Bis März Elterngeld und dann??

    • (1) 30.12.18 - 07:50

      Guten morgen, ich habe eine Frage zum Thema Elterngeld.

      Meine Maus kam im Juli 2017 zur Welt und ich habe Elternzeit bis Juli 2020. Mein Mann und ich haben uns für das Elterngeld Plus entschieden und mein Mann hatte 1monat Elternteilzeit. Jetzt ist es so das ich im März meine letzte Elterngeld Zahlung bekomme und ab April bekomme ich dann nur noch Kindergeld.

      Jetzt ist l meine Frage ob ich wirklich nur vom Kindergeld "leben" muss. Ja natürlich ist das Kindergeld nicht für mich(weiss nur nicht wie ich es anders ausdrücken soll;)) und mein mann ist auch noch da aber es kann doch nicht sein das man so st keine Unterstützung erhält oder doch??

      Vielleicht weiss jemand was man für Möglichkeiten hat oder war bzw ist in der gleichen Situation.

      Liebe Grüße

      • (2) 30.12.18 - 07:55

        An was für eine Unterstützung zum Luxus von 3 Jahren Elternzeit denkst du denn? Soll die Allgemeinheit euren Luxus finanzieren?

        Wenn es nicht reicht, musst du arbeiten...

        (3) 30.12.18 - 07:56

        Wenn es kein Troll ist!

        Was ist denn deine Erwartung was du bekommst?
        Kinder bekommt man freiwillig.

        Nach ein bis zwei Jahren musst du wieder arbeiten gehen. In der Zeit können die Kinder zur Betreuung.

        Was anderes gibt es nicht.
        Vor einigen Jahren gab es Elterngeld noch Garnicht. Da gab's ja auch Kinder.

        Wir haben das unendliche Glück ein Jahr 65 Prozent des Gehaltes vom Staat geschenkt zu bekommen. Das ist doch mega!!

        Hi,

        Wenn das Gehalt deines Ehemannes nicht ausreicht könnt ihr schaun ob ihr Wohngeldberechtigt seit und einen Kindergeldzuschuss beantragen könnt. Ansonsten bleibt euch nur den Gürtel enger zu schnallen oder arbeiten zu gehen.
        Lg, fatty

      • (5) 30.12.18 - 08:34

        Huhu, es gibt nach dem Elterngeld keine weitere Unterstützung. Wir können uns in Deutschland glücklich schätzen, dass wir überhaupt Elterngeld bekommen. In anderen Ländern gibts gar nichts.
        Man sollte sich das allerdings überlegen, bevor man seine Elternzeit plant. Entweder du musst arbeiten gehen, oder ihr müsst vom Gehalt und Kindergeld leben.

        Wovon hast du denn gelebt, bevor du Elterngeld bekommen hast?

        Die Elternzeit sorgt ja hauptsächlich dafür, dass du das Recht hast, nach der Baby(!)pause wieder in deinen Beruf zurück zu kehren.
        Das Elterngeld ist dafür gedacht, diese Zeit ohne Einkommen zu überbrücken... Aber jede Brücke hat ein Ende.

      • Ich kann nicht verstehen das man hier gesteinigt wird wenn man 3 Jahre bei seinem Kind bleibt. Ich kann mit ruhigen Gewissen sage das ich keinen wichtigen Meilenstein von meiner maus verpasse und ja ich habe das glück das ich so lange zu hause bleiben kann. Denn im meinem Beruf (ich war vollzeit arbeiten) verdiene ich nicht so viel das sich das rentieren würde das Kind mit 2 Jahren fremdbetreuen zu lassen, denn man müsste ja auch den Krippenplatz bezahlen....

        Leider ist es heut zu tage schon normal geworden das man seine Kinder mit 1 jahr in die krippe gibt. Finde ich wirklich sehr schade, man verpasst so viel

        • (8) 30.12.18 - 09:33
          anonym anonymous

          Wenn bei euch das Geld nicht reicht und du dein Kind selbst betreuen moechtest, waere noch die Moeglichkeit als Babysitter o.ae. zu arbeiten. Positiver Nebeneffekt dein Kind hat Kontakt zu anderen Kindern.

