Sparkonto für Kind

    • (1) 01.12.18 - 22:07

      Hallo,

      die Großeltern meines Babys haben letztens gefragt, ob es eigentlich ein Sparkonto hat, auf das sie ihm ab und zu auch Geld einzahlen können. Ich habe mich schon vor der Geburt mit diesem Thema beschäftigt, allerdings konnte ich mich damals nicht für ein Institut entscheiden. Ich habe oft gelesen, dass sich ein Sparkonto bei der aktuellen Zinslage nicht lohnt, weil die Zinsen nicht einmal die Inflation decken. Mit Aktien und anderen Sparformen kenne ich mich nicht wirklich aus. Ich habe darüber auch bisschen im Internet geforscht, aber dazu gehört mehr Wissen, als google mir auf die Schnelle bieten kann, finde ich. ;-)

      Nun meine Frage: Habt ihr Sparkonten für eure Kinder? Wenn ja, bei welchem Institut? Gibt es vielleicht eins, dass sich zumindest doch "ein bisschen" lohnt?
      Ich habe ein Konto bei der BBBank und der DBK, mein Freund bei der Sparkasse. Wäre es sinnvoll, bei unseren Hausbanken ein Sparkonto zu eröffnen oder bietet sich doch eher eine andere Bank an?
      Wenn ihr kein Sparkonto habt, nutzt ihr dann eine andere Sparmöglichkeit?

      Vielen Dank im Voraus.
      Liebe Grüße #winke

      • Wir haben ein Konto auf den Namen unserer Tochter (mit Vollmacht bis zum 18. wir beide) bei der ING-DiBa. Das Geld dort spare ich hauptsächlich in einen Aktienfondssparplan auf den MSCI WOrld

        • Genau so haben wir es auch gemacht. Tagesgeld-Konto (statt Giro) bei der DiBa - dort können Verwandte direkt drauf überweisen und man kann ûber sas Geld verfügen. Und dazu das für Kinder ebenso kostenlose Depot und dort in den Fond investiert. Erscheint mir die beste Kombi. Alles kostenlos und das Onlinebanking der DiBa ist top übersichtlich!

      Wir haben für unsere Zwillinge je ein Sparkonto bei der Commerzbank. Die haben in Zusammenarbeit mit Hipp ein Sparkonto für die ersten 3 Jahre wo es einen Festen Zinssatz gibt.

    • Wir haben 3 Sparkonten für den Kleinen. Einen ganz normales Sparkonto gleichzusetzen mit dem klassischen Sparbuch früher, dann eines, was an einen Fonds gebunden ist noch eines, wo wir jederzeit ran können...

      Bist du mit der BBBank zufrieden?! Ich bin wieder gewechselt zu einer regionalen Bank, bei der ich auch feste Ansprechpartner habe und wo der Kleine dann mal zum weltspartsg hin kann usw

      LG

      (6) 02.12.18 - 12:44

      n aja, Zinsen gibt es kaum noch, egal wo
      Für uns ist einfach wichtig, das wir für die kids sparen, damit es später für Führerschein, Auslandsjahr.....etwas gibt.
      Dann haben wir von der Allianz noch ein Ausbildungssparvertrag abgeschlossen.

      Wenn du dir Gedanken gemacht hast, wo sparst du denn derzeit für die Kids....Sparschwein? Oder dann lieber gar nicht?
      Also gar nicht finde ich schlimmer als einfach bei der örtlichen Sparkasse....ein kostenfreies Konto zu eröffnen, wo Eltern, Grosseltern...einzahlen können.

      lg
      lisa

    • Selbst wenn es keine Zinsen gibt:

      wenn ich das Geld ausgebe, ist es weg.
      Wenn ich es zur Seite lege, wird es zwar weniger (Inflation vs. Zinsen), aber es ist noch was da.

      Führerschein, Ausbildung, Puffer für die erste eigene Wohnung.
      Einfach ein bisschen Startkapital, falls mal etwas größeres kommt oder gebraucht wird.

      Manchmal gibt es für Eröffnungsangebote noch ein bisschen was dazu.
      Was sich nicht lohnt, wird gekündigt und das Geld neu umgeschichtet. Oder es bleibt wo es ist.
      Wo ich nicht dran gehe, sammelt sich etwas an.


