Baby privat bei Mann (Lehrer/PKV/Beihilfe) oder bei mir (Angestellte) versichern?

    • (1) 28.11.18 - 10:30

      Hallo zusammen,
      wir überlegen gerade, ob wir unser Baby, das im Dezember kommt, privat über meinen Mann versichern oder kostenlos bei mir in der Familienversicherung.
      Mein Mann ist verbeamteter Lehrer und damit in der PKV und erhält Beihilfe. Ich bin Angestellte und werde nach dem ersten Jahr wieder arbeiten gehen.

      Hat jemand schon Erfahrung, ob sich die private Versicherung wirklich lohnt?
      Ich schrecke ein wenig zurück vor dem Papierkram und frage mich auch, ob die monatlichen Kosten sich wirklich rentieren oder ob nicht im Zweifelsfall eine Zusatzversicherung für die gesetzliche auch ok ist.
      Sind Kinder in der Familienversicherung nicht ohnehin sehr gut versorgt?
      Chefarzt und Einzelzimmer wären jetzt für mich keine ausschlaggebenden Kriterien.

      Außerdem habe ich Bedenken, ob unserem Kind dann ständig unnötige Untersuchungen angedreht werden.#augen

      Wie haben das denn andere entschieden und warum habt ihr so entschieden? Würde mich freuen über Erfahrungswerte.:-)

      Liebe Grüße und danke.#schwitz

      • (2) 28.11.18 - 10:49

        Hallo,
        Unsere Konstellation ist genau anders rum. Ich bin verbeamtete Lehrerin mit Beihilfe und mein Mann Angestellter. Wir haben unsere zwei Kinder bei meinem Mann mitversichert und es noch nie bereut, im Gegenteil. Kein papierkram wie du schon sagst. Die gleichen Behandlungen und Medikamente wie ein privat versichertes Kind. Unsere Tochter war ein Frühchen und wir bekamen als erste Hilfe zu Hause eine Krankenschwester der Frühchen Station. Das hätte die private nicht bezahlt. Genauso wie die vierwöchige Reha, die ich letztes Jahr mit meiner Tochter wegen Bronchitis gemacht habe. Ich bin gerade schwanger mit Kind Nummer 3 und auch dieses wird nicht privat versichert.
        Ihr müsst allerdings aufpassen, ob das bei euch überhaupt geht. Bei uns geht es, weil ich nur Teilzeit arbeite und mein Mann trotzdem dann der besser verdienende ist. Wäre ich das, müsste ich die Kinder bei mir versichern.
        Lg purzel

        • (3) 28.11.18 - 10:58

          Vielen Dank für deine Antwort.

          Im Moment tendiert mein Bauchgefühl auch sehr zur GKV, aber ich habe eben noch nicht so DAS Argument bisher.

          Habe ich dich richtig verstanden, dass der Mehrverdienende das Kind versichern muss? Mein Mann verdient als Lehrer mit A13 zurzeit mehr als ich. Nach der Elternzeit arbeite ich in Teilzeit und dann perspektivisch wieder Vollzeit.
          Es ist möglich, dass ich mal ähnlich viel verdiene wie er, aber in den nächsten drei Jahren wird das vermutlich nicht der Fall sein.

          • Hallo, unser Sohn wird im Februar schon 11, aber als wir uns erkundigten (Konstellation: ich als Beamtin verdiene mehr, mein Mann verdient weniger) haben wir uns für die IKK gesund plus entschieden. Dort konnte unser Sohn bei meinem Mann mitversichert werden, obwohl ich wesentlich mehr verdiene.

          • PS: Wir haben die gesetzliche Versicherung bislang nie bereut. Ich hab auch keine Lust, alle Arztrechnungen erst zu zahlen und dann der Papierkram, bis das Geld wieder da ist....... nee, echt nicht. So ist es prima :)

            (6) 28.11.18 - 12:32

            Hallo noch mal,
            Zu deiner Frage hast du ja schon mehrere Antworten bekommen.
            Was ich nich sagen wollte: ich bin wie die meisten Lehrer, auch bei der DEBEKA. Ich kann diese Krankenversicherung überhaupt nicht empfehlen. Wenn es irgendwie gehen würde, sehne mich die sofort von hinten. Haben uns bei der Kinderwunsch Behandlung nur getrietzt und Steine ja den Weg gelegt (Monate hingehalten und dann doch abgelehnt). Wir blieben auf Kosten sitzen, obwohl ich klar der Verursacher war und die ICSI Erfolg brachte. Nie würde ich meine Kinder zu denen bringen.
            Von den miesen Sachbearbeitern mal zu schweigen, den man das ganze Jahr nicht zu Gesicht bekommt.
            Kann ich auch nur zusätzlich abraten!
            Lg purzel