          (9) 30.12.18 - 09:48

          Hallo,

          ich bin mit dem dritten Kind schwanger und bin jeweils drei Jahre daheim geblieben, bzw. werde wieder 3 Jahre daheim bleiben.
          Dafür wurde ich hier noch nie angegriffen. Auch im realen Leben nicht.
          Wir können unsere Familie aber problemlos finanzieren.
          Könnten wir das nicht, hätten wir uns etwas überlegen müssen.

          Es geht hier also nicht darum, dass du drei Jahre daheim bleiben möchtest, sondern dass du es finanziell nicht durchdacht hast und nun erwartest, dass der Staat einspringt.
          Natürlich erntest du dafür keinen Beifall, zumal es genügend Mütter gibt, die nach einem Jahr wieder arbeiten, weil sie es sich nicht anders leisten können, obwohl sie viel lieber bei ihrem Kind wären.

          Wo lebst du? In Bayern gibt es 250€ pro Monat Familiengeld.

          LG

          (10) 30.12.18 - 09:59

          Dafür wird keiner gesteinigt, allerdings kritisiert man hier zurecht die anspruchshaktung (und informationslücke) der te

          Hallo,

          drei Jahre Elternzeit muss man sich leisten können und ihr könnt das anscheinend nicht.
          Was nun? Wie wäre es mit arbeiten gehen?



          vg
          novemberhorror

          Du wirst nicht gesteinigt dafür, dass du 3 Jahre bei deinem Kind bleiben möchtest. Das ist deine alleinige Entscheidung und wird auch von niemandem kritisiert.
          Was hier kritisiert wird ist dass du dir offensichtlich keinerlei Gedanken gemacht hast, wie du das finanzieren willst. Es ist ein riesen Luxus in Deutschland, dass man ein ganzes Jahr lang Elterngeld bekommt. Wenn du weiter Zuhause bleiben möchtest, musst du dir die weiteren 2 Jahre eben selbst finanzieren (Erspartes, Minijob, ein Gehalt des Vaters reicht aus, Sparsam leben etc.). Es ist nicht dein RECHT drei Jahre Zuhause zu bleiben, sondern Luxus den man sich gönnen kann wenn es finanziell durchdacht ist und ausreicht. Du kannst doch nicht Kinder in die Welt setzen und dann erwarten, dass andere (Steuerzahler) dafür aufkommen, dass du 3 Jahre lang mit denen Zuhause sitzen kannst. Das muss man sich als erwachsener Mensch schon vorher überlegen.

          Man wird nicht gesteinigt. Wenn du es dir leisten kannst, dann bleib zu Hause.
          Wenn nicht,musst und arbeiten. So einfach ist das.
          Ich war 3 Jahre zu Hause, OHNE Eltergeld oder sonst was.

          (14) 30.12.18 - 11:29

          Leben und leben lassen.
          Wieviel kostet denn bei euch ein Kita-Platz, wenn dein Gehalt dafür nicht reicht?!
          Wenn du nicht gerade in München wohnst, kann ich das kaum glauben. Und trotzdem verstehe und respektiere ich, wenn man 3 Jahre zuhause bleibt. Nur bitte, komm nicht mit diesen pseudo-Argumenten.

          • (15) 30.12.18 - 15:05

            Ich weiss nicht, wie es in München ist, aber KiTa-Gebühren sind oftmals ja noch kommunal geregelt und für einen Ganztagsplatz kann man in manchen Kommunen schon mal 700€ im Monat hinlegen - und trotzdem reicht es dann nur für 6h arbeiten, weil man ja noch fahren muss. Im Nachbarort kostet der gleich Spaß dann "nur" 400€ und das Kind ist dafür so lange und flexibel betreut, dass man Vollzeit arbeiten kann.

            (18) 30.12.18 - 18:03

            Deswegen ja meine Frage. Wir haben Bekannte relativ verstreut in ganz Deutschland und bis auf Köln, Düsseldorf und München kenne ich nicht solche Beiträge. Selbst 400 Euro zahlt so gut wie niemand, für 8-9 Stunden!