      Natürlich sollte man abwägen: wer Kredite abzubezahlen hat, mit Sondertilgung, fährt u.U. besser, erst das zu tilgen und danach zu sparen. Wer etwas bei Seite legen kann, kann durchaus ein Polster aufbauen. Schneller als wenn man es alles ausgibt :-p langsamer als früher ;-)

      (8) 02.12.18 - 19:27

      Mit Aktien würde ich gar nicht erst anfangen. Klar sind die Zinsen gerade nicht sehr lohnenswert, aber selbst wenn am Ende nur das Geld auf dem Konto ist, was tatsächlich eingezahlt wurde, ist es eine tolle Rücklage für das Kind, um sich seinen Führerschein, das Studium, oder ggf. das erste Auto zu finanzieren.

      Von daher: Pro Sparkonto#pro

      Ich würde wohl eine der Hausbanken nehmen, da sich von Bank zu Bank nicht viel tut. Wir sind bei der EKK, aber da darf man meines Wissens nur ein Konto haben, wenn man dort oder im kirchlichen Dienst arbeitet.

    Meine Eltern haben das hipp commerzbank Konto für unsere Kinder ..
    Meine Schwiegereltern haben bausparvertrag und lebensversicherung für unsere Kinder..
    Wir sparen auf ein online giro Konto.. wo wir jederzeit dran können..da ging in der EZ immer das Kindergeld drauf, größere Anschaffungen bezahlen wir damit.. aber achten drauf, dass immer ein Puffer bleibt.

    Wir haben zwar vor unsere Zwillinge später finanziell bei Führerschein/Studium etc zu unterstützen..ABER ich sage ganz klar: ich spare nicht jeden Cent nur für die Kinder und leiste mir nix damit sie zum 18.Geburstag 25.000 Euro haben um sich noch ein Auto zu kaufen.

    • Ich sehr das ähnlich. Kenne viele Leute, die monatlich richtig viel Geld für die Kinder zur Seite legen und dann aber zur Miete wohnen bleiben. Das finde ich ganz fatal. Ich nehme das Geld lieber jetzt um eine Finanzierung für ein Eigenheim zu bedienen. Meine Kinder haben am meisten davon, wenn wir mietfrei leben sobald das Studium beginnt und dann Geld „übrig“ ist um dabei zu unterstützen, Miete für ein WG-Zimmer, etc. Wenn zum 18. ein Batzen Geld da ist bringt das niemandem was. Ich kenne keinen, der dieses Geld nicht einfach auf den Kopf gehauen hat.

      • *hüpf* ich ;-)
        Gut, wir kennen uns nicht, aber da wurde nichts auf den Kopf gehauen. Eigentlich habe ich davon preisgünstig einen fahrbaren Untersatz erworben - der Rest blieb wo er war. Den fahrbaren Untersatz gibt es heute, 14 Jahre später, immer noch. Allerdings gibt es mittlerweile auch noch einen zweiten für den dann der andere Großteil des Geldes drauf ging.
        Ich habe mir aber tatsächlich etwas "auf den Kopf hauen" mäßiges einmalig gegönnt, nämlich im Studium eine Fernreise. Das war's dann aber auch ;-)

        Könnte aber auch daran liegen, dass ich nicht "über Nacht" mit 18 plötzlich an das Geld kam. Und ich selbst dann noch nie der große "Geld aus dem Fenster werfen" Typ war

        Dann muss man die Kinder auch entsprechend erziehen. Das Problem ist ja vielmehr, dass viele Eltern mit ihren Kindern nie über Geld reden, es sei denn, sie bekommen mal 2 EUR für ein Eis.

        Ich kenne niemanden, der das Geld auf den Kopf gehauen hat.
        Geld ansparen und zum 18. Geburtstag (oder 21. Geburtstag) auszahlen, war schon zu meiner Jugendzeit Gang und Gebe. Jeder, den ich kenne, hat dieses Geld entweder gleich weiter angelegt (die Mehrheit eigentlich) oder in Führerschein, Auto, Auslandssemester, Auslandsjahr, erste Wohnung, Sprachreise,... etc. investiert. Niemand hat davon Klamotten gekauft oder ne große Party gefeiert. Wenn Du solche Leute kennst, dann muss man sich auch mal fragen, welche Werte da dem Kind 18 Jahre lang vermittelt wurden...

        Und zu dem Thema Eigenheim: wir leben in einer Gegend, wo man sich leider nicht ganz so einfach ein Haus kaufen/finanzieren kann, welches dann zur Volljährigkeit der Kinder abbezahlt ist. Die Eigenheime hier werden eher noch mit Bankschulden an die Kinder weiter vererbt...

        • Dann meine ich mit „auf den Kopf hauen“ wohl was anderes... Ja, wir haben uns alle Autos gekauft, die wir nicht gebraucht hätten. Später habe ich mich dann darüber geärgert...

