Arbeitgeber Mutterschaftsgeld

    • (1) 07.01.19 - 10:30

      Hallo,

      ich habe vor einiger Zeit schon mal geschrieben bzgl dem Zuschuss vom Arbeitgeber zum Mutterschaftsgeld. Mein Arbeitgeber hat bisher noch nichts gezahlt. Mein Mutterschutz hat am 03.12.2019 begonnen. Unser Sohn ist bereits auf der Welt, da er zu früh geboren wurde. Nun habe ich gerade beim Arbeitgeber angerufen und die meinte mir steht nichts zu. Folgender Sachverhalt:

      Ich bin seit Januar 2017 in Elternzeit. Da wurde mein erstes Kind geboren. Beantragt habe ich 2 Jahre. Also bis Januar 2019. Da wir aber keinen Kitaplatz bekommen haben, habe ich meine Elternzeit zu dem Zeitpunkt um ein Jahr verlängert. Bis Januar 2020. Doch dann bin ich schwanger geworden. ET war der 14.01.2019. Also wäre und ist unser zweites Kind, während der ersten Elternzeit geboren. Ich habe meine erste Elternzeit zum neuen Mutterschutz im Dezember beendet und bin sozusagen wieder in Mutterschutz gegangen. Aber ich habe zwischendrin nicht gearbeitet.

      Mir wurde gesagt, wenn ich das so mache, steht mir das volle Mutterschaftsgeld zu. Der Teil von der Krankenkasse und der Teil vom Arbeitgeber. Ich würde genauso viel bekommen wie bei meiner Tochter. Also mein volles Gehalt.

      Tja, mir war schon irgendwie klar, dass es nicht so klappt. Der AG sagt nun, dass ich nichts bekomme. Bzw die müsste sich auch nun erstmal erkundigen. Wohl bei der Krankenkasse. Die sagten mir aber vor ein paar Tagen das selbe....

      Nun meine Frage. Habe ich etwas komplett falsch verstanden? Oder ist mein Arbeitgeber im Unrecht? An wen kann ich mich denn wenden, der mir bei der Sache weiter helfen kann? Nur über den Rechtsanwalt? Das wäre um ehrlich zu sein keine Option für mich....

      Ich brauche ja auch die Bescheinigung vom Arbeitgeber um mein Elterngeld zu beantragen.....

          • Genau so ist es.

            Die KK hat dir auch gesagt, dir steht nichts zu?!?

            Mal wieder jemand echt Ahnung von dem Thema.

            Steht im Paragraph 20 und 21 MuSchG.

            • Vielen Dank für den paragraphen. Werde da mal gleich schauen. Dann hab ich wenigstens etwas was ich weiter geben kann.

              Ja der Herr von der Krankenkasse meinte, dass es ihm neu wäre. Ich würde eigentlich nur den Teil der Krankenkasse erhalten, da ich ja nicht arbeiten war.

            • Ich nochmal...

              Welcher Abschnitt genau ist das denn in dem §?

              Kann es vielleicht auch §14 sein?

              • Nein, definitiv §21, ich würde sagen, das hier:

                "
                § 21 Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts




                (1) Bei der Bestimmung des Berechnungszeitraumes für die Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts für die Leistungen nach den §§ 18 bis 20 bleiben Zeiten unberücksichtigt, in denen die Frau infolge unverschuldeter Fehlzeiten kein Arbeitsentgelt erzielt hat. War das Beschäftigungsverhältnis kürzer als drei Monate, ist der Berechnung der tatsächliche Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses zugrunde zu legen."
                https://www.gesetze-im-internet.de/muschg_2018/__21.html

                14 ist ja was ganz anderes

      "Also wäre und ist unser zweites Kind, während der ersten Elternzeit geboren. Ich habe meine erste Elternzeit zum neuen Mutterschutz im Dezember beendet und bin sozusagen wieder in Mutterschutz gegangen"
      Hast du das deinem AG auch schriftlich mitgeteilt ? Also die vorzeitige Beendigung deine Elternzeit zum Beginn des Mutterschutzes für das nächste Kind ?

    Hi dein Arbeitgeber liegt falsch, sobald du deine Elternzeit beendet hast, hast du Anspruch auf Mutterschaftsgeld von der KK und Arbeitergeberzuschuss.

    Schicke dir meine Antwort die ich von der KK erhalten habe.

    Lg sabrina

    • Oh vielen Dank.

      Es ist sogar noch die selbe Krankenkasse ☝️ werde wohl gleich nochmal dort Anrufen.evtl hab ich ja jemanden am Telefon, der sich damit auskennt.

      Hallo,

      hab nochmal mit der KK telefoniert. Die Dame konnte mir leider auch nichts sagen. Sie meinte das wäre ja nicht Sache der KK sondern etwas arbeitsrechtliches.

      • Wenn du mir deine email gibst dann schick ich dir die email. Und die würde ich einfach so an deinem Arbeitgeber weiterleiten. Mit der bitte dir einen zustehenden Arbeitgeberzuschuss zu überweisen. Ansonsten bleibt dir nichts anderes als aufs Arbeitsgericht zu gehen. Das musst du entscheiden. Lg sabrina

Hallo,

auf der Seite von Finanztip ist es auch nochmal gut erklärt. Hier steht ja ganz klar, dass der AG für die Berechnung die drei Monate VOR der ersten Mutterschutzfrist heranziehen muss.

Habe nämlich dasselbe Problem und muss meinen AG nochmal darauf hinweisen. Echt nervig. 🙄

Hast du inzwischen Rückmeldung von deiner KK erhalten?

LG kayinchen

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