            • (19) 30.12.18 - 21:24

              In unserer Kleinstadt wird der Kitabeitrag nach Einkommen (beider Elternteile) gerechnet.
              Ich mache meine Ausbildung und fast mein ganzes Gehalt geht für den Kitaplatz drauf. Das sind 425 Euro im Monat, plus 35 fürs Essen.
              Hält mich nicht davon ab, denn danach verdiene ich wenigstens etwas mehr, wenn auch nicht die Welt.

        (20) 31.12.18 - 21:26

        In münchen sind kitaplätze auch finanzierbar!

    (21) 30.12.18 - 12:10

    Du wirst nicht gesteinigt, weil du 3 Jahre bei deinem Kind bleiben willst.
    Du wirst eigentlich garnicht gesteinigt. Bis jetzt habe ich lediglich kritische Beiträge gelesen, da kann Urbia noch ganz anders;)

    Es ist so, gesellschaftlich ist es mittlerweile "normal" nach ein bis eineinhalb Jahren Elterngeldbezug wieder arbeiten zu gehen, da sich fast keiner leisten kann, weiter zuhause zu bleiben.
    Jeder, der dann noch zuhause bleibt, hat einen gut verdienenden Mann, vorher Geld zurückgelegt oder geht in Elternzeit arbeiten in Teilzeit oder schnallt den Gürtel so eng um sich dies dann trotz enger finanzieller Verhältnisse doch leisten zu können.
    Ach ja, dann gibt es noch die, die ein weiteres Kind bekommen.

    Alle anderen gehen wieder arbeiten (mal ganz pauschal).

    Ihr habt euch dazu entschieden, den Luxus wahrzunehmen, das Kind 3 Jahre zu umsorgen. Dann macht man sich üblicherweise einen Plan, wie man gedenkt, das zu finanzieren. Drei Monate vorher darüber nachzudenken, könnte etwas spät sein.

    Wenn du hier gesteinigt werden solltest, dann weil du das, worauf so viele Mütter verzichten müssen, als selbstverständlich und gesellschaftlich zu finanzieren hältst.

    Du kannst auch im Drogeriemarkt an der Kasse jobben, oder anders kellnern gehen, während dein Mann von der Arbeit zuhause ist.

    Aber bitte setz dich nicht hin und erwarte, dass irgendjemand dir deine Entscheidung finanziert.

    Ich hoffe, ihr findet einen Weg. Schöne Grüße

    Hallo.

    Kein Mensch wird gesteinigt, weil er drei Jahre bei seinem Kind bleibt. Da hast du mächtig was missverstanden.;-)

    Nur.... Und jetzt kommts... Diejenigen, die die 3 Jahre Elternzeit in Anspruch nehmen, die haben
    a) sich bereits im Vorfeld Gedanken über ihre finanzielle Zukunft gemacht bzw.
    b) haben sich vorher ein kleines finanzielles Polster geschaffen oder
    c) haben nen Minijob in der Zeit, in denen der Partner sich ums Kind kümmert oder
    d) haben generell die finanziellen Möglichkeiten dazu.

    Also: Es geht hier nicht um die Einstellung an sich, drei Jahre Elternzeit zu genießen.
    Es geht einzig darum, dass sich alle Eltern diese drei Jahre halt auch selber finanzieren sollen.

    Und das mit den Meilensteinen..... #kratz Du kriegst doch auch am Nachmittag mit, ob dein Kind nun läuft oder noch nicht. Du tust ja grade so, als ob sich das nur in den Stunden abspielen würde, in denen zu einem Job nachgehen würdest.

    Habt ihr euch nicht schon vor der Schwangerschaft überlegt, wie das Ganze bei euch finanziell funktionieren soll? Dass man Elterngeld nicht ewig kriegt ist ja nun keine Neuigkeit.#zitter

    Diesen Satz verstehe ich nicht ganz "und ja ich habe das glück das ich so lange zu hause bleiben kann."
    Willst du die "staatliche Unterstützung" also nur als kleinen Bonus dazu, oder wie??