            • (7) 28.11.18 - 12:41

              Das hört sich wirklich gar nicht gut an. Tut mir leid, dass ihr da so einen Stress hatten.
              Zum Glück ist das für uns kein Thema mit der Kinderwunschbehandlung, aber ich bin echt überrascht, weil ich immer dachte, das wäre bei Privaten einfacher.
              Mein Mann ist bei der Debeka bisher super zufrieden, aber kommt wohl drauf an, was man gerade braucht.

          (8) 28.11.18 - 12:40

          Hallo,

          wenn ihr verheiratet seid und dein Mann über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, müssen die Kinder auch privat versichert werden. In allen anderen Fällen können sie mit bei dir versichert sein.

          • (9) 28.11.18 - 12:43

            https://www.krankenversicherung.net/kinder

            (10) 28.11.18 - 12:51

            Falsch.

            Richtig ist nur, wenn ihr Ehemann über der Beitragsbemessungsgrenze verdient und sie verdient weniger als er, dann dürfen die Kinder trotzdem in die GKV, nur nicht mehr beitragsfrei in die Familienversicherung.
            Ansonsten wäre das, was meine Familie hier praktiziert...ich weiß nicht...illegal, oder so? Dabei sind meine Kinder einfach nur in der freiwilligen gesetzlichen Versicherung. Sie zahlen einen eigenen Beitrag an die GKV, der natürlich, da sie Schüler sind, der Mindestbeitrag ist (ca. 180€). Erspart einiges an Schreibkram beim Arzt, da es nie einen Hauptversicherten gibt.

    (11) 28.11.18 - 11:12

    Huhu

    Ich war im Studium verbeamtet. Damals war meine Tochter ebenfalls privat versichert. Nun bin ich nur noch angestellt und in der GKV. Wir haben aber beide eine Zusatzversicherung für Zähne und KH.

    Für mich eine gute Lösung. Wird mit dem Baby ebenfalls so laufen.

    LG und alles Gute

    (12) 28.11.18 - 11:25

    Hallo,
    Unsere beiden Kinder sind bei meinem Mann in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ich bin ebenfalls Beamtin und privat versichert. Für uns war ein wichtiges Argument die Möglichkeit von Kindkranktagen. Ich glaube die meisten privaten Versicherungen zahlen so etwas nicht. Bei der Gesetzlichen ist ebenfalls die Aufnahme im Krankenhaus als Begleitperson völlig problemlos, ich weiß nicht ob das in der Privaten auch so wäre. Wir sind leider sehr häufig mit unserem Sohn im Krankenhaus. In diesem gibt es z.b. nichtmal Einbettzimmer egal ob privat oder gesetzlich versichert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ein Kind wirklich etwas hat, ist egal ist wie es versichert ist.

    Es gibt allerdings Einkommensgrenzen die der Privatversicherte nicht überschreiten darf. Wie hoch der Betrag ist , weiß ich allerdings nicht.
    Lg

    • (13) 28.11.18 - 11:48

      Danke (euch anderen auch :)).
      Die Kinderkranktage sind für mich auch ein gewichtiges Argument (obwohl, wenn ich mich mal neu bewerbe, steigt meine Attraktivität trotz Kindern für den AG wahrscheinlich, weil ich keine kriege :p).

      Im Moment ist mein Mann nicht über der Beitragsgrenze. Das Baby würde ohne Gesundheitsprüfung in die Debeka kommen.

      Es könnte aber sein, dass mein Mann mal in 10 Jahren über die Beitragsgrenze kommt, weil er langfristig eine Leitungsposition anstrebt (Funktionsstelle/Schulleitung).
      Da wäre dann natürlich das Risiko, dass es sehr viel teurer ist, das Kind dann nach Gesundheitsprüfung in die private zu nehmen, als wenn es schon immer drin wäre.

