Berufsverbot oder nicht?

    • (1) 07.12.18 - 10:51
      Herz112

      Hallo zusammen.
      Ich habe folgendes Problem.

      Ich arbeite im Rettungsdienst. Das heisst, wenn ich schwanger werden würde, würde ich sofort ein Berufsverbot ausgesprochen bekommen.

      Jetzt bin ich zusätzlich LRA, das heisst Lehrrettungsassistentin. Anleitung und Betreuung für Azubis. Da aber neue Azubis jetzt Noftallsanitätert werden ist mein LRA hinfällig. Die Notfallsanitäterazubis dürfen nur von Praxisanleitern betreut werden. Also müsste ich eine Fortbildung zum Praxisanleitern machen.
      So weit so gut.

      Jetzt habe ich aber den Gedanken, wenn ich jetzt schwanger werde und Praxisanleiter bin, dass sie mich trotzdem schwanger als Praxisanleiter einsetzen können, weil es ja auch meine Qualifikation in dem Sinne ist.

      Hat jemand da Erfahrungen, bzw arbeitet in einer Gewerkschaft und kann mir da was zu sagen?!

      Über Hilfe wäre ich dankbar.
      LG Herz112

      Ein Berufsverbot spricht ein Richter aus - sei froh, wenn du es niemals bekommst.

      Es heißt Beschäftigungsverbot!

      Wenn du schwanger bist, teilst du es dem AG mit, der unverzüglich eine Gefährdungsbeurteilung erstellen muss.

      Solang der Job dich oder das Baby nicht gefährdet, kannst du den gut weiter ausüben.
      Als Praxisanleiter dürfte das doch machbar sein?!

      Am besten: erstmal schwanger werden und dann geht das alles schon seinen Weg...

    • Verstehe Dein Problem mnicht so recht? Es wäre doch super, wenn Du als Praxisanleiter arbeiten könntest! Das klingt doch nach einem Job, den man ganz prima mit einer Schwangerschaft vereinbaren könnte.
      Und was hat die Gewerkschaft mit der Frage zu tun? #kratz

      • (6) 07.12.18 - 12:15

        Also ich habe ehrlich gesagt ein bisschen professionellere Hilfe gesucht. Aber da man hier anscheinend nur böse Antworten bekommt muss ich mich doch direkt an die Gewerkschaft wenden. Dankeschön und allen einen schönen Tag.

        • Professionellere Hilfe? Hä? Inwiefern denn?
          Eine Anleitung, wie man den Arzt oder AG dazu bekommt, ein Beschäftigungsverbot auszusprechen? Oder an was genau hast Du gedacht?
          Wenn Du Dich vor der Arbeit drücken willst, solltest Du Deine Jobwahl nochmal überdenken. Als Schwangere kann man in der Regel seinen Beruf (ggf. etwas angepaßt) weiter ausüben bis zum Mutterschutz, das ist der Normalfall.
          Was spricht denn aus Deiner Sicht dagegen, Deinen Job weiter auszuüben? Wenn Du ein paar Argumente liefern könntest, würde man Dein Anliegen vielleicht besser beantworten können.

          • (8) 07.12.18 - 12:54

            Ich habe gedacht das hier Vllt eine Dame ist die auch im Rettungsdienst arbeitet und schwanger ist bzw war. Niemand weiss was im rettungsdienst los ist wenn man nicht selbst in dem Job arbeitet. Ich denke nicht das ich jetzt hier auflisten muss was man da alles macht was für schwangere nicht zulässig ist, bzw schon im privaten Bereich für jede schwangere verboten ist. Naja aber wie gesagt erstmal schlaue Sprüche klopfen? Egal, leider kann ich den Beitrag nicht löschen. Würde ich gerne tun damit hier nicht noch weiter gehetzt wird. Werde mir woanders Hilfe holen.

            • Mensch, noch bist Du ja nicht mal schwanger.

