Unfall- oder Invaliditätsversicherung?

    • (1) 19.12.18 - 16:39

      Huhu,
      kennt sich hier jemand mit Versicherungen aus? Wir haben es bisher versäumt eine Unfallversicherung für unsere Tochter abzuschließen und nun stehe ich vor der Frage, auf was ich da achten sollte. Mit meiner "Angst" lassen sich leider prinzipiell gute Geschäfte machen, weshalb ich hier frage, bevor ich einen überteuerten und unnützen Vertrag abschließe...
      Vielleicht kann mir jmd. sagen, welche Werte realistisch / angemessen sind...

      Invalidität
      Grundsumme 250000€
      Progression 225%
      Rente 2500€
      Tod 26000€
      KH-Tagegeld 26€

      Diese Werte wurden mir jetzt angeboten, was aber der Toptarif ist und ich weiß nicht, ob das übertrieben ist?
      LG

      • Hallo,

        Alles ganz schön hoch!
        Für uns wäre es nichts... was zahlst du denn dafür?
        Wir haben eine familienversicherung und alle Kinder mit drin.

        Tod haben wir nur 5000€, kh-Tagegeld brauchst du dich gar nicht.... Kinder müssen doch nichts zahlen?! Wenn dann mach nur 10€.
        Auch die Rente würde ich Einkürzen. Du bekommst doch schon die Einmalzahlung...

        Aber das ist nur MEINE Meinung....

        Ich reduziere immer auf das nötigste.... solche Versicherung sind sehr teuer!

        Lg

      Ich habe für alle Kinder eine Unfallversicherung.
      Todesfallsumme 10000 (reicht)
      Rente 500 Euro, deine Summe macht die Versicherung bestimmt ganz schön teuer. Aber 500 Euro sollten es schon mindestens sein. Tagegeld haben wir gar nicht, da dieses schon unsere Private KV abdeckt.

      Ich zahl bei der er*o knapp 100€.
      Ist aber nicht so hoch versichert wie bei dir angegeben.
      Wichtig waren mir auch enthaltene Impfschäden und Rettungs- und Bergungskosten.

    Ich finde KH Tagegeld wichtig. Wenn ich als Mama mit muss ins KH, muss ich ja auch bezahlen. Da kann die Tagegeldversicherung einiges abfangen.

    Naja. Die Unfallversicherung ist bei Kindern sehr wichtig, da im Falle des Falles die gesetzliche Pflegeversicherung nicht alles leistet. Die pauschalen die dort geleistet werden sind ein Witz, wenn man wirklich ein durch Unfall geschädigtes Kind hat und diesem ein würdiges Leben zu Hause bieten möchte. Den Tod haben wir bei den Kindern nicht so hoch abgesichert. Da ist die gegenseitige Absicherung der Eltern im Todesfall wichtiger. Wichtiger ist bei Kindern, das man im Falle von schweren körperlichen Schäden keinen Finanz. Totalschaden erleidet. Bspw. Umbau von Auto/Haus etc. stemmen kann. Generell würde ich dir zu einem unabhängigen Berater raten. Wir haben einen Finanz- Versicherungsmakler der quasi alle Versicherungen anbietet und somit für jeden das Paket zuschnürt das es passt.

    (16) 21.12.18 - 14:05

    Solche Makler verkaufen immer den selben Müll... und kassieren ordentlich Provision.

    Da bekommt jeder kund die UV von Versicherung A, die Rechtschutz von Versicherung B... und so weiter!
    Niemals vergleicht er alle Versicherungen und individuellen Angebote!
    Das wird einem nur erzählt!

    Diese Finanzberater bekommen Provision und arbeiten meistens über das Schneeballsystem!

    • (17) 21.12.18 - 14:34

      Das ist oft mein Problem. Die wollen ALLE nur Geld verdienen... am Ende steht man da und wird vera***** wer da glaubt, ihm wird was gutes getan, der irrt. Schade. Das lässt mich oft zögern und ich weiß nicht, was ich brauche und was nicht.... 🤷‍♀️

Ich möchte ehrlich sein. Ich sehe bisher noch nicht mal wirklich Sinn für mich in einer Unfallversicherung. Habe aber eine. Denke manchmal sogar an Kündigung. Daher leuchtet mir bisher auch nicht ein, warum mein Kind unbedingt sowas braucht.

Zumal man ja tatsächlich auch eher nicht davon ausgeht, das was schlimmes passiert....

Aber ich verfolge den Thread voller Interesse, weil ich eben absolut unsicher bin.

LG

  • (19) 21.12.18 - 09:02

    Für mich selbst habe ich z.b. auch keine Unfallversicherung, sondern nur eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die wiederum ist ein absolutes MUSS! Mein Mann bekommt leider keine, da haben wir dann aber auch keine Unfallversicherung, sondern eine Dread Disease-Versicherung abgeschlossen. Did Unfall oder Invalidität überlegen wir nur fürs Kind.

    Ich selbst hatte als Kind einem schwereren Fahrradunfall, war aber auf dem Weg zur Schule und da hat die Schulwegversicherung gezahlt. Aus einer UV hätte ich damals nichts bekommen, dafür war der Unfall nicht schwer genug. Das muss man sich eben auch vor Augen halten: die UV zahlt erst wenn’s richtig bitter wird, also eine Gliedmaße verloren geht, man erblindet, o.ä. Wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit??? Bin daher auch voll unschlüssig!

    (20) 21.12.18 - 23:35

    Ich habe auch keine. Aber alle meine drei Kids. Grund ist hier wirklich, das bei Kindern sonst keiner leistet.
    Eine bu ist ein muss als erwachsener. Mein Mann ist selbstständig mit mehreren Angestellten und hat eine invald.versicherung, da sind sogar seine Einzelnen Finger (da unabdingbar für seinen Beruf) versichert. Bei mir wäre das blödsinn. Wie ich bereits sagte, es muss zur jeweiligen Person passen.

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