      Oh man und wir wollen uns alles gut aufteilen. Das ich dann nicht wegen des Kindes zuhause bleiben kann, ist doch besch.... :-[

      • (14) 28.11.18 - 11:58

        Ich habe für beide eine Anwartschaft abgeschlossen bei meiner privaten. Kostet ca. 3€ im Monat für beide zusammen und sie können jederzeit ohne Gesundheitsprüfung zu mir wechseln.

        • (15) 28.11.18 - 12:04

          Oh, das klingt ja super. Danke, da erkundigen wir uns mal! #herzlich

          • (16) 28.11.18 - 19:43

            Liebe Hurra2018,

            wir haben unsere beiden Kinder auch nach längerer Überlegung über mich als Beamtin privat versichern lassen, kostet bei mir pro Kind ca 40€.
            Gerade unser befreundeter Zahnarzt meint, dass man bei Zahnbehandlungen als gesetzlich Versicherter manchmal „schlechtere“ Füllungen etc. Bekommt.
            Aber ich denke auch in der Gesetzlichen macht man nicht viel verkehrt.
            Guten Endspurt dir:)

(17) 28.11.18 - 11:43

Frage erstmal ob das geht. Die AOK nimmt das Kind nicht auf, wenn der Partner privat versichert ist. Zumindest hat man mir das im September jetzt so gesagt. 🤷‍♀️

  • (18) 28.11.18 - 11:52

    Doch, unter bestimmten Umständen geht das mit der Familienversicherung.
    Sagte Frau TK am Telefon und steht auch hier:
    https://www.tk.de/techniker/service/leistungen-und-mitgliedschaft/versicherung/versichert-als-familie/voraussetzungen-familienversicherung-ehegatte-pkv-2005692

    Im Moment geht also die GVK bei uns, aber sollte mein Mann in 10 Jahren mal Schulleitung sein, würden wir da wieder rausfliegen, weil er dann drüber wäre und dann hätten wir wahrscheinlich einen wesentlich teureren Tarif als wenn das Kind schon immer drin gewesen wäre. Das ist wohl ein Argument, das für die PKV spricht...

    • (19) 28.11.18 - 12:52

      Hab mich mit dem Thema nicht so beschäftigt. Mich nervt es einfach dass ich jedes Jahr das gleiche ausfüllen muss wegen der Familienversicherung und hatte da einfach mal gefragt wozu. Und da kam halt, wäre mein Mann privat versichert, würden sie die Kinder nicht über mich versichern. Deshalb dachte ich dass es da vielleicht Kassen gibt, die das eventuell nicht machen. Von irgendwelchen Gehaltsgrenzen hatte sie nichts gesagt... grundsätzlich wäre ich immer gegen eine private.

Hallo

Soweit ich weiß muss das Kind privat versichert werden wenn dein Mann es ist dann kannst du es nicht bei dir versichern .

Zumindest ist das bei zwei meiner Freundinnen so .

Lg

  • Doch geht, s.o..

    (22) 28.11.18 - 12:15

    Das kommt auf das Einkommen an. Wenn die Differenz zu groß ist und der Hauptverdiener ein bestimmtes Gehalt übersteigt geht es nicht mehr, ansonsten schon.
    Man muss bei Beamten jedoch auf aufpassen, da sich das mit den Dienstjahren ändern kann.

    • (23) 28.11.18 - 12:20

      Danke. Ja, genau. Das schrieb ich ja oben. Aber das mit der Anwartschaft würde das ja lösen. Die Kinderkrankentage brauche ich ja vor allem, wenn er klein ist.

(24) 28.11.18 - 12:13

Bei uns ähnlich und gesetzlich familienversichert. Jedoch kann man in den ersten Lebensmonaten bei den privaten eine Versicherung für 1€ oder aber eine mit Zusatzleistungen (6-8€) abschließen. Sollte das mit der Familienversicherung irgendwann nicht mehr gehen und das Kind muss privat versichert werden kommt es nicht mehr zu einer Alters- oder Gesundheitsprüfung, es kann nicht abgelehnt werden und muss auch keine Mehrkosten wegen bestimmten Beschwerden bezahlen (bis zu 30% je nach Krankheit).

(25) 28.11.18 - 12:41

Wenn dein Mann mehr verdient und über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, gibt es keine kostenlose Familienversicherung, das würde ich zuerst prüfen.

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