Frage an die Schwangeren in der Pflege! Neuregelungen 2018

    • (1) 14.12.18 - 15:31

      Hallo ihr Lieben,

      war das letzte mal 2015 Schwanger und es war mir damals fast nicht möglich weiter zu arbeiten. (Aufgrund der Gesetzgebung)Letztendlich wurde ich ins Büro der Wochenstation versetzt und durfte da die ganzen die Akten sortieren. War in einem Geburtszentrum und ich hatte täglich echt heftige Geburtsberichte auf dem Tisch, die oft auch nicht so toll ausgingen...Nicht schön für die Psyche...War auch gefühlt keine große Hilfe, weil ich im Büro total aus meinem Element war.
      Bin inzwischen auf einer anderen Station in der Kinderklinik. Kaum Infektionskrankheiten, schweres Heben kaum. Hab den Schutz gegen die üblichen Infektionskrankheiten (CMV, Ringelröteln) Werde es meinem Chef auch erst nach der kritischen Zeit sagen. Ich mache alles wie vorher auch. Blutentnahmen wie immer mit Handschuhen, bei Keimen auch wie immer mit Schutzkleidung. Das einzige was sich andern würde für mich ist, dass ich keine Nachtdienste mehr machen könnte... Bisher wurden alle Schwangeren auf andere Stationen versetzt. (Meistens da wo es fehlt, oft auf Stationen wo es für Schwangere echt ungeeignet ist...da geht dann plötzlich alles...)
      Grund war, dass wir an den Wochenenden öfters alleine auf Station sind, meist nur 1-2 Stunden und dass keine operierten Patienten versorgt werden dürfen, wegen der Narkosegase.
      Hat sich da in diesem Jahr laut Gesetz was geändert?
      Ich würde einfach am liebsten auf meiner Station bleiben.
      Würde mich über Eure Erfahrungen freuen.

      Ich arbeite in der häuslichen Kinderkrankenpflege und musste aufgrund erhöhter Keimbelastung und der 1:1 Pflege ins sofortige BV. Eine Büro Arbeit kann nicht gewährleistet werden.

      In der Klinik , in der ich zuvor gearbeitet habe war es so : die schwangeren Kolleginnen mussten arbeiten im Stützpunkt (Akten, Telefonate etc ) übernehmen, oder durften eben nicht mehr allein bei den Patienten eingesetzt werden . Nachtdienst, Wochenende , Feiertage freigestellt , Spätdienst nur bis 20 uhr.

      (6) 14.12.18 - 20:50

      Hallo.
      Ich arbeite auf einer Entbindungsstation. Habe keine AK gegen CMV und Ringelröteln.
      Als ich es meiner Teamleiterin gesagt habe, dass ich schwanger bin bzw. sie es gerochen hat 😉, hat sie mich aus dem Nachtdienst genommen. Aber als ich mich dann 1,5 Wochen später beim dem PDL und der Betriebsärztin gemeldet habe ich BV bekommen. Ich hätte auch Büroarbeiten machen können aber da gab es keinen Bedarf auf meiner Station. Dass ich auf eine andere Station versetzt werde stand nie zur Debatte. Ich denke weil ich keine AK habe. Weil welche Station ist denn noch „gesünder“ ?
      So ist es bei mir.
      LG

      • (7) 14.12.18 - 21:23

        Ne, ohne AK darfst fast nirgends arbeiten. Da wäre mir dasRisiko auch zu hoch... Bin mal gespannt was sie sich bei mir ausdenken. Vermutlich muss ich auf die Frühchen, da fehlen grad 5 Vollkräfte...

        • (8) 14.12.18 - 21:33

          Ein ewiges Trauerspiel mit den Intensivstationen. Aber das ist ein anderes Thema.

          • (9) 14.12.18 - 22:14

            Jaaa...Und mich da einzusetzen ist halt auch keine Lösung, war das letzte Mal vor 12 Jahren bei den Kleinen. Das die kollegen einen dann nicht freudig in die Arme schließen werden, ist ja auch klar;(

            • Also bei uns darf man auf der frühchen intensiv genauso wenig oder viel arbeiten wie auf der Kinderstation. Allerdings ist man bei uns immer zu zweit.. außer im Nachtdienst. Der fällt bei dir ja eh weg. Oft bekommen die schwangeren einen speziellen dienst.. meist 8-16h.. so arbeiten sie Schichtübergreifend und erledigen alle einfachen bzw übertragbaren Aufgaben

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