Wo gehen all die alten Tanten hin?

    • (1) 17.01.19 - 22:04
      Alte.Tante

      Hallo miteinander,

      ich bin Anfang 40, habe zwei Schulkinder und arbeite 30 Std/Woche im Finanzbereich.
      Bin schon lange in derselben Firma, nun aber seit einigen Monaten in einem neuen Team, bzw Fachbereich. Grund dafür war...naja, statt mich zu kündigen, haben sie mich woanders hingeschoben. Eine wertschätzendere Art mir zu vermitteln, dass sie mich nicht unbedingt haben wollen.

      Dazu kommt, dass ich mit Abstand die älteste im Team bin. Auch hier bin ich nicht der Hit, ich bin aber nunmal da und man versucht, das Beste daraus zu machen. Was nicht wirklich funktioniert. Es sind junge Leute da, die nicht so oft krank werden, die öfters einen netten Bier-Abend miteinander verbringen, ohne dass sie 1000 Dinge organisieren müssen, die gerne flirten, was für mich sehr unangenehm ist, zumindest solange ich anwesend bin.

      Mit anderen Worten, es geht mir wirklich schlecht am Arbeitsplatz. Ich war nie ein Netzwerk-Talent, das sich in jede Struktur gut fügen kann. Gerade im Gegenteil. Es ist mittlerweile so schlimm, dass ich ernsthaft kündigen will. Was natürlich eine Katastrophe wäre, da ich Kredite usw fixe Kosten habe, die ich von heute auf morgen nicht mehr decken könnte.

      Nun frage ich mich, was machen alle anderen Mamis ab 40? Zumindest in der Wirtschaft. Es fällt mir wirklich schwer, mir einen Job vorzustellen, wo es altersmäßig besser wäre. Ich will keine Karriere machen. Dafür fehlt mir die Kraft, die Zeit und die Gesundheit (bin öfters krank). Ich will einfach einen Job, wo ich sein darf. Wo ich nicht täglich unter Druck stehe, jugendlich auszusehen, Jugendthemen auf Lager zu haben, rundum gesund zu sein, etc. Wo ich auch Menschen in meinem Alter treffen kann.

      Habt ihr Tipps für mich?

      • omg.... das liest sich ja furchtbar! Also ich bin 36 und ich werde mich in 6 Jahren sicherlich nicht zu den „alten Tanten“ zählen. In meiner Firma werden alle geschätzt, die jüngsten sind 23, sie ältesten 65, der Hauptanteil zwischen Mitte 40 und Mitte 50.

        In was für einer Branche bist du denn da unterwegs, wo du dich mit gerade mal Anfang 40 schon unwohl und wie ein altes Eisen fühlst? Was genau arbeitest du? Ich sehe gerade nur, dass überall händeringend Fachkräfte gesucht werden, die erfahren sind, aber noch nicht zuuu alt. Ganz ehrlich.... jetzt ist doch dein perfektes Berufsalter - schau dich um, es wird andere Jobs geben in Firmen, in denen du dich wohler fühlst!

        • In der Finanzbranche, Projekte usw.
          Ich glaube aber das betrifft insgesamt die private Wirtschaft.
          Ich kann nicht sagen, dass ich nicht wertschätzend behandelt werde, zumindest nicht direkt. Man spürt aber sehr deutlich, dass man gar nicht dazu passt. Die sind einfach alle Kumpels. Ich bin diejenige.....die gezwungenermassen dazu gehört. Allein wegen der Art und Weise, wie ich da gelandet bin - eben weil mich der alte Chef nicht mehr gebraucht hat.

          • Nein, ich bin auch bei etlichen Firmen in der Privatwirtschaft gewesen (Immobilien & Finanzen), da ist das nie so gewesen. Da hat sich sogar geberationenübergreifend (Mitte 20 bis Mitte 60) ne kleine Freundschaftsclique gefunden, mit der wir uns immer noch treffen, obwohl wir nicht mehr zusammen arbeiten.

            Vielleicht ist bei Euch der Anteil an jungen Leuten besonders hoch? Denn sonst ist doch gerade deine Altersklasse immer stark vertreten und du kannst da kaum die einzige sein?

            Vielleicht ist dein Problem aber wirklich eher die „abgeschobene“ Situation. Ein neuer Job, bei dem man sich bewusst für sich entscheidet gibt dir vielleicht neuen Rückenwind.

