Mann in Elternzeit währen Frau zuhause ist Eg reicht nichts aus

    • (1) 07.01.19 - 21:35

      Ich bin in Elternzeit 1 Jahr lang zur unterstüzung meiner Frau(Alg2) das sie unter Sozialphobie leidet da ich schon länger Krank bin wird hat mir die Elterngeldstelle gesagt das ich den mindestsatz bekomme von 300 euro so plus 204 Kindergeld jetzt reicht das natürlich vorne und hinten nicht , gibt es irgendwo her staatliche unerstützung ?

      (5) 07.01.19 - 23:56

      Ab zum Jobcenter!
      Und wendet euch an die sozialarbeiter

      • wir gingen halt beide davon aus da ich eigentlich arbeitsfähig bin aber ich muss ja meine freundin unterstützen sie hat auch eine bescheinigung das , dass kindeswohl gefähdet waäre wenn ich keine elternzeit nehmen würde

        • Hallo,

          wer stellt denn so eine Bescheinigung aus und vor allem für was?

          Was hast du denn vorher gearbeitet, wenn du nur Basiselterngekd bekommst? Und wie stellt ihr euch das nach dem Jahr vor?

    Könntest du nicht in Teilzeit arbeiten?
    Wenn ich es richtig verstanden habe, müsste es möglich deine Frau für ein paar Stunden zu Hause zu lassen am Tag.
    Oder hat sie auch Angst zu Hause?

    Lg

    (9) 08.01.19 - 07:07

    Hallo

    Was ist nach dem Jahr?

    (10) 08.01.19 - 07:27

    Kannst du nicht zumindest Teilzeit arbeiten gehen? Das ist doch möglich in der Elternzeit. Bei Sozialphobie sollte sie zuhause doch kein Problem haben.

    Macht sie zumindest eine Therapie? Oder wie habt ihr euch das ganze nach der Elternzeit vorgestellt? Habt ihr schon einen KiTa Platz? Falls nicht besteht das Problem doch dann weiterhin und selbst wenn doch, müsste sie das Kind ja zur KiTa bringen und wieder abholen.

    Hallo,

    wenn deine Frau bescheinigt bekommen hat, dass das Kindeswohl in ihrer Obhut gefährdet ist, wird ein Jahr Elternzeit nicht reichen. Das Kind ist ja nach einem Jahr nicht plötzlich groß um auf sich selbst aufzupassen. Und die schwierigen Jahre, in denen deine Frau gefordert werden wird, kommen erst noch. Da würde ich mich dringend mit dem Jugendamt in Verbindung setzen ob ihr eine Familienhelferin oder irgendeine Betreuung bekommt. Wenn deine Frau nicht in der Lage ist ein Kind zu versorgen, müsst ihr rechtzeitig vorsorgen. Zum Wohl des Kindes. Den finanziellen Aspekt musst du beim Jobcenter klären. Aufstockend Hartz4, Wohngeld etc. Das würde mir als erstes einfallen. An deiner Stelle würde ich mir ebenfalls Gedanken um deine berufliche Zukunft machen. Deine Frau ist psychisch krank. So etwas behebt man nicht wie eine körperliche Krankheit. Kinder sind anstrengend. Und gerade für psychisch instabile Personen kann es verdammt hart werden. Deine Frau hat eine Sozialphilosophie. Mit Kindern lassen sich Kontakte nicht vermeiden. Ärzte, Kindergarten, Schule, Kontakt zu anderen Eltern und deren Kinder, Sportverein, Musikschule, Veranstaltungen mit Kind etc. Du wirst da immer unterstützen müssen. Jemand mit einer Sozialphilosophie setzt sich in kein überfülltes Wartezimmer eines Arztes. Du müsstest dann immer frei nehmen. Oder überfüllte Garderoben beim Bringen und Abholen im Kindergarten. Macht deine Frau eine Therapie. Das würde ich schleunigst in Angriff nehmen. Aber es wird länger als ein Jahr dauern um sie soweit stabil zu bekommen um den Aufgaben gewachsen zu sein. Geht zum Jobcenter, zu Beratungsstellen und lasst euch helfen.

    LG
    Michaela

    Wenn du doch vorher gearbeitet hast bekommst du doch mehr Eg?

    • (13) 08.01.19 - 08:52

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      • #hicks, ok, das hatte ich überlesen, sorry.

        (15) 08.01.19 - 09:03

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        (16) 08.01.19 - 09:07
        Furchtbare Menschen

        Ganz ehrlich?