    (23) 30.12.18 - 13:49

    Ja, es freut mich (wirklich!) für dich, dass du 3 Jahre oder länger Zuhause bleiben kannst. Aber, wie du selbst sagst: Du kannst es dir leisten. Dein Mann kann euren Lebensstil finanzieren. Glückwunsch, das ist toll. Aber wenn man es sich eben nicht leisten kann, geht es eben nicht. Mein Mann kann diesen Lebensstil uns nicht finanzieren, ich war bereits 5 Tage nach der Geburt inoffiziell und 8 Wochen danach dann offiziell wieder Vollzeit arbeiten. Ich finde, dass die 300€ (oder sogar mehr) Elterngeld im ersten Jahr ein riesiges Geschenk sind. Jeder kriegt 500€ im Monat, nur weil er 9 Monate vorher Sex hatte und daraus ein Kind entstand. Wie toll ist das bitte?
    Diese Erwartungshaltung, dass Sabine, die beim Aldi an der Kasse sitzt und selbst Familie hat, mit ihren Steuern meine Arbeitslosigkeit finanzieren soll, damit ich mich um Kind und Haushalt kümmern kann, finde ich mehr als fragwürdig.
    Also an die TE: Wenn ihr kein Geld habt, geh Arbeiten, das ist der Sinn von Arbeit.

    Man wird nicht gesteinigt, wenn man 3 Jahre zu Hause bleibt.

    Man wird gesteinigt, wenn man das so plant, sich Null vorher darüber informiert hat und sich mittendrin empört zeigt, dass es ja wohl nicht sein kann, dass die Allgemeinheit den eigenen Lebensstil nicht durchfinanziert.

    Das hat nix mit steinigung zu tun. Nur das man dich drauf aufmerksam macht, das du nicht sehr weit gedacht hast beim Thema Elterngeld und Elternzeit. Man kann entweder ein Jahr volles Elterngeld bekommen, oder lässt es sich splitten auf 22 Monate gesamtlaufzeit was LM vom Kind betrifft. Danach gibt's nix, je nach Bundesland. Das weiß man aber vorher.

    Jetzt beim 2. Nimm ich auch Elterngeld plus. Da ich den krippenplatz nur zum September sicher hab (Da mein großer bereits geht, ist das 2. Safe), und das 2. Jetzt im Januar kommt muss ich das Elterngeld plus wählen. Da ich nicht freiwillig vorm 1. Geburtstag fremdbetreuen möchte und mein Mann auch nicht. Mir ist aber bewusst, ab September 2020 muss der kleine eingewöhnen werden und ab Oktober würde ich wieder anfangen zu arbeiten... geplant Vollzeit.

    Die Argumentation was zu verpassen, hinkt allerdings. Denn was ist mit dem Papa? Elternteil 2. Güte? Mein und auch dein Mann müssen ja weiter arbeiten und würden ja genauso alles verpassen. Was im übrigen nicht stimmt. Mein Mann war dabei, als er die ersten Schritte frei gemacht hat, wir Unternehmen viel am Wochenende als Familie. Und klar Familie und Job ist härter.. als nur daheim... aber es gleicht auch super aus. Denn es passiert jetzt nicht jeden Tag was besonderes. Vor allem nach dem 1. Geburtstag halten sich entwickelt
    Lungssprünge die offensichtlich sind in Grenzen.

    Ich habe nix gegen Frauen die freiwillig daheim bleiben für ihre Kinder. Wirklich nicht. Aber wer das möchte, muss es sich leisten können. Von Luft und Liebe allein versorgt man kein Kind und dauerhafte finanzielle miese, belastet psychisch enorm. Die meisten gehen nach ein bis zwei Jahren wieder arbeiten, weil das Leben eben nicht immer ein Wunschkonzert ist. Manche Frauen wollen auch wieder arbeiten um zufrieden zu sein, können aber nicht, weil auch wenn sie Anspruch haben, keine Betreuung bekommen.

    Und ich bin auch jemand wo sagt, staatliche Unterstützung ist ein Leckerli... etwas tolles... manchmal reicht auch das nix aber Hey immerhin irgendwas. Will man mehr, musste man immer schon mehr Eigenleistungen bringen.

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