Arbeit BV

    • (1) 06.01.19 - 10:44
      Inaktiv

      Hallo ihr lieben eine sehr komplizierte Situation ich versuche es mal zu erklären.
      Und zwar üben wir schon Seit 3 Jahren mit einer Fehlgeburt in der Zeit.
      Habe das PCo und dachte mir ich werde Anscheind eh nie schwanger ohne Hilfsmittel nun habe ich Anfang Dezember zum 1.1 meine AV gekündigt.
      Ich bin jetz ab dem 1.1 auf Stunden Basis bei einem neuen Arbeitgeber jedoch noch ohne Vertrag weil die mich ab dem 1.2 vollzeit einstellen wollen. Ich wäre ab dem 1.2 so ca in der 11 ssw. Habe dann ein Vertrag mit xy Summe brutto Lohn festgelegt. Nun ja wenn ich den Vertrag Mitte Januar jetz unterschreibe und denen schon sag das ich schwanger bin habe ich dann trotzdem ein Kündigungsschutz?
      Zudem jetz die brennende frage ich bin Köchin und ich denke in diesem Betrieb ist ein BV unvermeidbar. Nun wenn sie mich ab dem 1.2 zb ins BV schicken wie sieht es dann aus mit dem Geld?
      Bekomme ich dann den festgelegten Lohn laut AV?

      • Ja , wenn der Vertrag von beiden Seiten unterschrieben wurde , dann hast du Kündigungsschutz. Und falls du ein bv bekommen solltest , dann bekommst du auch das Gehalt , wie es vertraglich geregelt wurde .
        Meinst du du bekommst ein bv? Mein Bruder ist auch koch und er hatte mir erst letztens erzählt , dass eine Kollegin von ihm auch schwanger ist , aber kein bv hat . Sie darf halt nicht mehr alle Tätigkeiten machen . Dein AG muss erstmal eine Gefährdungsbeurteilung mit dir durchgehen. Wenn er den MuSchu aus welchen Gründen auch immer nicht einhalten kann , dich einen andren Bereich zuweisen. Wenn das auch nicht möglich ist , dann greift erst das bv. Außer dein FA sagt , aus welchen Gründen auch immer , liegt eine Risiko - SS vor , dann kann er dir aus medizinischen Gründen ein BV ausschreiben.
        Alles gute :)

        • Ein medizinische BV kann der FA nur ausstellen wenn eine konkrete Gefahr durch den Arbeitsplatz besteht. Eine Risiko-Schwangerschaft führt nicht automatisch zu einem medizinischen BV. Ich spreche aus Erfahrung ich bin eine RisikoSchwangere, aber meine Risikofaktoren wären auch da wenn ich zu Hause wäre, also kein BV.

          LG Morgain mit KRümel (18+6) in Bauch

          (4) 06.01.19 - 11:00

          Hallo ja in meinem alten Betrieb hatte ich auch kein BV bekommen und durfte gewisse Tätigkeiten nicht mehr machen.
          Nun ist es aber dort etwas anders was die Arbeitsbedingungen angeht. Es gibt zb kein Rückzugsort für mich. Und ich würde dort halt immer alleine stehen.
          Naja wie sie es regeln wird man sehen aber ich denke rein von der Praktik her wäre es sinnvoller wenn meine Chefin jemand anderes einstellt und mich ins BV schickt.
          Aber man weiß ja nie wie Chefs so drauf sind.

          Nochmal zum Thema Geld eigentlich sagt man ja die letzten 3 Monats Gehälter was bei mir ja dann nicht der Fall wäre es sei denn ich halte jetz 3 Monate durch ohne BV.

          • Ich bin zwar keine Köchin, aber Krankenschwester. Und in unserem Betrieb müssen die schwangeren auch direkt ins BV. Es kam nun auch schon einige male vor , dass Kolleginnen bei der Einstellung oder noch während der probezeit schwanger waren / wurden . Und alle bekommen ihr Gehalt , wie es vertraglich geregelt ist. Man darf während einem BV nicht benachteiligt sein .

            (6) 06.01.19 - 11:53

            Es geht aber nicht darum, was praktisch sinnvoll, sondern was gesetzlich erlaubt ist.
            Einen Rückzugsort (du meinst wahrscheinlich eine Liege) kann man schaffen und einen zweiten Kollegen kann man auch schnell hinstellen. Das sind keine Gründe für ein BV.

