Frage zu Prozesskostenhilfe bei Scheidung

    • (1) 09.01.19 - 21:24
      Author0815

      Hallo zusammen!
      Ich hoffe es gibt jemanden unter euch der mir ein paar Fragen zur Prozesskostenhilfe geben kann, die meine Scheidung betrifft.
      - Ich habe aktuell ca. 7.000€ auf meinen Sparkonto, das aufgrund meiner neuen Situation (alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern) sich langsam aber sicher verkleinert. Es stehen auch ein paar Ausgaben an (diverse Reparaturen, Reifen etc.), was sich deutlich am Kontostand des Sparkontos bemerkbar machen wird.
      Außerdem hab ich als Taufpatin meiner Nichte für sie ein Sparkonto eingerichtet, in das ich jährlich 2x einzahle und auf dem sich jetzt rund 1000,-€ befinden.
      - Soweit ich weiß gibt es ein Schonvermögen von 5000€, d.h. ich werde wahrscheinlich keine Prozesskostenhilfe erhalten, richtig?
      - Zum einen möchte ich das Guthaben für meine Nichte nicht verlieren, da sie es zum 18. Geburtstag erhalten soll, zum anderen wird sich mein Kontostand bald eh um €1000-2000€ verringern...

      Wäre es legal alles über €5000,- z.B. an ein Familienmitglied zur "Aufbewahrung" zu überweisen, bzw. es einfach abzuheben, sodass mein Kontostand nur noch die 5000€ aufweist?
      Bzw. wie genau werden meine Ausgaben überprüft? Muss jeder einzelne Kontoauszug vorgelegt werden und muss man größere Ausgaben rechtfertigen?

      Vielen Dank für eure Hilfe!

      Schönen Abend noch!

      • Hm.... nach was das für mich riecht sag ich jetzt besser nicht....
        aber ich denke auch so wird deine Rechnung nicht aufgehen.

        Zum einen kommt es auf Deinen Verdienst an,zum anderen auf den Unterhaltsanspruch gegenüber deines Ex.
        Dann sind es 2000€ Barvermögen die unangetastet bleiben dürfen.

        und dazu:
        Wäre es legal alles über €5000,- z.B. an ein Familienmitglied zur "Aufbewahrung" zu überweisen, bzw. es einfach abzuheben, sodass mein Kontostand nur noch die 5000€ aufweist?
        Bzw. wie genau werden meine Ausgaben überprüft? Muss jeder einzelne Kontoauszug vorgelegt werden und muss man größere Ausgaben rechtfertigen?

        Das es nicht legal ist weißt Du bestimmt selbst und ja deine Auszüge werden kontrolliert

        Du musst, soweit ich weiß, auf Verlangen 3 Monate zurück nachweisen können. Sonst kommt ja jeder auf die Idee, schnell noch Geld beiseite zu schaffen.

      (7) 10.01.19 - 18:48

      Ich habe das genauso gemacht..
      Kontoauszüge wurden nicht angefordert.
      Ich wurde 3mal nach der Scheidung kontrolliert.
      Viel Erfolg, wie immer du dich entscheidest!

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