          • Könnte es sein, dass anders herum ein Schuh draus wird?

            Aufgrund deines Textes kommst du etwas "speziell" und nicht besonders gesellig oder kollegial offen rüber.
            Selbst mit 51 würde ich mich nicht als alte Tante bezeichnen. Selbst Kolleginnen und Kollegen, die nach ihrem Studium dazu kamen und vom Alter her alle meine Kinder sein konnten, haben mich nicht als Mutti gesehen. Ganz im Gegenteil. Am Geburtstag waren viele überrascht, als sie mein Alter mitbekamen und es wurde oft gesagt :"Das hätte ich jetzt nicht gedacht."

            Was natürlich dazu kommt: du bist häufig krank. Das macht auf Dauer nicht gerade beliebt. Je nachdem, wie deine Arbeit dann aufgefangen werden muss.
            Deshalb würde ich mir ganz genau überlegen, ob du mit deinen finanziellen Verpflichtungen woanders insgesamt besser dran bist. Gerade in der freien Wirtschaft können sie dir leicht kündigen, wenn sie es als nicht mehr tragbar empfinden. Dazu noch zwei Kinder, die vielleicht mal krank sind.......

            Was sind denn Jugendthemen? Ich kann mir kaum vorstellen, dass gerade im Finanzsektor rundum nur 20-jährige arbeiten. Da braucht es doch auch Leute mit fundierter Ausbildung und Berufserfahrung.
            Und die hohlsten Typen, die über die dümmsten Themen sprechen, werden sie doch hoffentlich auch nicht einstellen. Ein gewisses Niveau wird vermutlich notwendig sein.

            Wie kommunizierst du denn mit deinen Kindern, wenn du mit 10 oder 15 Jahre älterem Jungvolk schon überfordert bist? Das hält doch jung. Und irgendwann haben deine Kinder die gleichen Themen und Sprache wie deine Kollegen jetzt. Und du bist dann noch 10 Jahre älter.

            Vielleicht irre ich mich völlig. Aber du kommst mir vor als würdest du selbst nicht allzu viel von dir halten (unterstützt noch von deiner unfreiwilligen Umsetzung) und als seist du nicht besonders teamfähig, gesellig und kommunikativ.

      Also jemanden in den vierzigern sehe ich auch nicht als alte Tante.
      Ich finde, man ist in der Arbeit um seinen Job zu machen nicht um Freunde zu finden oder zu quatschen. Von daher wären mir die privaten Themen der Kollegen völlig egal.
      Konzentriere dich auf deine Arbeit und lasse das private privat sein. Ich denke es wird dir dann besser gehen und Druck raus nehmen

      • Ich kann aber schon verstehen, dass mam auch mal privat wird / werden muss. Klar, man ist zum Arbeiten da, aber wenn man so null privates Gespräch hat, so gar keinen echten zwischenmenschlichen Kontakt während der Arbeitszeit, dann kann das auf Dauer mächtig zermürbend sein.

        • sehe ich auch so. Die Kommunikationsbasis muss passen. Die Chemie muss passen. Es geht nicht nur um die Arbeit. V.a. Netzwerken ist entscheidend bei uns (wie überall eigentlich) und da stehe ich sehr allein da. Alle anderen sind perfekt vernetzt, ich bin irgendwie völlig uninteressant. Wie gesagt, das hat sicherlich auch andere (charakterliche) Gründe, aber man ist wie man ist...was soll ich machen?? Ich will sein dürfen - so wie ich eben bin. Vielleicht bin ich generell falsch in der Privatwirtschaft?

          • Auch in Behörden, öffentlichen Dienst etc. wirst du mit jüngern Kollegen und Kolleginnen zu tun haben. Auch da wird erwartet, dass man die Arbeit macht.

            Ich bin im öffentlichen Finanzsektor, Ende 40, habe viele jüngere Kolleginnen und Kollegen. Ich fühle mich nicht als "alte Tante". Und mein Einstand in mein derzeitiges Team war alles andere als gut (Donnerstag die Stelle zugesagt, Freitag angerufen und gesagt, dass ich voraussichtlich ca. 1 Jahr krank geschrieben sein werde).

