Erstausstattung

    • (1) 29.11.18 - 15:04

      Hallo ihr Lieben. Ich habe einmal eine Frage. Ich arbeite auf Mindestlohnbasis und erhalte aufstockend ALG 2. Mein Freund arbeitet normal. Da wir im Februar unser Kind erwarten, habe ich beim Amt einen Antrag auf Beihilfe zur Erstaustattung gestellt. Nun habe ich eine komische Rückmeldung bekommen (siehe Anhang). Bedeutet das, dass mein Freund quasi alles zahlen muss und ich vom Amt nichtmal anteilig etwas bekomme, nur weil er Unterhaltspflichtig ist? Ich meine, ich bin ja trotz Allem bedürftig so zu sagen. Das fände ich ziemlich unfair. Freunde in der gleichen Situation kennen solch ein Schreiben gar nicht. Habt ihr damit Erfahrung?

      • (2) 29.11.18 - 15:10

        Huhu,

        ich verstehe das so, dass sie prüfen wollen ob der Vater genug verdient um die Ausstattung zu bezahlen. Du bist ja nicht alleine für das Kind zuständig, sondern er auch. Wenn dabei heraus kommt das er nicht genügend verdient, dann bekommst du einen Zuschuss oder es wird ganz übernommen. Verdient er genug, dann muss er auch für das Kind aufkommen.

        LG

        (3) 29.11.18 - 15:11

        Genau, wenn dein Freund Unterhalt zahlen kann, dann sollte er dich auch bei der erstausstattung unterstützen.

        Unfair finde ich das nicht.
        Es gibt genug Familien, die es wirklich brauchen . Dein Freund bekommt genug Gehalt und kann euch auch unterstützen. Dadurch bist du ja nicht hilfsbedürftig.

        Du hast das richtig verstanden.
        Das Amt zahlt Dir die beantragte Unterstützung nur, wenn der Kindsvater nicht leistungsfähig ist. An erster Stelle seid Ihr Eltern für die Finanzierung Eures Kindes zuständig und nicht die Allgemeinheit.

        Gruß
        W

      • (5) 29.11.18 - 16:49

        Ich würde auch gerne wissen, was daran unfair sein soll. Das würde ja bedeuten, dass bei jeder Familie wo z. B. die Frau Hausfrau ist und der Mann den Lebensunterhalt verdient das Amt, bzw. die Allgemeinheit fur den Unterhalt bezahlen soll. Die bekommen schließlich gar keine Unterstützung, auch kein aufgestocktes Hartz 4. Und ganz ehrlich ist es ja auch deine Entscheidung gewesen, dich anstatt für nen Vollzeitjob für nen Minijob zu entscheiden...

        (6) 29.11.18 - 16:52

        Entschuldige bitte, ich habs falsch gelesen. Ich dachte Minijob, statt Mindestlohn. Ich finde trotzdem, dass auch der Papa wenn möglich, die Erstaustattung finanzieren sollte

      • Hallo

        Was ist daran unfair? Es ist euer Kind, warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen wenn der Kv es kann?
        Du könntest auch vernünftig arbeiten, dann bräuchtest du gar kein Geld vom Amt!

        Vielleicht erstmal ordentlich lesen bevor man solch einen herablassenden Spruch bringt.

        Sorry, aber das geht gar nicht!!! Schlimm genug das arbeitende Leute aufstocken müssen.

        Zum anderen Punkt hast du aber Recht. Es ist nunmal so das der KV in die Presche springen muss, falls er genug Geld verdient.

      (12) 30.11.18 - 08:49

      Dass in manchen Branchen Hungerlöhne bezahlt werden und sie nur Mindestlohn bekommt, ist nicht die Schuld der TE. Da muss die Politik ran.

      Ich hoffe, du gibst deinem Frisör, Paketboten etc. ordentlich Trinkgeld, denn die arbeiten ja wohl "was Vernünftiges" und bekommen trotzdem oft nur Mindestlohn.

      LG, Nele

(14) 29.11.18 - 21:39

Der Vater ist unterhaltspflichtig, muss also zahlen.

(15) 30.11.18 - 08:53

Moin!

Ja, Unterhalt geht immer vor Sozialleistungen.
Das bedeutet, erstmal ist dein Partner dem Kind unterhaltspflichtig und erst, wenn das nicht ausreicht, müssen die Steuerzahler für dich aufkommen.

Ich bekomme z.B. Unterhalt für meine Kinder aus erster Ehe und wenn ich mal irgendwo Geld beantragen würde, müsste ich den auch mit angeben.

LG, Nele

(16) 30.11.18 - 18:16

Ich finde es echt Wahnsinn wie man hier angegriffen wird ohne, dass die Menschen überhaupt die Geschichte von einem kennen. Ich arbeite im Familienbetrieb und meine Eltern können sich zur Zeit einfach eine Verkäuferin nicht leisten. Können sich aber auch nicht leisten mir so viel zu bezahlen. Und ich möchte nicht, dass meine Eltern pleite gehen und deswegen greife ich Ihnen unter die Arme. Aber schön, dass man immer erst einmal verurteilt wird.
Und keine Angst: bevor ich bei meinen Eltern begonnen habe habe ich zuvor fleißig Steuern gezahlt und über zehn Jahre gearbeitet!

(21) 01.12.18 - 06:48

Und?

Was ist jetzt mit dem Kindsvater? In die Richtung hast du noch nicht geantwortet!

(22) 01.12.18 - 13:58

Wie alt bist du?

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