternzeit, ich habe zum anvisierten Zeitpunkt abgestillt, obwohl ich da noch nicht mal die Jobzusage hatte - ÖD Einstellungsverfahren dauerten damals ellenlang.

Ich denke, die Ausrede mit dem Stillen kannst du entweder knicken oder du bekommst kein ALG - beides geht wohl nicht.

es ist keine verdammte Ausrede! natürlich war es mir klar dass ich ab Januar wieder arbeiten müsste, wäre mein AG nicht insolvent geworden. Aber ich hab es mir auch vieel einfacher mit dem abstillen vorgestellt (ist mein erstes Kind). Sie nimmt einfach nicht diese künstliche Milch an.. auch heute nacht wieder non stop an der Brust gehangen, wehe ich hab die Brust weggezogen!! Nicht bei jedem klappt das so einfach mit dem Abstillen. Bei uns wird ein verdammt langer harter Weg das weiss ich jetzt schon. Es ist ja auch nur dieses Einschlafstillen. Das macht mir Kopf und Bammel und hat nichts damit zu tun, dass ich 'nicht arbeiten gehen will'.!!!' Wen man keine Ahnung hat... den Rest könnt ihr euch denken!

Vielleicht solltest du nicht jedesmal dem Kind den Willen lassen.
Die weiß schon genau, wie sie dich bekommt.

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