            Kann das vielleicht auch an deinem Auftreten liegen ... wenn du dich selber schon als "Alte Tante", "uninteressant", "laufend krank" beschreibst? Auf so Kolleginenn hätte ich auch nicht viel Lust und würde mir andere Kontakte suchen.

    (10) 18.01.19 - 09:38

    Hallo,
    darf ich fragen, ob du dein Privatleben erfüllend findest? Hast du eine gute Beziehung, liebe Freunde und verabredest du dich regelmäßig oder gehst einem liebgewonnenen Hobby nach?
    Ich frage das, weil du ein wenig "kontaktbedürftig" (nicht negativ gemeint) und nicht allzu selbstbewusst oder wertschätzend dir selbst gegenüber klingst.

    Ich bin erst 36, arbeite aber auch mit vielen jungen Kollegen zusammen, mit denen mich wenig verbindet. Ich bin auch nicht der Typ für Küchenklatsch, wöchentliche Cocktails im Kollegenkreis und Käffchen mit viel Gegacker. Die jüngeren Kollegen mögen aber genau das sehr gerne, sodass wir da einfach recht unterschiedlich sind und somit wenig zusammen machen außer unsere Arbeit.

    Mir macht das allerdings gar nichts aus, weil ich überhaupt nicht dazugehören möchte. Ich wünsche mir einen normalen, freundlichen Umgang mit den Kollegen (den haben wir auch), bin aber nicht auf tiefgehende Gespräche oder Verabredungen in der Freizeit angewiesen, denn dafür habe ich mein Privatleben inklusive Familie, Mann, Freunden und Kind. Das erfüllt mich so sehr, dass ich diese Nähe bei der Arbeit gar nicht vermisse und es einfach als Arbeit ansehe.

    Ich finde es schön, wenn wir uns im Kollegenkreis nett und locker verstehen, aber Freundschaften oder engere Bindungen suche ich dort nicht.
    Deshalb habe ich mich gefragt, ob du abseits der Arbeit ein gutes soziales Netz mit lieben Freunden, abendlichen Verabredungen und guten Gesprächen hast oder dort auch eher einsam bist.

    H, ich kenne das so sich nicht. Bei uns ist es egal, wie alt man ist. Ich verstehe mich mit meiner Kollegin, die kurz vor der Rente ist, genauso gut wie mit einer ganz jungen und fühle mich auch nicht außen vor, selbst wenn die jüngeren zusammen ausgehen etc. Ich glaube du musst an deinem Selbstbewusstsein arbeiten!

    (12) 18.01.19 - 10:49

    Ich werde nächstes Jahr 40 und finde mich überhaupt nicht als "alte" Tante. Ich habe auch eine Menge Kollegen, die wesentlich älter sind.

    Gut, ich bin jetzt in einem alten Konzern und ab und an nerven mich diese "unbeweglichen Alten", die immer Panik bekommen, wenn mal was neues passiert, aber parallel profitiert man auch wieder sehr von den alten Hasen, die schon wahnsinnig viel erlebt haben im Konzern und ein großes Wissen haben.

    Und ich glaube gerade der letzte Punkt ist in jedem Unternehmen Gold wert.

    Man muss aber eben auch beweglich bleiben. Wenn du die Mutti dort bist und das auch regelmäßig so zeigst, dann ist es schwer. Ich bin auch kein Networker, aber das ist einzig und allein mein Problem, denn so bleibt man in einem Konzern eben unsichtbar.

    Ich würde eher das Problem bei dir sehen, wenn du dich mit 40 schon als alte Tante bezeichnest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein junges Team damit Probleme hat, wenn dann merken sie doch, dass du dich selbst abgrenzt. So liest sich zumindest dein Text...

    Oh wow, alte Tante : ))), das hört sich schrecklich an!
    Ich werde nächste Woche 40 und arbeite in einer Diskothek. Da sind welche in meinem Alter, wenige sind älter und ganz viele jünger.
    Ich fühle mich da aber super wohl und kann mit (fast) jedem reden, lachen und natürlich auch arbeiten.

    Ich glaube, dass es vielleicht an Dir und Deiner Einstellung liegt.

