Wer zahlt BeitrÀge in Elternzeit in Versicherungen ein?

    • (1) 27.12.18 - 19:49

      Hallo 😀

      Ich habe eine blöde Frage, die mich beschÀftigt.
      Im MĂ€rz kommt meine kleine Maus zur Welt und ich weiß, dass AG und KK das Mutterschaftsgeld gemeinsam bezahlen.Alle BeitrĂ€ge fĂŒr Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung,Krankenkasse und Pflegeversicherung werden ganz normal abgezogen. Mein Netto verĂ€ndert sich nicht.

      Jetzt meine Frage: Ich beantrage 3 Jahre Elternzeit und lasse mir das Elterngeld komplett im ersten Jahr auszahlen. Im zweiten Jahr lebe ich von angesparten bzw. gehe dann wieder arbeiten.
      Solange ich aber kein Elterngeld bekomme bzw. im 2. Jahr garnichts bekomme oder dazu verdiene...Wer bezahlt meine BeitrĂ€ge an die Versicherungen? Muss ich das irgendwie separat machen? Ich weiß nur, dass der Bund drei Jahre Rente ( ein bestimmter Wert) fĂŒr mich einzahlt, aber was ist mit den anderen Versicherungen?

      Ist meine erste Schwangerschaft und brauche daher eure Hilfe 🙏🙏🙏

      • Du bist wĂ€hrend der Elternzeit ganz normal weiter krankenversichert...such wenn du kein Elterngeld bekommst...

        • Und was ist mit Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung...?

          • Keine Ahnung wer die zĂ€hlt,aber du bist weiter versichert. Ich hatte damals aus Unwissenheit einen Antrag auf Familieversicherung gestellt, da ich ja keine EinkĂŒnfte hatte.ich wĂŒrde nur gefragt, ob ich denn weiterhin beschĂ€ftigt wĂ€re.eenn ja,bleibt alles beim Alten und ich bin ganz normal versichert. Und so war es dann auch..

      (5) 27.12.18 - 21:29

      WĂ€hrend deiner Elternzeit zĂ€hlt der Bund fĂŒr dich die BetrĂ€ge. Zumindest was die Einzahlung in die Rentenkasse betrifft. Dort wird wĂ€hren der Erziehungszeit der bundesdeutsche Durchschnittsverdienst zu Grunde gelegt. Ich glaube, dass das etwa bei 3.500,-€ liegt.

      Ich habe wÀhrend meiner Elternzeit mal Post bekommen. Dort wurde das so erklÀrt.

      • (6) 27.12.18 - 21:36

        O.k. vielen Dank. Habe gerade auch im Internet gelesen, dass bei gesetzlich Versicherten die anderen BeitrÀge wegfallen (Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung,...), aber man bleibt weiterhin versichert. Erst falls man in elternzeit wieder in Teilzeit arbeitet werden die BeitrÀge fÀllig. Zumindest hab ich das so verstanden.
        Und die 3 Jahre Kindererziehungszeit lĂ€sst man sich dann nach den drei Jahren bei der Rentenversicherung nachtragen, hatte mir mal eine Beraterin gesagt...aber erst,wenn die drei Jahre rum sind, ist sozusagen rĂŒckwirkend...

        • Es kommt auch auf dein Einkommen vor der Entbindung an. Ich bin zb freiwillig gesetzlich versichert, weil ich ĂŒber der Beitragsbemessungsgrenze verdient habe und muss somit jeden Monat selbst meine KK BeitrĂ€ge entrichten, auch wenn ich jetzt im 2. Jahr Elternzeit bin und auch wie du die Variante gewĂ€hlt habe mir im 1. Jahr alles auszahlen zu lassen. Ich zahle jeden Monat derzeit den Mindestbeitrag von ca. 200 EUR.

          Außerdem wird noch nach anderen EinkĂŒnften gefragt wie z.b. Einnahmen aus selbststĂ€ndiger Arbeit oder Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Wenn du da aber nichts hast und auch zuvor gesetzlich pflichtversichert warst, dann bis du in der Elternzeit Beitragslos weiter versichert.

          Antrag auf Familienversicherung ist trotzdem eine gute Idee fĂŒr dein Kind :-) Weil der ist dann kostenlos bei dir mitversichert, ES SEI DENN du bist verheiratet und dein Partner ist privat versichert, dann muss das Kind auch privat versichert werden. Es gibt da wohl eine Ausnahme wenn du mehr verdienen wĂŒrdest als dein Partner 
 aber so genau bin ich da nicht drin, da wir nur in eheĂ€hnlichen VerhĂ€ltnissen leben und unser RĂ€uber deshalb bei mir beitragsfrei mitversichert werden konnte

          • Vielen Dank!😃 mein Partner und ich sind beide pflichtversichert bei der kkh und einen Antrag auf familienversicherung fĂŒr die kleine habe ich schon zu Hause zusammen mit dem Antrag fĂŒr mutterschaftsgeld. Schicke ich dann 6 Wochen vor ET weg. Dann muss ich mich ja um alles andere nicht kĂŒmmern, nur spĂ€ter bei der Rentenversicherung die 3 Jahre Kindererziehungszeit nachtragen lassen 😊

            • Den Antrag auf Familieversicherung kannst du erst nach Geburt einreichen.zusammen mit der Geburtsurkunde. Die wird dann auch gleich fĂŒr die Berechnung des Mutterschaftsgeldes fĂŒr nach der Entbindung genutzt. Die weiterhin alles gut.. 😁

    (11) 28.12.18 - 10:59

    Elterngeld hat darauf keinerlei Einfluss, die KK ist beitragsfrei, wenn du bisher pflichtversichert warst in der GKV. ALG wird nicht eingezahlt, aber du erwirbst trotzdem eine Anwartschaft. Auch die Rentenversicherung bekommt kein wirkliches Geld, aber du Entgeldpunkte pro Kind. Also da zahlt auch niemand was ein, sondern das ist nur eine fiktive Zahlung!

    Aber ja, die Punkte bei der RV musst du beantragen und das geht erst rĂŒckwirkend, aber wenn der Vater sie bekommen soll, muss das im Voraus beantragt werden.

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