            Also erst mal reinen Wein einschenken, dem Chef seine Arbeit im Sinne der Pflichten aus dem Mutterschutzgesetz machen lassen und dann kann man sich immer noch mit einem möglichen BV auseinandersetzen..

            • (7) 06.01.19 - 12:05

              Also wenn man keine Ahnung hat wie es im Betrieb abläuft finde ich es schon frech wie du reagierst?
              Soll die liege dann in der Küche stehen?
              Und wenn ich die einzige Köchin bin welcher Kollege soll dahin gestellt werden?
              Der unsichtbare?
              Ich war selber auch schon vorgesetzt und kenne die gesetztes Lage schon ganz gut und ich denke das ich beurteilen kann ob ich ein BV bekommen könnte oder nicht

              • Wer kocht denn, bis Du dort zu arbeiten anfängst bzw., wenn Du Urlaub hast oder krank bist?

                • (9) 06.01.19 - 15:29

                  Die eröffnen ein neuen catering Bereich.
                  Und weiß ich nicht ist ja nicht mein Problem vllt mieten die sich dann jemanden oder sonst was

                  Also ich arbeite auch in der Gastro und wenn jemand im Urlaub ist oder krank wird kommen einfach welche von einer Leihfirma, jedoch einfach jemanden extra einstellen tun die nur wenn jemand gekündigt hat oder in Rente geht. Die sind dann immer nur so lange da wie man selbst weg ist also im Austausch so zusagen. Also einfach jemanden dazustellen ist da nicht so einfach wenn es so ist wie sie sagt.

                  • Das ist genau so einfach wie eine Urlaubsvertretung zu organisieren und liegt vor allem nicht im Ermessen der TE.
                    Wenn sie allein in der Küche steht (irgendein zweiter MA wird sicher da sein), lässt sie eben alles liegen, wenn sie unbedingt eine Pause zwischendurch benötigt.

              (12) 06.01.19 - 16:32

              Euer Betrieb wird garantiert nicht nur aus einer Küche bestehen!
              Und es geht nicht darum, dass jemand gleichwertiges bei dir ist, sondern dass du keine Alleinarbeit machst. Und wie schon jemand schrieb, wird ja auch irgendwer anders für dich kochen, wenn du krank bist oder frei hast...

              Wenn du die gesetzliche Lage kennst, dann wirst du ja auch den richtigen Weg einhalten. Schwangerschaft bekannt geben, Gefährdungsbeurteilung durchführen lassen und sehen, was bei raus kommt.

    (13) 06.01.19 - 10:57

    hallo,

    die Situation ist natürlich bescheiden. Aber warum denkst du, dass du automatisch ein BV bekommst? Dazu müsstest du deinem Arbeitgeber erstmal reinen Wein einschenken und der muss eine Gefährdungsanalyse durchführen und dann wird ja erst entschieden ob du ein BV bekommst. Es kann ja auch sein, dass er dir einen Mutterschutzgerechten Arbeitsplatz bieten kann. Ich kenne eine Köchin die hat bis zum Mutterschutz gearbeitet, zwar mit Einschränkungen (z.B. in Bereich heben).

    Natürlich stehst du als Schwangere unter einem besondern Kündigungsschutz, allerdings weiß ich nicht, wie es ist wenn du schwanger einen Vertrag unterschreibst. Da kann die wahrscheinlich nur ein Anwalt oder ähnliches helfen.

    Wenn du ein Bv verhälst bekommst du dein Gehalt weiter von Arbeieber ausgezahlt und er holt es sich bei der KK zurück. (Weiß gerade nicht wie das Verfahren heißt).

    Mein Tipp besorge dir das Mutterschutzgesetz (Zentrale für politische Bildung oder Netz) und lese es dir durch. Da steht alles drin rund um BV, was darf ich als Schwangere, was darf mein Ag erwarten etc.

    LG Morgain mit Krümel (18+6) in Bauch

    • (14) 06.01.19 - 11:03

      Ich kenne die gesetztes Lage deshalb vermute ich auch ein BV.
      Man darf als schwangere selbst beim Bewerbungsgesoräch lügen falls man gefragt wird also wird es beim Vertrag unterschreiben wohl nicht anders sein :)

(15) 06.01.19 - 11:12

Ich verstehe natürlich, dass wenn der Vertrag zum Greifen nahe liegt, der Gedanke hochkommt, zu unterschreiben und dann mit der SS zu kommen. Kann ich wirklich verstehen

Allerdings könnte ich das nicht. Ich sag immer Ehrlichkeit ist das A und O und dass du danach in diesem Betrieb Vollzeit ein schönes Arbeiten wäre, glaub bitte selbst nicht.