              Also jetzt mal langsam.
              Du bist noch nichtmal schwanger, erkundigst Dich aber hier, wie man am besten an ein Beschäftigungsverbot kommen kann und wer Dir dabei Tipps geben kann. Meine persönliche Meinung zu Deinem Vorhaben (und der reihenfolge Deiner Vorgehensweise) äußere ich lieber nicht, denn sonst verstoße ich wohl gegen die Netikette bei urbia.
              Nochmal meine Frage, die Du bisher NICHT beantwortet hast: aus welchem Grund solltest Du denn NICHT als Praxisanleiterin arbeiten können, wenn Du irgendwann mal schwanger bist? Was spricht denn dagegen? Mach die Fortbildung und freu Dich, dass Du dann frisch geschult in den Mutterschutz gehen kannst. Ich verstehe Deine Überlegung wirklich nicht, warum es irgendwie schädlich für Dich oder das Kind sein sollte, als Praxisanleiterin zu arbeiten. Das musst Du schon erklären, sonst kann Dir Deine Fragen niemand beantworten!

        (11) 07.12.18 - 12:42

        Das Forum hat Dir doch prima geholfen. Was meinst Du, wie Du Dich zum Napf gemacht hättest, wenn Du bei der Gewerkschaft angefragt hättest, wie Du am besten ein Berufsverbot bekommst?!

        • (12) 07.12.18 - 12:50

          Es geht nicht darum wie ich es am besten bekommen hätte. Es geht darum was am meisten sinn macht. Aber wie schon gesagt ihr habt das Problem nicht verstanden. Und Leute die bei einer Gewerkschaft arbeiten setzen sich für mitarbeiter ein. Ist sozusagen eine Hilfe. Also hätte ich mich da nicht zum Affen gemacht weil es deren Job ist. Fragen zum Thema Beruf zu beantworten!!!!

          Sinn macht es, erstmal schwanger zu werden und dann alles seinen arbeits- und mutterschutzrechtlichen Gabg gehen zu lassen.

          Aufgabe des BR ist es, Gewerkschaftsmitglieder in der Durchsetzung ihrer arbeitsRECHTlichen und tariflich ihnen zustehenden Interessen zu unterstützen, nicht darin, möglichst nicht arbeiten zu müssen.

          Dabei, ein Berufsverbot zu erwirken, wird Dich Deine Gewerkschaft eher nicht unterstützen #rofl

    Meine Antwort war nicht böse ...

Prima...mach die Fortbildung ,dann wirst Du Dich in einer evtl Schwangerschaft zu Hause nicht langweilen!

Viel erfolg

Ironie Off

Hi,

Du bist noch nicht schwanger, richtig?

Dann würde ich an Deiner Stelle schauen, dass Du den Praxisanleiter für NFS machst. Das schadet für die Zukunft sicher nicht.

Viele im Rettungsdienst gehen ins Beschäftigungsverbot. Es gibt aber auch einige, die auf der Wache eingesetzt werden wollen.

Die Wache besteht ja nicht nur aus Einsätzen fahren. Es gibt nen Wachleiter und Bürotätigkeiten. ZAST eingeben, Stundenzettel bearbeiten, Auffülltätigkeiten, Bestellungen für Material, Schulungen vorbereiten bzw. durchführen. Verwaltungsgedöns eben. Das kann man wunderbar als Schwangere machen.

So schnell schaust Du nämlich gar nicht, dann bist Du von neuen Jungspunden meilenweit abgehängt und sie werden Dir irgendwann sagen, was Du zu tun hast. Willst Du das als LRA?

Mein Mann ist Praxisanleiter für NFS, hat seit 2 Jahren den ELRD und versucht jetzt noch den ORGL Lehrgang zu bekommen...

LG

(19) 07.12.18 - 13:14

"Jetzt habe ich aber den Gedanken, wenn ich jetzt schwanger werde und Praxisanleiter bin, dass sie mich trotzdem schwanger als Praxisanleiter einsetzen können, weil es ja auch meine Qualifikation in dem Sinne ist."

Na das wäre doch aber prima.

Gewerkschaften helfen eher weniger in diesem Bereich.

"Jetzt habe ich aber den Gedanken, wenn ich jetzt schwanger werde und Praxisanleiter bin, dass sie mich trotzdem schwanger als Praxisanleiter einsetzen können, weil es ja auch meine Qualifikation in dem Sinne ist. "

Wäre das denn nicht in deinem Sinne? #kratz

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