EG, EZ, Teilzeit, Planung 2. Kind, HILFE!

    • (1) 25.11.18 - 02:34
      Anton1264

      Hallo ihr lieben,

      ich habe folgendes Anliegen. Mein Sohn ist nun 13 Monate alt, ich gehe seit er 8 Wochen alt ist einmal wöchentlich in Teilzeit bei meinem alten AG arbeiten. EZ habe ich 2 Jahre (bis 10/19) bekomme EG-Plus.

      Da wir gerne ein zweites Baby möchten, versuche ich das alles etwas zu „Planen“, ich möchte nach EZ nur noch 30h/Woche arbeiten, der Altersabstand sollte nicht mehr als 3 Jahre betragen, ich hätte aber natürlich gerne soviel EG-Monate wie möglich und möchte dann auch wieder in EZ arbeiten.

      Plan 1: Ich verkürze die EZ auf 06/19 und gehe dann 30h/Woche wieder arbeiten, Babyplanungsstart dann ab 09/19

      Plan 2: Ich gehe ab 09/19 für 30h/Woche wieder arbeiten, Babyplanungsstart ab 11/19

      Alternative zu beiden: Ich verlängere die EZ auf 3 Jahre und erhöhe meinen Teilzeitvertrag während der EZ auf 30h/Woche. Welche Vorteile hat das, außer dass ich unkündbar bin? Welche Nachteile?

      Ist es richtig dass ich die 8 Wochen Mutterschutz dazu rechne, also 14 Monate arbeiten muss/darf um das volle EG zu bekommen?

      Was wäre die perfekte Lösung? 🙈

      • Hi,

        ich glaube es gibt keine perfekte Lösung und planbar finde ich dein Anliegen auch nicht wirklich...

        Und wer soll hier wissen, was für dich/euch die beste Lösung ist? 😂

        Für volles EG müsstest du ein Jahr Vollzeit arbeiten vor der Geburt des 2 Kindes glaube ich. Naja, unser Kleiner ist jetzt 13 Monate, ich bin in der 12. Woche schwanger und ich werde wieder 2 Jahre Elternzeit nehmen mit einem Jahr EG-Bezug und das andere Jahr gehe ich 25 Std Teilzeit arbeiten...

        Aber das ist nur die für mich „beste“ Lösung...

        LG

        • (3) 25.11.18 - 13:10

          Mit vollem EG meinte ich dass zur Berechnung 12 Monate 30h Gehalt genommen werden ohne 0€ Monate, war blöd von mir ausgedrückt.

          Muss ich nicht 12 Monate bis zum neuen Mutterschutz arbeiten?

      (4) 25.11.18 - 08:00

      Du kannst bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten, ohne den Elternzeitstatus zu verlieren. Du musst nur mit einer Frist von 7 Wochen vorher anmelden, dass du deine Stunden entsprechend erhöhen möchtest. Verkürzen müsstest du also nicht.

    • (5) 25.11.18 - 08:29

      Um volles Elterngeld zu bekommen (sprich aus dem Vollzeitgehalt), dürften deine Kinder nicht viel mehr als 16 Monate auseinander sein, dafür ist es also zu spät, wenn du jetzt nicht wieder Vollzeit einsteigen willst. Sprich mit jedem Monat, den du jetzt mehr Abstand hat, sinkt dein Elterngeld eh. Um es möglichst hoch zu halten solltest du möglichst schnell auf 30h erhöhen, wie gesagt, alles ab dem 15. Lebensmonates deines 1. Kindes wird nämlich wieder angerechnet, egal ob Elternzeit oder nicht.

      "Alternative zu beiden: Ich verlängere die EZ auf 3 Jahre und erhöhe meinen Teilzeitvertrag während der EZ auf 30h/Woche. Welche Vorteile hat das, außer dass ich unkündbar bin? Welche Nachteile?"
      Das ist die beste Entscheidung, wobei ich erstmal nur ein halbes Jahr z.B. verlängern würde oder sogar erst, wenn du weißt wann dein neuer Mutterschutz beginnt bis zu diesem. Dann wäre nämlich der Vorteil, dass du nicht die Elternzeit beenden musst um Vollzeit-Mutterschaftsgeld und AG-Zuschuss zu erhalten(und somit den Rest der Elternzeit noch für später übrig hast). Sonst ist das der Vorteil der Elternzeit, dies zu können. Außerdem viel kürzere Fristen zur Veränderung der Teilzeit zu haben, wenn du jetzt dem AG mitteilst, du möchtest 30h arbeiten, dann geht dies in 7 Wochen, sonst dauert es viel länger. Außerdem ist die Lage der Stunden in Absprache mit dir festzulegen usw.

      Also alles in allem doch einige Vorteile, also würde ich folgendes machen:

      Jetzt anmelden, dass du 30h arbeiten willst (zum am schnellsten für dich möglichen Zeitpunkt)TZ in EZ. Elternzeit noch nicht verlängern, sondern noch warten (reicht ja auch 7 Wochen vor Beginn der Verlängerung) und gucken, dass du so schnell wie möglich schwanger wirst!

