Beförderung annehmen trotz Schwangerschaft?

    • (1) 03.12.18 - 16:51

      Ich brauche euren Rat:

      Ich bin jetzt SSW gerechnet 6+2 und hatte vor kurzem bereits eine Fehlgeburt in 7+

      Mein Chef bietet mir jetzt eine Beförderung ab 01.01. mit Führungsaufgaben an, es gab mehrere Bewerbungen.

      Wenn die Schwangerschaft bleibt, werde ich nach der anstrengenden Einarbeitung direkt lange gehen (möchte min 1 Jahr zu Hause bleiben, da lang ersehntes Wunschkind). Darüber ist er sicherlich nicht amüsiert & ich möchte gern weiter in dieser Firma bleiben.

      Wenn ich ablehne & es kommt doch noch zu einer Fehlgeburt, werd ich's bereuen.

      Hilfe!
      Was meint ihr??

      • (6) 03.12.18 - 18:01

        Sehe ich anders ... Wer verantwortungsvolle Positionen bekleiden will, muss auch selbst Verantwortung tragen und dazu gehört Ehrlichkeit und nicht, sich selbst der nächste sein. Sich selbst der nächste sein ist für die eigene Familienplanung korrekt, aber eben auch nicht auf Kosten anderer. Vor allem welches Licht wirft man damit auf andere Frauen die beruflich voran kommen wollen ... Aber dann beschwert man sich wenn Frauen zurück stecken müssen auf Grund solcher Erfahrungen von Chefs.

        Ich sehe es uneingeschränkt wie Momo2015. Um Bedenkzeit bitten und anschließend mit offenen Karten spielen. Zumal es sich wohl um einen Job mit viel Arbeit und Verantwortung handelt und die TE noch nicht einschätzen kann, wie es ihr in der Schwangerschaft geht.

        LG Ana

    Hallo,

    Also ich würde ehrlich gesagt ablehnen mit dem Hinweis das du schwanger bist und er das vertraulich behandeln soll.
    Geh bitte nicht davon aus das es wieder zzr FG kommt und sei optimistisch.

    Mein Arzt meinte zu mir "jetzt müsste man glauben, glauben das eine Feau für Kinder bekommen geschaffen ist und glauben an sich und dem Wunder"

    Wenn du die neue Aufgabe annimmst, dann wird dein Chef zurecht sauer sein, weil er umsonst in dich investiert und du eine Fehlbesetzung sein wirst.
    Ich würde mir zwei Wochen Bedenkzeit erbitten und danach - wenn die Schwangerschaft noch besteht - ihm mitteilen, wie es um dich steht. Ehrlich währt am längsten, ist mein Motto, und damit bin ich immer sehr gut gefahren.

    Hinterhältig, den Chef ins Messer laufen zu lassen. Es zerstört Vertrauen und schadet der Stellung von Frauen im Unternehmen.

Annehmen!!
Lass die die Chance nicht entgehen!
Wenn er dir diesen Posten anbietet, scheinst du ja pfiffig zu sein- also kannstdu nach der Elternzeit bestimmt fix wieder einsteigen. Denke auch an dein hlheres Gehalt (?!) und dass du dadurch auch mehr Elterngeld bekommst.
Warum solltest du darauf verzichten? Kann schon verstehen, dass du evtl.ein „schlechtes Gewissen“ hast- aber warum? Für das tommste Wunder, was es gibt? Niemals- das ist doch kein Grund.

Und keine Sorge: diesmal bleibt euer Krümel 💞

  • Rechtschreibung: sechs 😂
    Sorry 🤭

    Ach, danke ihr Lieben...

    Ich bin einfach Hin- und Hergerissen!
    Und sehr dankbar für jede Meinung.

    • Annehmen und Klappe halten. Alles andere ist nur Gesäusel.

      Wenn ein Arbeitgeber eine Frau im gebärfähigen Alter einstellt, muss er damit rechnen, dass diese auch eine Familie gründen will.

      Und wenn du im März tot umfällst, hat er auch „umsonst“ in dich investiert. That‘s life.

      Wenn du ablehnst diskriminierst du dich selbst. Wenn wir Frauen nicht für unsere Rechte einstehen, wie können wir dann von Männern „Verständnis“ einfordern?

      Ein Mann, dessen Frau schwanger ist und der plant in Elternzeit zu gehen würde den Job ganz selbstverständlich annehmen.

Ich würde annehmen.
Er muss ja nicht wissen, dass du es schon Anfang Dezember wusstest ;-)

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