Gibt es hier Eisenbahner?

    • (1) 08.12.18 - 15:20

      Hallo :-)

      Mein Sohn wird im nächsten Sommer eine Ausbildung als Eisenbahner im Betriebsdienst beginnen.

      Er ist sich nun unsicher, was den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bzw einer Betriebshaftpflichtversicherung betrifft. Ihm wird von allen möglichen Seiten dieses und jenes geraten. Mich würde aber mal interessieren, was jemand sagt, der diesen Beruf schon länger ausübt.

      In der Ausbildung hat er ja nicht so viel Geld und wollte deshalb die Berufsunfähigkeitsversicherung erst nach Abschluss der Ausbildung abschließen, auch für den Fall, dass er dann vielleicht noch was anderes lernen /studieren will. Andererseits je eher er sie abschließt, desto billiger ist es.
      Und wie ist das mit der Betriebshaftpflichtversicherung? Ist die überhaupt nötig? Ich sag mal so: wenn ich bei mir auf der Arbeit einen Fehler mache, haftet dafür mein Chef. Aber als Lokführer ist das sicherlich noch mal was anderes, oder?

      Kann mir/uns jemand ein paar Ratschläge geben?

      Lieben Dank
      Filo

      • (2) 08.12.18 - 15:34

        Hallo,

        ihr müsstet euch mal erkundigen, wieviel dein Sohn bei dem Berufswunsch für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen müsste. Ich bin Chemielaborantin und habe meine Versicherung vor 17 Jahren zum Beginn meiner Ausbildung abgeschlossen. Ich zahle gerade mal 18 Euro pro Monat.

        Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist für Unternehmen. Die braucht man erst bei Selbständigkeit.

        (3) 08.12.18 - 15:55

        Was will er denn machen, wenn er in der Ausbildung berufsunfähig wird? Meiner Meinung nach ist das eine der wichtigsten Versicherungen!

        Ansonsten schaut Euch doch mal das Leistungsspektrum der einschlägigen Gewerkschaften an. Da sind Berufshaftpflicht und - rechtsschutz oft schon drin, und Azubis zahlen in der Regel ganz moderate Beiträge, die auch noch steuerlich absetzbar sind.

        (4) 09.12.18 - 07:22

        Eine Berufshaftpflichtversicherung brauchen nur Einzelunternehmer - eventuell noch Mitarbeiter in Führungspositionen mit besonderer Verantwortung. Ein angestellter Arbeitnehmer braucht die nicht - auch kein Lokführer. Da haftet der AG für Schäden.

        Berufsunfähigkeitsversicherung: Das die prinzipiell sinnvoll ist, ist klar. Allerdings halte ich es für durchaus ok, die nach dem Ende der Ausbildung abzuschliessen, bzw. erstmal zu schauen, ob und was z.B. die Gewerkschaft an Sonderkonditionen anbietet. Da der finanzielle Schaden (und das Risiko) einer Berufsunfähigkeit in der Ausbildung ziemlich gering sind, würde ich da jetzt nix über's Knie brechen.

        Grüsse
        BiDi

        • (5) 09.12.18 - 07:28

          Das stimmt so nicht ganz. Als Lokführer kannst du haftbar gemacht werden wenn bei einem Unfall die Schuld bei dir liegt. Es gibt also tatsächlich entsprechende Versicherungen.
          An die TE ich würde mich da einfach mal informieren was die Versicherungen kosten und was sie beinhalten.

      (6) 09.12.18 - 20:12

      Erkundige dich wegen der Haftpflicht mal bei der Gewerkschaft. ich kenne Zugbegleiter, die da etwas über die gdl abgeschlossen haben.

    • (7) 10.12.18 - 08:54

      Junge Menschen sollten auf jeden Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit abschließen. Idealerweise steigen deren Leistungen jährlich, um Verluste aus der Inflation auszugleichen.

      Ich würde sowas unabhängig abschließen und nicht über eine GDL o.a.

      Private Haftpflicht sollte auch vorhanden sein.

      Eine Betriebshaftpflicht braucht er sicher nicht als Angestellter.

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