Beschäftigungsverbot

    • (1) 11.01.19 - 19:27

      Hallo zusammen

      Stellt auch der Hausarzt ein bv aus, Od nur der Fa. Ab wann seit ihr ins bv gegangen. Mein fa stellt sich quer u meinte mein Arbeitgeber könnte auch einen austellen.

      LG

      • Ein BV bekommt man für gewöhnlich vom Arbeitgeber ausgestellt. Der Arzt darf es nur ausstellen, wenn er das Leben von Mutter & Kind in Gefahr sieht

        Hallo! Das hatte ich auch. Mein FA wollte keins ausstellen. Mein HA hat es gemacht, letzte Woche. Hab Danach die Krankenkasse angerufen und die sagt es spielt keine Rolle welcher Arzt es ausstellt....
        😊

        • Hallo,

          was mich interessiert warum hat dein FA dir keines ausgestellt? Wenn dein FA dir keins ausgestellt sah er ja keine medizinische Indikation. Hast du dann bei deinem HA gejammert? Mit welcher Begründung hat dei HA es dir dann gegeben?

          LG Morgain mit Krümel (19+4) in Bauch

          • "Gejammert"... Sowas kann nur jemand schreiben, der selbst gern im BV wäre aber kein BV bekommt 😁

            • Hallo,

              ich will weiß Gott kein BV, ich arbeiet egrne auch als Schwagere. Mir würde auch keins zustehenen, da ich zwar einige Komplikationen habe, diese aber ohne Job aufgetreten wären, (Verlust eines Zwilligs, Bluthochdruck, Risikoschwangere) un dich innkeinem Risiko Bereich arbeite. Also habe ich 3 Wochen und später nochmals eine Woche eine AU geahbt. Alles in Ordnung.

              Was mich stutzig gemacht hat, dass der FA nein gesagt hat, und sie dann zum HA gegangen ist, der dann ja sagte, nachdem der Facharzt für Schwangere nein sagte. Hört sich für mich nach jammern und mehr an.

              LG Morgain mit Krümel (19+4) im Bauch

              • Trotzdem finde ich es frech von Dir! Dir steht nicht zu sowas zu sagen. Selbst wenn Du den Grund kennen würdest und dieser Dir nicht schmecken würde, stünde es Dir nicht zu das Wort Jammern zu benutzen.

                Jeder Mensch empfindet Dinge wie Angst, Schmerz, Verlust, Überforderung usw anders. Was für dich ne Lapalie ist kann für andere ein Weltuntergang sein...

                Wenn Du wüsstest warum ich im BV bin (vom Fa ausgestellt) würdest Du wahrscheinlich noch härtere Worte finden... Denk mal drüber nach....

                • Hallo,

                  ich weiß, dass wenn man hier in Forum nicht immer auf der Seite der Schwangeren steht, man als unhöflich, unsensibel etc. abgestempelt wird. Ich sage was ich denke und meine.

                  Ein BV und auch ein medizinischen BV ist (gesetzlichen) Regeln unterworfen und ich bin ein verfechter dafür sich an Regeln zu halten. Wenn ein Arzt nein sagt und ich gehe dann zum nächsten, finde ich das Bedenklich. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, dass sollte man sich immer vor Augen halten. Ein BV ist für Schwangere, die durch die Ausübung ihren Berufes ihr Leben oder und das Leben ihres Kindes in Gefahr begeben und nicht für Schwangere, die einfach nur Angst haben oder mit ihrem Job überfordert sind und die Ss nuna ls Ausrede nutzen, etc.. Ich kenne keine Schwanger, der ein BV (Von AG oder FA) vorenthalten worden ist, wenn es ihr nach den Regeln zustand.

                  Ich glaube einfach, dass wir ein keinen grünen Zweig kommen werden. Ich bin ein Mensch, der findet Regel gelten für alle, dass macht nicht nicht zu einem schlechteren oder emotionlosen Menschen, auch wenn du dies wahrscheinlich anders sieht.

                  LG Morgain mit Krümel (19+4) in Bauch

                  • Trotzdem kann man ja respektvoll antworten... Vorallem dann wenn die Situation für Außenstehende wie Dich unklar ist.

                    Recht haben und der Glaube Recht zu haben... Naja... Alles weitere spare ich mir lieber.

                    Jedoch sollte Dir bewusst sein das es viele viele viele Frauenärzte gibt die deiner Aussage widersprechen und aus (für Dich) banalen Gründen ein BV erteilen 😊

                    • (10) 11.01.19 - 22:04

                      Und die sollten alle mal überprüft werden, dann dürfen die nämlich alle die Gehälter der Schwangeren zahlen und halten sich in Zukunft an Gesetze.
                      Es gab schon Diskussionen in Deutschland das BV abzuschaffen, so wie es eben in der Schweiz auch keines gibt. Und solche Frauen, die so lange einen Arzt suchen, bis sie eines bekommen und solche Ärzte, die wegen akuter Unlust oder einem anderen nicht gerechtfertigtem Grund eines ausstellen, sind irgendwann Schuld daran, dass die Frauen, die wirklich eines bräuchten dann von Krankengeld leben müssen.

                      Da kannst du ja mal drüber nachdenken.