        Ich kann dieses "warum wieso weshalb müsst ihr Kinder bekommen wenn dies und das nicht stimmt bei euch" und verrecken nicht mehr hören!

        Egal ob geplant oder ungeplant, das Kind ist nunmal jetzt da, daran lässt sich nun nichts mehr ändern.

        Niemand sucht es sich aus, krank zu sein und du weißt nichts über die Umstände der Krankheit, der Schwangerschaft usw

        Also kann man sich so dämliche Vorwürfe doch einfach mal sparen, wenn man nichts konstruktives zum thema beitragen kann.

        Ende der durchsage

        • (17) 08.01.19 - 09:15

          Du hast natürlich schon Recht, allerdings ist er anscheinend schon in Elternzeit, das Kind also schon da.
          In den 9 Monaten Schwangerschaft hatten die beiden also eigentlich genug Zeit sich zu informieren und zu kümmern. Ein Kind bedeutet nun mal auch Verantwortung und dazu gehört es auch sich vorher Gedanken zu machen

          (18) 08.01.19 - 09:46

          Und ich kann dieses ständige verteidigen von solchen Fällen nicht mehr hören! Da schwillt mir auch der Kamm!

          Man hat in einer Schwangerschaft, ob geplant oder nicht, gut 38 Wochen Zeit sich Gedanken zu machen wie es weitergehen soll! Wenn ich nicht in der Lage bin, anständig zu verhüten (und das sollte jeder Erwachsene auf die Reihe kriegen!!!) und ein ungeplantes Kind entsteht, dann bin ich in einer Zwickmühle und brauche Hilfe, schon klar. Zum Glück gibt es diese Hilfe (wie auch immer sie aussieht) in Deutschland ja, in anderen Ländern hättest du einfach Pech gehabt!

          Wenn ich jedoch ein Kind BEWUSST in die Welt setze, dann muss ich auch dafür sorgen können!

          In diesem Fall können weder Vater noch Mutter, anständig für das Kind sorgen, da hätten viel früher Vorkehrungen getroffen werden müssen!
          Diese könnten sein das ich
          A) entweder gar nicht erst das Kind bekomme (und ja, man MUSS nicht jedes Kind austragen, tut mit Leid!),
          B) mir rechtzeitig (!!!) Hilfe hole oder
          C) das Kind an eine Familie abgebe, die sich richtig kümmern kann!

          Jetzt hier rumjammern, von wo ich noch mehr Geld vom Sozialstaat bekommen kann, kann ich echt nicht mehr hören!

          Es regt mich auf, Ende meiner Durchsage!

          • (19) 08.01.19 - 10:17

            👍
            Ich bin ganz deiner Meinung und stimme dir voll und ganz zu. Ein Kind fällt nicht vom Himmel und man ist lange genug schwanger um sich Gedanken zu machen. Ich kann die Hilfeschreie wenn das Kind da ist auch nicht verstehen. Als hätte es der Storch über Nacht vor die Tür gelegt. Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann, dass im Falle des TE, das Jugendamt noch nicht eingeschaltet ist. Es ist attestiert, dass die Mutter nicht in der Lage ist ein Kind zu versorgen. Gar schlimmer, in ihrer Obhut gar das Kindeswohl gefährdet ist. Wer attestiert so etwas und schaltet keine Behörden ein? Der Vater scheint ja auf Grund langer Krankheit auch nicht die optimalste Lösung in der Versorgung des Kindes zu sein. Und länger krank muss er gewesen sein. Sonst hätte er nicht nur Anspruch auf den Mindestsatz und die Frau bekäme kein Hartz4. Ich war vor meiner ersten Schwangerschaft 16 Wochen im Krankenstand, bedingt durch einen Unfall, größere Knie-OP und Reha und bekam trotzdem Elterngeld.

        Hat nichts mit dem Inhalt Deines Posts zu tun, aber evtl ist das Kind "noch nicht da".

        204 Euronen Kindergeld gibt es - meine ich - erst ab Juli diesen Jahres. Also informiert sich der TE vorab?

        (24) 08.01.19 - 10:27

        er schreibt doch ganz am Anfang "ich bin in Elternzeit"
        würde ich schon so verstehen dass das Kind schon da ist

        (25) 08.01.19 - 10:39

        Er kann das mit der Kindergelderhöhung auch falsch verstanden haben. Zum 1.1.19 wurde ja immer geschrieben "Was ändert sich 2019" und wenn dann da steht, es gibt ab jetzt 204 Euro Kindergeld, dann könnte das missverständlich gewesen sein!

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