Verlängerung Mutterschutz

    • (1) 13.01.19 - 18:41

      Hallo! Aus welchen Gründen kann sich denn der Mutterschutz verlängern und wie lange?

      • Soweit ich weiß gibt es für Frühgeburten und Mehrlingsgeburten eine 12-wöchige Mutterschutzfrist nach der Geburt (statt 8 Wochen).

        Außerdem verlängert sich der Mutterschutz, wenn du über Termin gehst: Bsp. Dein Kind kommt 5 Tage nach ET zur Welt, dann hast du 6 Wochen+5 Tage Mutterschutz vor Geburt und trotzdem die 8 vollen Wochen nach Geburt.

        (3) 13.01.19 - 18:48

        Frühgeburt, Mehrlinge oder Behinderung des Kindes = je 12 Wochen nach der Geburt.

        (4) 13.01.19 - 18:54

        Hallo, in der Regel beträgt der Mutterschutz 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt. Außer das Kind ist ein Frühchen. Es gibt aber auch die Kinder die nicht zu früh geboren wurden und trotzdem höherenhöherem Pflegebedraf (d.h. z.B. durch evtl Komplikationen bei der Geburt ) dann verlängert sich der Mutterschutz dann auf max 12 Wochen nach der Geburt.

        Aber warum möchtest Du das wissen?

        Lg

        • (5) 13.01.19 - 20:42

          Danke für deine Antwort. Ich habe mit meiner Cousine heute über das Thema gesprochen. Sie ist gleich weit mit mir schwanger und hat die Befürchtung, an postnataler Depression zu erkranken, weil meine Tante das ganz schlimm hatte. Besonders heikel: sie will /muss eigentlich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten. Ich dachte mir, dass sich in so einem Fall ja vielleicht ihr Mutterschutz verlängert...

          • (7) 13.01.19 - 23:13

            Nein, das verlängert in keinem Fall die Mutterschutzfrist. Nur die bereits genannten Aspekte würden zu einer Verlängerung führen und die betreffen eben alle nur den Zustand des Kindes nach der Geburt (Frühgeburt oder Behinderung) oder sie verlängert sich eben wegen Terminüberschreitung. Wenn sie tatsächlich unter Depressionen leiden sollte kann sie sich nur krankschreiben lassen. Wenn das aber länger als 6 Wochen dauert heißt es wieder finanzielle Einbußen... vielleicht täten ihr und dem Kind dann ein paar Wochen oder Monate Elternzeit bei dieser Erkrankung besser ...

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