Wie geht ihr mit folgender Aussage um?

    • (1) 03.01.19 - 19:13

      "Ich habe ja nur vier Kinder, da wird zu wenig Rücksicht darauf genommen."

      Hallo,

      ich kann es nicht mehr hören und mein Verständnis, Diplomatie etc. geht verloren. Derzeit verlasse ich schweigend den Raum, nur ich merke wie es in mir gärt und eskalieren lassen möchte ich es auch nicht.

      Auf der Weihnachtsfeier habe ich schon eine sehr scharfe Antwort, auf eine andere Aussage, geäußert.

      Wäre dies im Privatleben würde ich die Person meiden, aber auf der Arbeit?

      Wie geht ihr damit um? oder würdet umgehen?


      LG Reina

      • (2) 03.01.19 - 19:29

        Hey
        Also ich glaub so ohne Kontext wird man dir nicht viel sagen können... Ich kann dir nicht folgen und weiß nicht was du meinst. Klar wird irgendwie nur dass es dich anscheinend furchtbar aufregt.

        • (3) 03.01.19 - 19:54

          Höre ich/wir immer dann an, wenn es um Aufgabenverteilung, Urlaub etc. geht.

          • (4) 04.01.19 - 08:22

            Sofern nicht alle Kinder in unterschiedlichen Bundesländern zur Schule gehen, macht es doch für die Urlaubsregelung keinen Unterschied, on jemand ein Kind hat, oder vier.
            Was der Familienstand und die Familiengrößemit der Aufgabenverteilung auf der Arbeit zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht. Wenn der Kollege regelmäßig mehrtägige Dienstreisen machen soll, obwohl die auch ein gleich qualifizierter Kollege machen könnte, der ansonsten keine Dienstreisen übernimmt, dann könnte ich nich verstehen, dass sich da Widerstand regt. Aber grundsätzlich sollte aus meiner Sicht das Privatleben auch privat bleiben.

      (5) 03.01.19 - 19:33

      Hallo,
      in welchem Zusammenhang steht denn dieser Satz?

      Ich gehe ganz allgemein gerne Kompromisse ein, d.h. ich kann bei der Arbeit auch mal zurückstecken oder Aufgaben zusätzlich übernehmen, wenn es bei einer Mutter oder einem Vater in bestimmten Situationen eng wird.

      Ich lasse mich jedoch nicht ausnutzen und sehe die Familienplanung und -organisation meiner Kollegen nicht als mein Problem an, schon gar nicht dauerhaft.
      Ebenso wenig erwarte ich mir Vorteile, nur weil ich Kinder habe. Gegenseitige Rücksichtnahme, wenn es brennt oder notwendig ist, ja - automatischer Bonus, nur weil jemand x Kinder in die Welt gesetzt hat, nein.

      • (6) 03.01.19 - 20:14

        Sehe ich ebenso, wenn jeder Kompromisse eingeht läuft es. Diese ständige Unzufriedenheit oder auch das Suchen des Haares in der Suppe nervt.

        Auf der Weihnachtsfeier wurde sich bitterlich darüber beklagt und angeprangert, dass das Kind von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen wurde. Auf Nachfrage kam dann heraus, dass das ungetaufte Kind nicht am Kommunionausflug teilnehmen konnte/durfte wie die evangelischen Mitschüler ebenfalls. Auch nach erklären warum, wieso, weshalb nur noch bockigeres Verhalten.

        • (7) 03.01.19 - 20:41

          Es gibt Menschen, die sich stets benachteiligt fühlen. Ich kenne so jemanden auch und empfinde das Gejammer als sehr anstrengend, weshalb ich lieber etwas Distanz zu dieser Person wahre.

          Natürlich geht es nicht immer gerecht zu und manchmal hat man wirklich oft Pech, ohne dass man etwas dafür kann, aber ein Großteil des persönlichen Glücks liegt doch auch in der eigenen Hand. Da sollte man nicht immer auf andere schielen - weder bewundernd noch missgünstig -, sondern sein Wohlergehen selbst in die Hand nehmen und das Beste draus machen.

          Sein Befinden von anderen abhängig zu machen, ohne sich selbst zu rühren oder das eigene Handeln/(Fehl-)Verhalten auch mal zu reflektieren, ist in meinen Augen immer ein schlechter Weg.

    Tja. Wie man sich bettet, so liegt man. ;-)

    Die Kollegin wird ja nicht dazu gezwungen worden sein, vier Kinder in die Welt zu setzen.

    (9) 03.01.19 - 21:45

    Könntest du das vllt in einem genaueren Kontext beschreiben? Ich check nicht worum es geht. Wer hat das gesagt? Wann hat er/sie das gesagt?

    • (10) 03.01.19 - 21:57

      Er spricht davon, wenn es um Urlaub, Arbeitsverteilung etc. geht. Wenn die Kinder krank sind, schlechte Nächte oder sonst was.

      • (11) 03.01.19 - 23:57

        „Er“ ist also dein Kollege und beschwert sich darüber, dass ihr offensichtlich zu wenig Rücksicht auf ihn nehmt. Er fühlt der Tatsache, dass er 4 Kinder hat und entsprechend mehr Zugeständnisse eurerseits bräuchte, zu wenig Bedeutung beigemessen. Richtig verstanden? Ok das hättest du auch für alle mal schreiben können, aber sei’s drum...

        Tja, da wir alle nicht wissen, wie und in welchem Umfang ihr auf besagten Kollegen zugeht und Kompromisse eingeht, kann man das schwer beurteilen. Hier schrieb jemand, dass man natürlich immer versucht, dass alle zufrieden sind. Man sollte immer versuchen, dass Kollegen, die eingeschränkter sind, entgegen gekommen wird...Aber ich finde auch, dass es nicht mein Problem ist, ob jemand 1 oder 4 Kinder hat. ein freifahrtsschein ist das nämlich nicht 🤷‍♀️

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