Elternzeit fĂŒr den Papa

    • (1) 28.11.18 - 11:20

      Hallo ihr Lieben

      Ich hab da mal eine Frage 😊

      Und zwar muss die Mutti nach der Geburt ja eh 8 Wochen zu Hause bleiben. Ist es dann nicht auch möglich, dass der Partner in dieser Zeit Elternzeit beantragt.
      So dass beide zu Hause wÀren oder ist das nicht möglich?

      • Hallo,

        doch klar. Mein Mann hatte die ersten vier Wochen nach Geburt und vier Wochen mit einem Jahr.

        LG Lolle

        Du kannst auch nach dem mutterschutz wieder arbeiten gehen und dein Mann macht die EZ komplett :-)

        • Ja das weiß ich, aber da ich stillen möchte wĂŒrde sich das sehr schwierig gestalten. FĂŒr uns stand auch von vorne rein fest, dass ich zu Hause bleibe 1 Jahr und er weiter Arbeiten geht. Wir haben jetzt lange ĂŒberlegt wie er trotzdem die erste Zeit auch fĂŒrs Kind da sein kann und durch Zufall bin ich auf die Idee gestoßen im Mutterschutz ihm die Elternzeit vorzuschlagen. Er war total begeistert. Nun wusste ich nicht ob es auch möglich wĂ€re.
          Da es aber anscheinend möglich ist. Wissen wir definitiv wie wir unsere Elternzeit gestalten.

          • Zu beachten ist bei dir noch, wenn du nach 1 Jahr nicht direkt wieder Vollzeit arbeiten möchtest, dann solltest du 2 Jahre Elternzeit anmelden, da du auch Teilzeit in Elternzeit arbeiten darfst. So bist du wesentlich flexibler.

            • Ok ich wollte danach mit 1 Jahr Teilzeit wieder einsteigen. Aber dann wird das Elterngeld im 1 Jahr ja noch weniger und deshalb wollte ich nur 1 Jahr Elternzeit angeben. Da ich aber auch im 24h Dienst arbeite ist es bei mir auf Arbeit glaub ich relativ egal ob Teilzeit oder nicht. Bei Teilzeit hab ich nur paar Tage mehr frei đŸ€”

              • Aber Elternzeit hat doch nichts mit Elterngeld zu tun.

                Das Elterngeld kannst du dir ja trotzdem im ersten Jahr auszahlen lassen.

                Es hat einfach nur Vorteile, fĂŒr 2 Jahre anzumelden.

                • (8) 28.11.18 - 14:53

                  Hab ich doch geschrieben. Nehmen kann man die Elternzeit ja in vielen Varianten. Wenn man es sich leisten kann, kann man natĂŒrlich auch lĂ€nger Elternzeit nehmen. Wenn man es sich nicht leisten kann, muss man das aber im Zusammenhang mit dem Elterngeldbezug ĂŒberlegen.
                  Ich kann aus finanziellen GrĂŒnden keine zwei Jahre Elternzeit nehmen. Ich kann die nur so lange nehmen, wie ich dafĂŒr Geld bekomme. Danach muss ich wieder arbeiten. Wollte nur darauf hinweisen, dass man sich darĂŒber im Klaren sein sollte, wenn man die Elternzeit plant.

                  (9) 28.11.18 - 14:56

                  Tschuldigung, mir wurde das eben so angezeigt, dass du dich auf meinen Beitrag beziehst!
                  Aber du meintest ja einen anderen Beitrag.

      Aber na klar ist das möglich đŸ˜ŠđŸ€—
      Wichtig zu wissen ist vielleicht noch, dass er insgesamt 2 Monate nehmen muss. Diese mĂŒssen natĂŒrlich nicht am StĂŒck genommen werden...können aber am StĂŒck genommen werden. Er hat Elternzeit ab Geburt, wenn ihr den ersten Monat möchtet.
      Wichtig ist, dass dein Mann bis 7 Wochen vor Antritt der Elternzeit diese auch bei seinem Arbeitgeber eingereicht hat. DafĂŒr wird der ET genutzt. Man weiß ja nicht wann das Baby wirklich kommt...

      Liebe GrĂŒĂŸe

      Mein Mann hatte bei beiden MĂ€dels den 1. und den 10. Lebensmonat Elternzeit...

      Mein Partner bleibt den ersten und den 6ten Lebensmonat zu Hause. Das ist kein Problem.
      Er kann auch die ersten 2 Lebensmonate zu Hause bleiben.

      Mein Mann ist bei der ersten zwei Monate zuhause geblieben. :)

      Hey :-)
      Ja das geht!
      Meiner hat sich die ersten 14 Tage nach Geburt Urlaub genommen, und dafĂŒr 2 Monate im Sommer. Unsere Maus war ein sehr entspanntes Kind, mir ging es nach der Geburt sehr gut, die kleine hat wahnsinnig viel geschlafen und wo ich dann Hilfe brauchte, war Oma da. Mir war mehr geholfen und mein mann hatte auch mehr davon, die Elternzeit zu nehmen, wo die kleine mobil wurde und wir Urlaub machen wollten

      LG

      (15) 28.11.18 - 12:53

      Ja mein Mann bleibt den 1. Monat zuhause und den 14. :-)

      (16) 28.11.18 - 14:11

      Wir werden das auch so machen, damit ich im Wochenbett UnterstĂŒtzung habe. (Die Familie wohnt weit weg.)