          Und zum Eigenheim: Es muss ja nicht die selbstgenutze Traumimmobilie sein! Und eine Bank wird sicher erst gar keine Finanzierung vergeben, wenn absehbar ist, dass der Kredit zu Lebzeiten nicht getilgt werden kann. Kommt mir etwas seltsam vor und ich lebe in einer der wenigen Millionenstädte in D.

          • Und ich meine ja auch nicht 2000/3000€ für nen Führerschein oder die Erstausstattung der Studentenbude. Das ist sicher sinnvoll. Aber das Ziel zu haben seinem Kind z.B. zur Volljährigkeit oder zum Abi ein Konto mit 20.000€ drauf hinzuschieben finde ich halt schwierig. Dann lieber nen angesparten Bausparvertrag oder so, etwas das man zum Vermögensaufbau nutzen kann.

Hallo,
Unsere Kinder haben bei der Commerzbank ein Hipp-Sparkonto mit 0,55% aber besser als nichts. Startguthaben gab es mit 20€ dazu. Bis Weihnachten gibt es sogar 40€.

Wir haben auch fürs werben neuer Kunden 100€/Kind bekommen.

Ich finde es lohnt sich ;)

Frag bei seiner Hausbank ob ihr auch was bekommt wenn ihr „neue Kunden“ werbt....

Lg Costa

(20) 03.12.18 - 09:38

Ja, wir haben Sparbücher für die Kinder.
Die Sparkasse gibt noch etwas Zins auf spezielle Sparbücher nur für Kinder.
Nennt sich z.B. "Mäusesparbuch".

Es gibt zur Zeit ansonsten keine Zinsen.
Ist so ... und kann man auch nicht ändern.

Ich persönlich halte ein olles, verstaubtes und altmodisches Sparbuch bei der Sparkasse o.ä. für wichtig, um bereits als Kind den Umgang mit Geld zu lernen.

Finger weg von Aktien und Co, wenn man davon keinen Plan hat.
Das Geld ist da zwar auch nicht weg, aber es könnte dann ein anderer haben.

Hallo,

wir haben normale Sparbücher, auf die kommen das Geld was sie sich "verdienen", geschenkt bekommen, was ich aus meinem Geldbeutel rausmache usw

Jetzt überlegen wir gerade, was mir mit der bisher angesparten Summe machen wollen, wahrscheinlich werden wir ihnen Goldmünzen kaufen.


Lg seinspaetzle

(22) 03.12.18 - 09:46

Hallo,

wir haben zwei Kinder und für beide je ein Sparbuch bzw. Konto bei unserer Hausbank (Volksbank). Eine andere Bank käme für uns nicht in Frage, da wir die Erreichbarkeit vor Ort mögen.
Auf diese Sparkonten zahlen jeweils die Paten und wir monatlich einen Betrag ein.
Zusätzlich haben die Großeltern noch jeweils so 'ne Art Führerscheinsparen angelegt.
Da kommt also schon ganz gut was zusammen.
Uns ist es aber auch wichtig beiden Kindern frühzeitig einen gesunden Umgang mit Geld ans Herz zu legen. Dann sind 10.000 €, die sie beim Start ins Berufsleben bekommen, sinnvoller als 30.000 € und kein Gespür fürs Geld.

(23) 03.12.18 - 14:56

Hallo,

hier mal zwei Seiten:

https://www.finanztip.de/girokonto/kinderkonto/
https://www.taschengeldkonto.org/kinderkonto.html

Meine Tochter habe ich direkt am Anfang ein Tagesgeldkonto eingerichtet bei der Bank, bei der ich auch eins hatte. Später auch noch zwei weitere bei anderen Banken, als es gerade gute Aktionen gab.

Zudem hat sie auch ein Wertpapierdepot, hauptsächlich bestückt mit Fondsanteilen und ein paar Staatsanleihen.

Viele Grüße
H.

(24) 04.12.18 - 20:19

Wir haben für die kleine je ein Sparkonto bei unseren 2 hausbanken gemacht. Bis 1500 gibt es 0.5 % Zinsen. Ist nicht viel zins aber besser als nichts. Beide sparkonten sind bis 18 kostenlos. Auf einem wird monatlich von uns ein bestimmter Betrag eingezahlt. Auf dem anderen werden Geld Geschenke und sparbüchse einbezahlt. Wir sind beide schon so erzogen worden. Spare damit du was hast. Und so werden wir es auch an die kleine weitergeben das man sich erst überlegen soll für was man wie viel ausgibt und dann trotzdem noch was gespart werden kann.

Sparen für Kinder: Geldanlage für dein Kind‎

https://aktien-boersen.blogspot.com/2018/12/sparen-fur-kinder-geldanlage-fur-dein.html

Grüße Ulrike

Top Diskussionen anzeigen