Des weiteren mit kleinem Kind Vollzeit? Wolltest du das dann?

Spiel lieber mit offenen Karten. Wenn du ihnen als Mitarbeiterin w7chtig bist, werdet ihr eine GEMEINSAME Lösung finden, bei der du danach nicht mit Bauchschmerzen wieder anfangen musst. Anders wird das nämlich SO wahrscheinlich nicht enden.

Sagen sie, dass es so keine Beschäftigung weiter mehr gibt für dich, sei froh dass du raus bist denn in so einem Unternehmen hätte dich dein Vertuschen eh nur ins Unglück gestürzt

  • (16) 06.01.19 - 11:32

    Also ich Weiss nicht ob dein Mann Millionär ist aber meiner ists nicht ich bin auf das geld angewiesen. Genauso wie in elternzeit.
    Natürlich ist es nicht einfach sowas zu vertuschen und ich würde am liebsten auch die Wahrheit sagen aber die Gefahr ist da leider zu risikoreich für mich arbeitslos zu sein.

    • (17) 06.01.19 - 12:31

      Ganz ehrlich?
      Ich würde den Vertrag unterschreiben..dann bis 13/14ssw den nächsten Ultraschall abwarten und es dann sagen. Dann gibt es eine gefährdungsbeurteilung und dann wird geguckt ob und was du machen kannst. Wie du schon sagst gibt es gesetzliche Grundlagen und keine Vorlieben.

      Klar ist es für einen AG doof..aber er wusste dass du weiblich bist..und wenn man nicht grade weit über 40 ist.. dann besteht immer die Gefahr dass die AN schwanger wird.

      Und die Aussage einer userin ob du mit Kind Vollzeit arbeiten willst.. je nach Größe vom betrieb kannst du genauso TZ arbeiten oder bis dahin was neues suchen.

      Viel Glück:)

      (18) 06.01.19 - 17:18

      Mein Mann ist selbstverständlich kein Millionär. Und ich habe auch geschrieben dass ich es iwo verstehen kann. Zumal ihr auch schon 3 Jahre darauf hinarbeitet.

      ICH hätte mich allerdings einer solchen Situation gar nicht ausgesetzt. Wenn es finanziell nicht geregelt ist, würde ICH kein Kind bewusst in die Welt setzen.

      Das soll jetzt ehrlich auch null Angriff sein. Wie ich gesagt habe, ist es nachvollziehbar für mich. Allerdings bin ich da wohl bisschen anders eingestellt.

      Und ein Arbeitgeber muss nur den Job vor der SS danach wieder zur Verfügung stellen. Er ist null verpflichtet eine TZ-Stelle zu geben. Und wenn ich als AG jemanden einstelle, der den Vertrag unterschreibt und nach der Unterschrift mit BV sofort kommt, dem würde ich beruflich nach der SS nicht entgegen kommen, da mein Vertrauen auch ausgenutzt wurde

      Wie gesagt: ich möchte nicht dass du dich angegriffen fühlst. Nur denke ich, dass du mit so einer Sache im Nachhinein nichts weiter erwarten brauchst.

      • (19) 07.01.19 - 09:52

        Guten Morgen,
        Durch diesen Job bin ich finanziell abgesicherte im Gegensatz zum vorherigen Job. Wenn man 3 Jahre ohne Erfolg übt und der Frauenarzt sagt ohne Hilfe wird das nix mehr gehe ich nicht davon aus das ich einfach so schwanger werde, naja jetz ist es so gekommen und ich wollte diese Situation bestimmt nicht bewusst so...
        Ich erwarte vom Arbeitgeber danach nichts in der elternzeit müsste ich mir eh was neues suchen, da der Job nicht so kompatibel mit einem Kind ist. Mir jedoch aber noch so lange Spaß machen sollte.
        Ich vertrete deine Meinung auch und finde es gerechtfertigt. Aber es ist mein Arbeitgeber ich habe keinerlei privaten Bezug zu ihm. Und in meiner Branche kann ich nur aus Erfahrung sagen das dir keiner was dankt und man sowieso nur auf sich achten sollte. Wie gesagt es war nicht mein beabsichtigter Plan....

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