      Du musst dabei jedoch beim Elterngeld aufpassen, da dein Mutterschutz von den 14 Monaten (wenn ihr das einfache Elterngeld nehmt) angerechnet wird und ihr im ersten Monat dann ja davon schon zwei Monate "verbraucht"". Dadurch verringert sich eure Bezugszeit auf 13 Monate ab Geburt.
      Ich muss daher zu Beginn des 13 Monats wieder arbeiten gehen und mein Mann nimmt diesen Monat seinen zweiten Monat Elternzeit. Ab dem 14 Monat mĂŒssen wir dann beide wieder arbeiten, da wir ja dann kein Elterngeld mehr bekommen.
      Wenn ihr ab dem 14 Monat mit einem Gehalt auskommt oder eh Elterngeld plus beantragen wollt, ist das wieder was anderes.

      Kurz gesagt, fall euer Kind nach der (bezahlten!)Elternzeit fremdbetreut werden muss, mĂŒsst ihr bei der Variante schon fĂŒr den 14 Monat einen Platz suchen und nicht erst fĂŒr den 15 Monat.

      Oh mein Gott 😅
      Das alles zu planen mit den ganzen Möglichkeiten ist gar nicht so einfach und auch was man alles beachten muss 😅 gibt es da jemanden der einen dabei unterstĂŒtzen kann?

      • (18) 28.11.18 - 14:27

        Wir hatten einen Beratungstermin bei der Elterngeldstelle gemacht. Aber wenn du dir die Formulare zur Beantragung des Elterngeldes mit den dazugehörigen Infos durchliest wird egtl. auch schon viel klar.

    Inzwischen haben ja schon viele geantwortet, dass das natĂŒrlich möglich ist. Ihr könnt euch bei der Elterngeldstelle oder zB bei Profamilia beraten lassen.
    Am Ende muss jeder fĂŒr sich selbst entscheiden, welche Variante die passendste ist.
    Mein Mann hatte nach der Geburt zwei Wochen Urlaub. Es war angesprochen, dass er den dann spontan nehmen kann.
    Elternzeit hat er im 13. & 14. Monat genommen. Unter anderem auch, um die Eingewöhnung in der Kita zu machen.
    FĂŒr uns war das die beste Entscheidung! Unser Kind war aber in den ersten Wochen auch wirklich sehr unkompliziert und ich habe mich schnell von der Geburt erholt.
    Eine richtige „Hilfe“ war mein Mann in den ersten Wochen also nicht, da eh alles total glatt lief. Aber das lĂ€sst sich natĂŒrlich schwer vorhersehen.
    UrsprĂŒnglich war geplant, dass ich nach einem Jahr wieder in Teilzeit arbeiten gehe. Mein Mann sollte wie gesagt die Eingewöhnung in der Kita machen und ich hĂ€tte die ersten zwei Monate zurĂŒck im Job keinen Stress gehabt mit pĂŒnktlich Feierabend machen, damit ich mein Kind aus der Kita holen kann.
    Das ist auch etwas, was eine große Entlastung ist! Nach so langer Zeit zurĂŒck im Job kann schon eine ziemliche Umgewöhung und Herausforderung bedeuten. Da ist es eine große Hilfe, wenn sich der Papa erstmal verstĂ€rkt um das Kind kĂŒmmern kann (morgens fertig machen, in die Kita bringen. Nachts die Flasche geben - wenn Frau nicht mehr stillt...) So kommt man selbst etwas entspannter wieder im
    Berufsleben an.
    Naja, bei uns kam dann alles anders. Mein Arbeitgeber hat Insolvenz angemeldet und mein job war dahin. Wir entschieden uns unter anderem auch deshalb fĂŒr ein zweites Kind mit kurzem Abstand, was glĂŒcklicherweise auch schnell klappte.
    Jetzt bin ich also hochschwanger und mein Mann ist gerade in seinen zwei Monaten Elternzeit und es ist soooo eine Erleichterung fĂŒr mich.
    Das war so nicht von Anfang an geplant oder vorherzusehen, aber es passte nun wirklich perfekt.

    Fazit: Wie gesagt, jeder muss fĂŒr sich selbst entscheiden, was am besten passt. Aber viele MĂ€nner nehmen quasi „automatisch“ die ersten zwei Monate Elternzeit, anstatt sich die fĂŒr spĂ€ter aufzuheben. Dabei „passiert“ gerade in den ersten Wochen noch nicht sooo viel und spĂ€ter haben Vater und Kind - nach meiner persönlichen Meinung - viel mehr voneinander als am Anfang. Und bei war es halt so, dass unser Kind die erst Monate total entspannt war und inzwischen ein richtiger Wirbelwind ist. Die Entlastung, die mein Mann mir jetzt bringt ist fĂŒr mich viel grĂ¶ĂŸer als direkt nach der Geburt.

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