Mutterschaftsgeld beantragen?

    • (1) 18.11.18 - 20:34

      Hallo Mädels :-)
      Ich hab vom FA die Bescheinigung bekommen und sie zur KK gesendet.
      Muss ich noch irgendwas machen bzgl. des Mutterschaftsgeldes? Ist meine erste SS und ich bin etwas überfragt 😅
      Danke im Voraus :)

      • (2) 18.11.18 - 20:42

        Den anderen Zettel in Kopie an den Arbeitgeber schicken.

        (3) 18.11.18 - 20:45

        Meine Krankenkasse will, wieso auch immer, auch noch einen vorgefertigten Zettel von mir ausgefüllt haben. Die Kasse setzt sich dann mit deinem AG in Verbindung. Für gewöhnlich musst du nur die Rückseite der Bescheinigung ausfüllen und an die Kasse schicken. Das wars.

        (4) 18.11.18 - 20:51

        Erstmal abwarten, was sie Dir antworten. Dieser gelbe Zettel, den du jetzt hingeschickt hast reicht erstmal. Du wirst dann per Post alles von denen bekommen, was sie noch ausgefüllt haben wollen.

      • (5) 18.11.18 - 20:52

        Also bei mir sagte die KK, dass mein Arbeitgeber online einen Antrag ausfüllen muss, damit er das Geld von denen wiederbekommt. Dass die sich da melden, kann ich mir fast nicht vorstellen- wäre ja zu deren Vorteil, wenn eig AG diesen Antrag nicht ausfüllt und die dem nichts zahlen müssen.
        Lieber mal bei der KK anrufen ;)

        • (6) 19.11.18 - 05:48

          Natürlich setzen die sich mit dem AG in Verbindung. Die Verlangen die Verdienstbescheinigung und rechnen danach aus, was der AG an Zuschuss zahlen muss und teilen es ihm mit.

          Das was du beschreibst ist etwas ganz anderes.

          • (7) 20.11.18 - 06:37

            Die KK zahlt ja (meine ich) diese 13€ am Tag, der AG den Rest, bis zum durchschn.Nettogehalt der letzten 3Monate. Damit der AG das Geld wiederbekommt, muss er online einem Antrag runterladen/oder dirt ausfüllen und dort diese Angaben über mein Gehalt machen etc..
            - Ich war daneben, als mein AG mit der KK telefoniert hat, als wird es wohl nicht sooo verkehrt sein...

            • (8) 20.11.18 - 06:43

              Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Krankenkasse dem AG mitteilt wieviel er zahlen muss und sich somit mit ihm in Verbindung setzt.

              Das was du und dein AG gemacht habt ist die Informationen eingeholt, wie der AG sich den Zuschuss übers Umlageverfahren wiederholen kann.

              Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

              • (9) 20.11.18 - 11:04

                Genau. Und deshalb passt meine Antwort auf die Frage, was wichtig ist für das Mutterschutzgeld (für AN und AG).
                Mehr habe ich ja nicht geantwortet.

                • (10) 20.11.18 - 12:06

                  „Also bei mir sagte die KK, dass mein Arbeitgeber online einen Antrag ausfüllen muss, damit er das Geld von denen wiederbekommt. “

                  Hm, die Antwort passt ja rein garnicht, da mit diesem Verfahren die AN überhaupt nichts zu tun haben. Das kann denen nämlich total egal sein, ob der AG sich den Zuschuss wiederholt, zahlen muss er ihn so oder so!

      Hallo! Wann bekommt man denn diesen bescheid?

      • (12) 18.11.18 - 20:58

        Wenn du den FA dran erinnerst. ;-)

        Bei mir in beiden Schwangerschaften nach dem 3. US Termin.

        • Bekommt man das auch als Beamter? Habe gelesen, dass man da einfach seine Bezüge weiter bekommt...weißt du das zufällig?

          • (14) 18.11.18 - 21:26

            Während der Schutzfristen und der Zeit eines individuellen Beschäftigungsverbots bleibt der volle Anspruch auf Besoldung bestehen. Die Zahlung der Dienst- und Anwärterbezüge wird nicht berührt. Die bisherigen Bezüge können sich allerdings verringern, wenn zuvor gezahlte Mehrarbeitsvergütungen wegen des Verbots einer Arbeitszeit von mehr als achteinhalb Stunden am Tag entfallen. Zulagen werden weiter gewährt.

