Waa ist mit meinem Resturlaub aus 2016

    • (1) 22.11.18 - 18:49
      Martina2018

      Hallo,
      Ich versuche mich kurz zu halten.

      Resturlaub von 2016 wollte ich vor Beginn des Mutterschutz (begann am 24.03.2017) nehmen.
      (Urlaub aus dem Vorjahr muss in unserer Firma bis 31.3. genommen sein)
      Aufgrund vorzeitiger Wehen war ich seit Mitte Januar 2017 krank geschrieben.

      Elternzeit endet im Mai 2019.

      Kann ich meinen restlichen Urlaub aus 2016 und 2017 im Anschluss an meine Elternzeit nehmen?
      Vielen Dank

      • Der Urlaub verfällt erst am 31.12.2020 und darf nach Ende der Elternzeit genommen werden, nur wann dein AG dir wieviel genehmigt, ist natürlich seine Entscheidung.

        Unsere Personalabteilung sagt, ich muss einen formlosen begründeten Antrag über Übertrag stellen, um den Anspruch von 2019 in 2020 geltend machen zu können.

        • Da irrt deine Personalabteilung, denn das können sie weder ablehnen noch sonst was, das legt das BEEG so fest, dass du den Urlaub von vor der Elternzeit so lange hast ohne Anträge o.ä.

          • Ganz ehrlich? Die Info mag für Andere interessant sein, aber ich habe keinen Bock auf Stress. Habe frühzeitig dort nachgefragt und breche mir keinen Zacken aus dem Krönchen, einen kurzen Zettel mit der Bitte um Übertrag zu schreiben.
            Dann ist der AG zufrieden und mich hat es nicht eingeschränkt, alles ganz entspannt.

      • Übrigens bringt diese Info den anderen gar nichts, wenn die gegen das Gesetz ist. Außer, dass wir nun wissen, dass dein AG keinerlei Ahnung hat!

        • Übrigens zeigt es einfach: redet mit euren AGs, dann braucht ihr nicht mit Paragrafen um euch schmeißen...

          • Nein, das zeigt es nicht, es zeigt lediglich, dass manche AG ihre An schon zu totalen Sklven gemacht haben, wie deiner dich, wenn ihr so weit seid, dass ihr über eure Grundrechte erst kommunizieren müsst.

            Oder kommunizierst du darüber ob der AG dir deine mindestens 4 Wochen Jahresurlaub geben mag oder dich bei Krankheit weiter bezahlen mag oder du Pause machen darfst.

            Alles Grundrechte, die dir genau wie die Gültigkeit des Urlaubs zustehen über die man bei einem normalen Ag und in einem normalen Arbeitsverhältnis überhaupt nicht kommunizieren muss, weil sie einfach logisch sind und gesetzlich festgelegt.

            • Herrje, so viel Dramatik... aber ich merke schon, wenn man einen sehr komfortablen Arbeitsplatz hat, dann lässt man sich mal Fünfe gerade sein. Mein AG gewährt mir sehr viel mehr Urlaub, Freizeit und Vertrauen, alles weit von Sklaverei entfernt... da ist man auch einfach mal bereit, nach seiner Pfeiffe zu tanzen, statt sich den Stress anzutun u d auf irgendwelche Gesetze zu pochen. Er will halt ein Schriftstück, wo drauf steht, dass ich den Urlaub mitnehmen will... genauso, wie ich von 18 auf 19 Urlaubstage übertragen werde. Ich sehe das entspannt und tue ihm den Gefallen, weiß ich doch, wie entspannt er mir gegenüber auch ist...

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