2 Jobs - BV und Krankschreibung?

    • (1) 14.01.19 - 08:33
      Anna Nym

      Ich habe 2 Jobs. Job 2 ist der Nebenjob aus der EZ, der mit den Stunden aufgestockt werden sollte. Nach Aufstockung wollte ich Job 1 (Hauptjob) kündigen und Job 2 zum Hauptjob machrn. Dann wurde ich schwanger und kam ins BV bei Job 2(nur die ersten Monate). Daher keine Aufstockung der Stunden. Habe aus finanziellen Gründen Job 1 nicht gekündigt. EZ ist beendet. Jetzt habe ich für Job 1 ein BV. In Job 2 kann ich jetzt wieder anfangen zu arbeiten (BV beendet). Das wird aber aus gesundheitlichen Gründen wohl eher selten klappen und öfter auf eine AU hinauslaufen.

      Ist das legitim, dass ich in einem Job ein BV habe, im anderen im schlimmsten Fall ins Krankengeld rutsche?
      Job 1 soll langfristig weg, wenn ich in der nächsten EZ ohne ALG II-Aufstockung klar kommen will, muss er aber erstmal bleiben. Job 2 soll meine berufliche Zukunft sein, kann daher nicht aufgegeben werden. Ich hab nur Sorge, dass mir irgendwas blüht, weil die beiden Jobs so in der Form gemeinsam 54 Wochenstunden beinhalten und eigentlich nicht zusammen bewältigt werden können. Ich will nicht, dass man mir Betrug oder so vorwirft.

      Ich hab schon überlegt, den Chef von Job 2 zu bitten, den Vertrag bis zum Mutterschutzbeginn pausieren zu lassen. Das wären noch 12 Wochen. Wenn es nicht nötig ist, weil es rechtlich unproblematisch ist, würde ich natürlich gerne ohne Vertragspause auskommen, denn es ist finanziell echt eng bei uns.

      Achso, der AG von Job 1 wurde natürlich vor Aufnahme des Nebenjobs ordnungsgemäß um Genehmigung gebeten

      Wer weiß Rat oder weiß, wer mir dazu zuverlässig Auskunft geben kann?
      Bei der KK will ich nicht anrufen, da die immer bei allem sofort die Versichertennummer wissen wollen.

      Ein BV und Arbeiten in Job 2 ist kein Problem, eine AU würde aber für beide Jobs gelten (und du damit in beiden Jobs ins Krankengeld rutschen!).
      Somit musst du also gucken, dass du möglichst noch 6 Wochen mit Arbeiten, Urlaub usw. überbrückst. Natürlich kannst du den AG auch fragen, ob er dich unbezahlt freistellt, aber dann fehlt dir doch das Geld trotzdem?!?

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