Teil BV durch AG oder FA Bürojob

    • (1) 18.01.19 - 18:27

      Hallo,

      ich bin aktuell in der 17. ssw. Bisher hatte ich so gut wie keine Beschwerden. Mit zunehmenden Bauch merke ich aber, dass das sitzen im Büro immer anstrengender wird. Ich arbeite in Vollzeit also 8,5h inkl. Pause. Eine Freundin von mir, auch im Büro tätig, hatte das Glück, dass ihr AG ihr einen 6H Tag von sich aus angeboten hat bei gleichbleibenden Lohn.
      Ich habe gehört, dass das seit Beginn des Jahres wohl nicht mehr so einfach geht, das der AG von sich aus eine stundenreduzierung „anordnet“. Kennt sich jemand damit aus? Ich würde gerne bis zum Mutterschutz arbeiten aber eben nicht mehr ganze 8 Stunden täglich.

      Schon mal danke im Voraus!

      • Dann frag doch deinen Chef, ob du auf 6h runter gehen kannst bei entsprechend angepaßtem Gehalt. Wirkt sich dann natürlich aufs Elterngeld aus.
        Oder du baust Überstunden ab, wenn vorhanden.

        Eine andere Möglichkeit sehe ich da nicht. Ein BV, weil dir sitzen zu anstrengend wird? Du hast doch sicherlich die Möglichkeit aufzustehen und Pausen zu machen.

        • Bei einer Arbeitskollegin die zur Zeit mit dem 2. Kind schwanger ist, kamen sie vor 2 Jahren auch auf sie zu und haben ihr ab der 20. ssw eine 30 Stunden Woche angeboten, ohne Einbußen beim Gehalt und Eltergeld.
          Klar kann und werde ich mit meinem Chef sprechen, aber ich wollte vorher Erfahrungen von anderen werdenden Mamis erfragen. Ein BV kommt für mich auch nicht in Frage.
          Aber Wieso nicht verkürzt arbeiten wenn es ggf. möglich ist, die schöne Schwangerschaftszeit gibt uns keiner zurück ☘️

        • "Aber Wieso nicht verkürzt arbeiten wenn es ggf. möglich ist, die schöne Schwangerschaftszeit gibt uns keiner zurück"

          Ich weiß gerade nicht, was ich darauf antworten soll... #augen

          Kannst ja verkürzt arbeiten, wenn dein AG zustimmt, aber du hast eben keinen Anspruch auf das was du dir vorstellst (reduzierte Stunden bei gleichem Gehalt.)

          Wenn der AG das so bei deiner Kollegin entschieden hat, dann besteht vielleicht ein "Gleichbehandlungsanspruch", aber weißt du ob eure Situation 1:1 vergleichbar war?

          • Es hat auch keiner von „Anspruch haben“ gesprochen, dass war einfach nur ein Beispiel, dass es ein Teil BV gibt ohne dringenden medizinischen Grund, sowohl in meine Unternehmen als auch in dem von einer Freundin!

            • Die Regelungen wurden aber kürzlich da angepaßt, dass es nicht mehr so einfach geht, eben weil es oft ausgenutzt wurde wie in den von dir genannten Fällen, wo keine medizinischen Gründe vorlagen und der Arbeitsplatz scheinbar auch mutterschaftskonform ist.

              Das gibt es natürlich, es gibt überall Schindluder und Betrug. Dein AG kann das selbstverständlich auf seine Kosten anbieten, ich denke aber, er wird sich das schon über die Umlagekasse zurück geholt haben und das ist nicht legal Er darf ein BV, ob ganz oder teilweise, nur Ussprechen, wenn er keinen mutterschutzgerechten Arbeitsplatz bieten kann und das trifft hier ja definitiv nicht zu.

              Die Bedingungen bzgl des BV wurden Anfang 2019 nochmals verschärft und es ist sicher mit vermehrten Kontrolken zu rechnen.

              Gruß
              W

    (13) 18.01.19 - 19:15

    Das war sehr nett von dem Chef...
    Wenn du Glück hast, gibt dir deine Fa ein Teil BV, wenn nicht, dann musst du wohl durch.

    Es ist ätzend, ich konnte auch kaum noch sitzen. Meine Fa hatte mir irgendwann Physio angeboten, 2 Wochen vor dem Mutterschutz. Jo Danke, das hab ich dann auch noch geschafft.
    Versuche sooft wie möglich aufzustehen. Und wenn du dir jedes Glas Wasser einzeln aus der Küche holst...

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