            Was für eine dumme Aussage! Es gibt reichlich Menschen die gerne arbeiten gehen. SS ist keine Krankheit sondern lediglich ein Zustand. Ich kann diese ganzen BV - Schnorrer nicht verstehen!

        Ich habe nichts erwähnt das ich einen bv bekommen habe weder fa Od hausarzt. Wollte nur wissen wie das bei euch so war.

        • Hallo,

          meine Antwort bezug sich auch nicht auf deinen Ursprungspost, sondern auf die Ausagen von Flower888. Sie schrieb ihr FA wollte ihr keins ausstellen, da ist sie dann zum HA gegangen, der ihr dann eins ausstellte. Da hatte ich dann eine Frage zu.

          LG Morgain mit Krümel (19+4) in Bauch

      Mein frauenarzt kennt ja nur meine gyn Geschichte.... Mein Hausarzt kennt mich seit Jahren... Ich leide unter einer Angsstörung, ich denke das sagt genug.....

      • Hallo,

        ich denke, dass du die Angststörung schon vor der Ss hattest. Damit ist sie eine Vorerkrankung und kein Ss bedingte Erkrankung und damit wenn nur ein Grund für eine AU und nicht für ein BV. Ansonsten hättest du ja auch vor der Ss deinen Job nicht ausüben können. Also war dein FA in Recht dir keim BV auszusprechen.

        LG Morgain mit Krümel (19+4) in Bauch

        • Nun ja, sie mag die Erkrankung ja durchaus schon vorher gehabt haben, es ist aber auch möglich, dass diese nun durch die Schwangerschaft und den damit verbundenen hormonellen Veränderungen wieder aufgeflammt oder verstärkt worden ist. Es gibt ja nicht umsonst solche Dinge wie Wochenbettdepression oder Schwangerschaftspsychose. Wenn man da vorbelastet ist, kann das durchaus mit der Schwangerschaft in Verbindung stehen. LG

          Guten Morgen! Ich war lange vor der Ss krank und in einer Tagesklinik. Beschäftigungsverbot ist anerkannt und von der Kk genehmigt. Von daher ist alles schon so richtig!

          • Die KK genehmigt da gar nichts. Dank des BV sind sie da raus, denn nun zahlt die Umlagekasse.

            Ich wäre daher sehr sehr leise, was mein BV angeht.

            Und Gedanke: Angststörungen werden im Allgemeinen durch Ausweichverhalten nicht besser, sprich es könnte deiner Gesundheit sogar abträglich sein zuhause zu hocken.

            • Ich mache das nicht weil ich zu faul bin. Ich mag meine Arbeit sehr! Ich habe tatsächlich Angst! Wieso muss man immer so passiv aggressiv sein?????

              • Ich informiere dich lediglich darüber, dass dein Beschäftigungsverbot vermutlich ungerechtfertigt ist, da du augenscheinlich wegen einer Vorerkrankung arbeitsunfähig.

                Und darüber, dass Angststörungen nicht weggehen. Wenn man sich einigelt. Struktur und Ablenkung sind wichtig.

Bei mir machts meine Fraueärztin jetzt Ende Januar, Et ist bei mir 17.7.

Hallo,

in erster Linie sind die AG für ein BV zuständig. Dein AG muss eine Gefährungsbeurteilung durchführen und dann entscheiden kann er die einen Mutterschutz gerechten Arebitsplatz bieten Ja oder nein. Bei NEIN bekommst du ein BV, bei JA arbeitest du weiter.

Ein Arzt (außer Betriebsarzt) darf die ein medizinisch induziertes BV geben, wenn es anchgewiesen ist, dass die Ausübung deines Berufes dein Leben und oder das Leben deinen Babys gefährdet.

Hier der Link zum Bundes Justiz Ministerium Mutterschutzgesetz:
https://www.gesetze-im-internet.de/muschg_2018/

Auf Grund welcher Basis denkst du dir steht ein Medizinisch induzierten BV zu? Was tust du beruflich?

LG Morgain mit Krümel (19+4) in Bauch

  • (25) 11.01.19 - 19:52

    Ein Punkt stimmt nicht: der Betriebsarzt darf sehr wohl das BV ausstellen. Weiß ich sicher, weil selbst schon gemacht. Allerdings machen wir das wirklich nur, wenn es eine eindeutige Verbindung zum Arbeitsplatz gibt. Mein letztes ausgestelltes war ein Teil-BV, bei dem es mit um den Druck und die Arbeitsbedingungen ging, die in den letzten Wochen vorm Mutterschutz in Verbindung mit der Gesamtkonstellation nicht mehr in Vollzeit tragbar waren und ich auf 4 Stunden täglich begrenzt haben. Der FA wollte ebenfalls nicht, aber durch Kenntnis des Arbeitsplatzes konnte ich die psychische Belastung bestätigen und das BV ausstellen.
    Wir werden aber tatsächlich selten gefragt, da in unseren "Risikobereichen" kaum Frauen sind und an den meisten Büroarbeitsplätzen idR kein Grund für ein BV besteht. In Zweifelsfällen gibt es (nach Schweigepflichtsentbindung) auch eine Rücksprache zwischen Gyn und Betriebsarzt.

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