Welche Möglichkeiten gibt es?

    • (1) 16.11.18 - 18:59

      Hallo,

      ich frage für eine Freundin.

      Sie hat vor 2 Wochen entbunden und ist jetzt in Elternzeit. Ihr Mann hat ab Geburt einen Monat Elternzeit und dann noch den 12. LM beantragt.

      Die Geburt war recht dramatisch. Notkaiserschnitt wegen Gestose. Leider geht ihr immer noch sehr schlecht, die Ärzte suchen noch nach der Ursache und sie kann nicht aus dem KH entlassen werden.

      Welche Möglichkeiten haben sie jetzt, wenn die Elternzeit des Vaters in 2 Wochen rum ist? Alleine versorgen könnte sie das Baby ja nicht. Dem Baby selber geht es gut, aber der Mutter halt nicht.

      • Hat der Mann schon mit seinem AG gesprochen? Eine Verlängerung ist ja aus dringenden Gründen möglich und mit Zustimmung des AG immer. Er kann evtl. auch den 12. Monat vorziehen oder die Mutter, hat die ihre Elternzeit schon angemeldet? Aktuell ist sie ja noch im Mutterschutz, sonst würde ich eben evtl. erst später Elternzeit anmelden, somit würde zum einen der Mutterschutz nicht mit angerechnet bei der Länge (wohl aber beim Elterngeld), so dass sie nach Ende des Mutterschutzes aber erst 6 Wochen lang volles Gehalt beziehen würde, wenn sie noch krank ist.

        • Sie hat die EZ schon angemeldet für 2 Jahre ab Geburt. Er auch für den 1 und 12. Monat. Sie arbeiten beide beim gleichen AG. Ist ne kleine Firma, aber man wird ihnen da sicherlich keine Steine in den Weg legen, auch wenn sich jetzt ziemlich viel Arbeit zum Jahreswechsel türmt, die nur er dort eigentlich machen kann und man wohl schon froh wäre, wenn er wieder kommen könnte im Dezember...

      Achso, andere Möglichkeit wäre er lässt sich unbezahlt vom AG freistellen und als Haushaltshilfe von der KK bezahlen (wenn das Kind bereits entlassen ist hat sie einen Anspruch darauf ,mindestens so lange sie im KKH liegt).

      • Mal schauen wie die Situation in 2 Wochen ist. Ich weiß gar nicht, ob das Kind schon als entlassen gilt. Als sie zwischenzeitlich in ein anderes KH mußte für weitere Untersuchungen, blieb das Baby im Geburtstkrankenhaus bis sie wieder dorthin zurück verlegt wurde nach 1-2 Tagen.

        Also kurz:

        Er könnte versuchen noch nen weiteren Monat EZ zu nehmen, oder den aus dem 12. LM vorzuziehen. Geht das noch, wenn der Monat schon angebrochen ist bei der Elterngeldstelle oder müßten sie das vorab erledigen. Die Klärung mit dem AG jetzt mal außen vor gelassen?

        Haushaltshilfe bei der Krankenkasse (wo er die Tätigkeit übernimmt), geht nur wenn Kind entlassen und sie noch im KH ist? Wenn sie beide im KH oder beide entlassen nach Hause dann nicht? Wieviel würde er dann bekommen von der Krankenkasse?

        • Wenn beide entlassen, dann muss es der Arzt verordnen, dann geht es auch. Es gibt je nach KK eine unterschiedliche Höchstgrenze, mein Mann hat den vollen Verdienstausfall erhalten, obwohl er nicht schlecht verdient.

          Für einen angebrochenen Monat noch Elterngeld zu bekommen müsste auch gehen, ja. Besser wäre natürlich vorab, aber wenn nicht, kannst du ja bis 3 Monate nachträglich beantragen, denke, das geht dabei auch.

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