      • (6) 25.11.18 - 12:56

        Danke, auf deine Antwort habe ich gehofft! Frühestens könnte ich wegen dem Kita-Platz erst im Juni wieder auf 30h erhöhen. Würde dann das komplette Jahr EZ verlängern in der Hoffnung in den 15 Monaten Schwanger zu werden und im besten Falle auch den ET bis Ende der EZ zu haben wegen des vollen Mutterschutzgeldes wie beim 1. Kind, richtig?

        Wie mache ich es am Cleversten mit dem EG-Plus wenn ich im Juni wieder 30h arbeiten würde? Bekomme das bis 09/19 ausgezahlt und gehe ja noch einmal die Woche arbeiten ohne das etwas abgezogen wird. Würde warschl. bei den 30h auch mehr als die Hälfte verdienen als vorher bei Vollzeit.

        • (7) 25.11.18 - 16:24

          Du kannst das ElterngeldPlus wieder auf Basiselterngeld umstellen lassen, so dass du den Rest ausgezahlt bekommst.


          "Würde dann das komplette Jahr EZ verlängern in der Hoffnung in den 15 Monaten Schwanger zu werden und im besten Falle auch den ET bis Ende der EZ zu haben wegen des vollen Mutterschutzgeldes wie beim 1. Kind, richtig?"
          Würde ich nicht machen, sondern erstmal maximal 6 Monate bzw. gucken, dass du evtl. schon schwanger bist bevor du verlängern musst. Und noch mal verlängern kannst du ja immer noch.
          Bis wann geht deine Elternzeit, wenn du bis 9/19 ElterngeldPlus erhältst, dann vermutlich bis 11/19? Dann hast du doch nicht viel Zeit bis du dich entscheiden musst.

          • (8) 25.11.18 - 17:16

            Sorry, bis 08/19 bekomme ich EGPlus und EZ bis 10/19.

            Ich muss ja aber 14 Monate vor Geburt bzw. 12 Monate vor neuem Mutterschutz arbeiten damit ich jeden Monat mit dem 30h Gehalt beim neuen EG angerechnet bekomme, oder nicht? Möchte keine 0€ Monate dabei haben.

            Wenn ich im Juni 2019 wieder arbeite „dürfte“ das zweite Kind ja frühestens im August 2020 kommen um 12 Monate Gehalt angerechnet zu bekommen. Deshalb würde ich dann direkt 12 Monate verlängern. Oder wo ist mein Denkfehler? 🤔

            • (9) 25.11.18 - 17:30

              "Ich muss ja aber 14 Monate vor Geburt bzw. 12 Monate vor neuem Mutterschutz arbeiten damit ich jeden Monat mit dem 30h Gehalt beim neuen EG angerechnet bekomme, oder nicht? Möchte keine 0€ Monate dabei haben"
              Nein, das musst du nicht, nehmen wir mal als Beispiel, du wirst jetzt schwanger, dein Kind kommt im <Oktober 2019, Beginn Mutterschutz im August. Somit hast du "nur" 4 Monate mit 30h gearbeitet und auch evtl. 7 Monate mit wenig Einkommen (denn EInkommen hast du doch aktuell eh, somit keinerlei 0-Monate), aber dafür auch noch einen Monat mit Vollzeitgehalt.

              Deshalb, eigentlich wäre es günstiger gewesen, du wärst jetzt schon schwanger und hättest vorher geplant!

              " Deshalb würde ich dann direkt 12 Monate verlängern. Oder wo ist mein Denkfehler? 🤔 "
              Wie gesagt, ich würde nicht so lange warten, außerdem kann man verlängern immer weiter, verkürzen nicht!

          (10) 25.11.18 - 17:18

          ...noch eine Frage: wenn ich das Elterngeld dann im Mai auf Basiselterngeld umwandeln lasse, bekomme ich den Rest der offenen Monate auf einmal ausgezahlt?

(12) 25.11.18 - 09:14

Früher hätte ich genauso geplant und mir den Kopf zerbrochen.

Jetzt sage ich: Versuch einfach SS zu werden und regelt sich alles andere

  • (13) 25.11.18 - 12:46

    Das ist ein denkbar schlechter Tipp. Endlich macht sich jemand mal vorher Gedanken und schreibt hier nicht nachher: "Oh, ich bin schwanger mit dem zweiten Kind und bekomme ganz wenig Geld, was mache ich jetzt nur?"

    Ob und wann sie schwanger wird, ist bei ihrer Planung ja erstmal recht egal.

    VG Isa

    • (14) 25.11.18 - 13:04

      Lieben Dank für deine Antwort, die erleichtert mich sehr weil ich immer ganz blöd angeschaut werde wenn ich erzähle dass ich ein Kind finanziell „plane“ bevor wir überhaupt mit dem üben anfangen.

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