    Eine Bewerbung zu mir :-)
    Ich such noch ;-)

    Hallo,

    Du fühlst Dich mit Anfang 40 und zwei Schulkindern alt? Du hälst die Qualität deiner Arbeit für schlecht? Du arbeitest nicht gerne mit etwas jüngeren Menschen zusammen und es ist Dir unangenehm soziale Kontakte zu haben? Dazu bist Du bereits mit Anfang 40 gesundheitlich so angeschlagen, dass Du häufig krakgeschrieben bist?
    Was soll man Dir da raten? Ich bin 47 Jahre alt, habe drei Schulkinder, bin nie krankgeschrieben und mache einen guten Job. Bin aber nur Teilzeitkraft. Ich Punkte aber mit langer Berufserfahrung. Ich spaße gerne, auch wenn ich verheiratet bin. Das ist wahrscheinlich das, was Du flirten nennst.
    Du bist mit allem unzufrieden. Warum?
    Liebe Grüße Andrea

    • (17) 18.01.19 - 23:04

      Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen!

      Ich versuche, nun alle Fragen zu beantworten.

      Natürlich bin ich nicht die einzige über 40 in der Firma. Allerdings ist es so, dass man in diesem Alter entweder schon in Führungsposition ist oder zu den wenig qualifizierten, unsichtbaren "Nobodys" gehört (nicht abwertend gemeint, versuche nur die Struktur zu erklären). Ich bin keine Führungskraft (will auch keine sein) und zu den Nobodys gehöre ich auch nicht, da meine Position viel anspruchsvoller ist.

      Und ja, mein Selbstwertgefühl ist stark beschädigt. Was aber auch verständlich ist, denke ich.

      Mag sein, dass ich "speziell" bin, eine schlechte Netzwerkerin auf jeden Fall, eher schüchtern, zurückhaltend und nicht universell beliebt und sympathisch. Aber ungesellig sicher nicht. Meine KollegInnen sind keine "hohlen Typen" ohne Ausbildung - gerade im Gegenteil. Sehr intelligente Menschen, sehr gut qualifiziert. Sehr höflich zu mir, aber SEHR distanziert.

      Worüber die so reden?
      Ein Beispiel vielleicht: jeder im Team kennt ein bestimmtes Lokal, hat einen bestimmten Film gesehen, ich nicht. Ich gehe selten aus, und wenn, dann eher "bequem", keine late night Unternehmungen. Da komme ich mir ziemlich außerirdisch vor. Oder jeder erzählt am Montag was er/sie Spannendes am Wochenende gemacht hat. Ich mache aber nichts Spannendes. Ich helfe meinen Kindern mit den Hausaufgaben, räume auf, koche... und wenn das alles schon erledigt ist, genieße ich das nichts-tun-müssen auf der Couch. Das passt für mich derzeit. Für alles Andere bin ich zu krank. Vielleicht bin ich einfach sehr fad:-)

      Ob mein Privatleben erfüllend ist? Schwer zu sagen. Sicher nicht zu 100%. Meine Freunde haben alle Kinder im selben Alter (+ / -), so dass wir uns eher selten treffen können. Ich mache nicht so viel, wie ich gerne machen würde, aber auch das ist irgendwie ok für mich. Hobbys habe ich - malen und Sport. Sport geht zZ schwer, da ständig krank, malen aber schon (spät am Abend). Ich bin einfach in einer anderen Lebensphase - mit allem, was dazu gehört.

      Und noch was - einige flirten WIRKLICH. Sooo alt bin ich gar nicht, dass ich das nicht mehr erkenne:-) Was auch OK ist, es sind ja junge Menschen. Ich will aber nicht jeden Blick, jede Email, sms, etc. mitbekommen. Es ist einfach nur unangenehm.

      • Das Problem sehe ich ehrlich gesagt eher bei Dir, und das wirst Du in jede neue Stelle mitnehmen. Mein Vater ist 70 und arbeitet noch im Familienunternehmen (Seniorchef), der hat ein Theaterabonnement, geht ab und zu ins Kino, oft zum Golf und zu mindestens 5 Konzerten im Jahr ... wie kann man sich nicht für „Jugendliche Sachen“ interessieren, mit Anfang 40?!

        • (19) 20.01.19 - 10:15

          Ich habe auch Hobbys und sonst Aktivitäten, die ich gerne machen würde. Kino, Theater, Sport, Tanzen, Malen, Städtereisen... Es ist nicht das fehlende Interesse, was mich davon abhält.