            • (15) 18.11.18 - 21:36

              " Die bisherigen Bezüge können sich allerdings verringern, wenn zuvor gezahlte Mehrarbeitsvergütungen wegen des Verbots einer Arbeitszeit von mehr als achteinhalb Stunden am Tag entfallen. "
              Nein, das es sich um ein Teil.-BV handelt dürfen sich dann die Bezüge eben nicht verringern!

              • (16) 18.11.18 - 22:03

                Wer hat ein Teil BV?

                es geht hier um das mutterschaftsgeld bei einer Beamtin. Hier kann -muss nicht- ein Teil der mehrarbeitsvergütung für Schichten von über 8,5 h entfallen.

                • (17) 18.11.18 - 22:10

                  Das ist falsch!
                  Alle Frauen haben ein Teil-BV für Nachtarbeit und für Mehrarbeit nach dem MuSchG und das gilt auch für Beamtinnen.

                  Damit muss in diesem Falle der Dienstherr diese Zahlungen im Durchschnitt der 3 Moante vor dem Eintreten der Schwagnerschaft weiter zahlen, auch wenn diese Arbeit nicht mehr geleistet wird. Dies gilt natürlich dann auch für die Zeit des Mutterschutzes, da darf gar nichts entfallen! Und kann auch nicht!

                  • (18) 18.11.18 - 22:15

                    Da gibt's keinen Durchschnitt, weil es ausnahmsweise Dienste sind. Alles mit Nacht oder anderen Diensten vergleichbare wird im Beamtenrecht nicht als Mehrarbeit bezeichnet. Das ist ein grundlegender Unterschied.

          Beamte laufen ja nicht über gesetzliche Krankenkassen. Dort is es üblich wenn man selbst was zahlen müsste in Vorkasse zu gehen und das Geld zurück zu bekommen (außer es gibt KVA). Das ist hier aber nicht der Fall Ergo müsste der AG bei Beamten folglich komplett zahlen und die Rückerstattung dann komplett bei der privaten Krankenversicherung einzufordern. Für Beamte gelten nicht selten auch andere Gesetze und flexiblere Regelungen. Einfach mal beim AG Nachfragen oder der privaten Krankenversicherung die können einen das dann auch zuverlässig sagen.

    Die Bescheinigung wird in der Regel frühestens 6 Wochen vor ET vom FA fertig gemacht. Dann füllst du die Rückseite aus und schickst es zur KK. Dann dauert es maximal 2 Wochen, bis sie dir dein Mutterschaftsgeld bestätigen. Und nach der Geburt schickst du ausgefüllt den Fragebogen, den dir deine KK zusammen mit der Bestätigung vor der Geburt zuschickt plus Kopie Geburtsurkunde Kind an deine KK zurück. Geht alles recht zügig :-)

    • (22) 19.11.18 - 05:45

      „Die Bescheinigung wird in der Regel frühestens 6 Wochen vor ET vom FA fertig gemacht.“

      Das stimmt schon lange nicht mehr. Seit 2014 genauer gesagt.

      • Ehm ich hab das bei der letzten Untersuchung in der 30. Woche ausgehändigt bekommen. Üblich ist irgendwas zwischen 28. Und 32. Ssw je nachdem wie die vorsorgetermine liegen.

        • Tja, üblich und richtig sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe;-)

          • Die Praxen würden es ja nicht ausstellen wenn die Zeit noch nicht gekommen worden ist. Und wenn man hier liest wann so der Schein ausgehändigt wird würde ich diese Spanne als üblich beschreiben.
            Und ich bin ja nicht für Verantwortlich das die Frauenarztpraxis mir den Schein wann auch immer aushändigt.

            Denn sind wir mal ehrlich was soll denn passieren. Im worstcase wird es erst ab 34+0 bearbeitet. Is mir ja egal Hauptsache es wird bearbeitet.

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