          Meine Kinder und überhaupt die familiären Verpflichtungen fordern mich ziemlich, dazu kommt mein geschwächtes Immunsystem, was den Alltag nicht leichter macht. Es fehlt einfach die Kraft für alles. Ich bin zufrieden, wenn ich etwas Ruhe haben kann. Ich glaube viele von euch werden das verstehen. Dein Vater hat diese Phase schon längst hinter sich, nehme ich an.

          Jugendthemen sind nicht uninteressant, man kann aber sehr oft nicht mitreden oder bei Aktivitäten mitmachen. Ich muss jede auch kurze Abwesenheit planen, mit Mann und Kindern koordinieren, vorbereiten. Das müssen Kinderlose zB nicht.

    (20) 20.01.19 - 10:31

    Das frage ich mich auch mittlerweile.
    Je mehr ich hier poste, desto mehr habe ich das Gefühl, mein Alter ist nur das stellvertretende Problem.

    Ich bin tatsächlich in einer sehr dunklen Phase - seit meiner Versetzung in die neue Abteilung. Die Qualität meiner Arbeit ist nicht berauschend. Das kann ich selber beurteilen, ich sehe es aber auch in den Augen meines Chefs. Es wurde viel mehr erwartet. Das ist das eine.

    Das andere ist, ich bin kein Kommunikationstalent. Was nicht bedeutet, dass ich ein Volltrottel bin, man braucht aber heutzutage sehr viel mehr.

    Das dritte ist, ich werde nicht junger und wünsche mir eine Stelle, wo ich etwas mehr Sicherheit hätte. Wo ich nicht jeden Tag beweisen muss, dass ich ein unschlagbares Talent bin, dass ich immer und bei jedem beliebt sein muss, damit die Arbeit läuft, wo ich einfach sein darf - so wie ich eben bin.

Bei uns werden wieder vermehrt Mütter Ü40 gesucht, die bereits längere Zeit zu Hause waren.

Gründe sind
- Kinderwunsch abgeschlossen
- Kinder nicht mehr so oft krank oder brauchen keine Kindkranktage mehr
- keine Überbrückungszeit zum Aufstocken des Elterngeldes, sondern echte Motivation sich der neuen Aufgabe dauerhaft zu widmen
- Krankheit kann passieren. Häufigere Fehlzeiten wegen Schwangerschaft erst mal nicht mehr.
- Motivation dauerhaft im Betrieb zu bleiben, um die Altersvorsorge aufzustocken
- Arbeit nicht mehr nur zum Überleben, sondern auch als neuer Lebensmittelpunkt, wenn die Kinder ihren Lebensmittelpunkt zunehmend außer Elternhaus verschieben.

jung dynamisch sucht, gibt es hier auch noch. 450 Euro Basis bei Studienabschluss, Teilzeit mit voller Flexibilität, Berufserfahrung, auf Abruf bereit, Bereitschaft über die Belastungsgrenze hinaus zu gehen.

  • Wo arbeitest du?
    Bei uns denkt man ganz anders. Viel kurzfristiger auf jeden Fall. Eine junge Frau wird sicherlich irgendwann schwanger, aber bis dahin bleibt sie und das sind in der Regel einige Jahre. Danach kommt die nächste. Männliche Chefs würden selten eine ältere Mitarbeiterin bevorzugen. Die jungen, knackigen haben definitiv Vorrang.

    Und Frauen werden immer später schwanger, manchmal gar nicht. Die Arbeit wird den jungen Menschen immer wichtiger.

    • Region ländlich.
      Kleinere Betriebe setzen in der Umgebung wieder sehr auf Verlässlichkeit und Ältere.

      Bei größeren Betrieben in der Großstadt weiß ich es nicht. Da sind dann zwar die Gehälter höher, aber mit Arbeitsweg und co würde sich das nicht lohnen.

(24) 19.01.19 - 19:48

Hallo!

Ja, ist hier auch so. Mich hat man auch mit Kusshand genommen, als ich einen neuen Job angefangen habe. Gerade wegen den Gründen. Bin 42 Jahre, Witwe mit einem Kind, 15 Jahre alt.

LG Sonja

Wenn du dich selbst „alte Tante“
schimpfst und das dementsprechend ausstrahlst/ dich so gibst bist du ja selber Schuld! Ich finde dein Jammern fehl am Platz. Du bist die einzige, die daran etwas ändern kann!

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