ICSI von der Steuer absetzen?

    • (1) 19.01.19 - 10:42

      Hallo ihr Lieben!
      Habt ihr auch davon gehört das man künstliche Befruchtung von der Steuer absetzen kann? Hat das schon jemand gemacht und wie funktioniert es?

      • Hällochen,
        Wir haben das gemacht. Glaube fiel unter besondere Belastungen oder so ähnlich. Mein Mann macht die Steuern. Weiß nur das ich mir zb die Termine in der Kiwu Bestätigen lassen musste,weil auch das Fahrtgeld mit abgesetzt werden konnte.

        Haben wir auch gemacht. Ist aber schon 9 Jahre her. Wir haben alle Belege/Rechnungen der KiWu-Klinik eingereicht - heißt glaub außergewöhnliche Belastungen oder so ähnlich.

        Ja, das geht. Heißt außergewöhnliche Belastungen. Kommt aber erst ab einer gewissen Grenze (einkommensabhängig) zum Tragen.
        Dann gehen dort aber auch andere Medikamente, Arztbesuche, Zuzahlungen usw. abzusetzen.
        Beerdigungskosten auch und noch einiges mehr.

        • Beerdigungskosten können nur dann in der Einkommensteuererklärung abgesetzt werden, wenn die Kosten nicht aus dem Erbe bestritten werden können.

          Und sämtliche Fahrtkosten zu den Ärzten.. können abgesetzt werden.

          • Steht doch so drin, dass die Fahrten abgesetzt werden können, aber alles erst ab einer gewissen Grenze!

            Und was für Bedingungen ist ja überhaupt nicht aufgezählt, wobei ja kein entstehen, wenn das Erbe das deckt.

    Ja ich hab meine Zwillinge von der Steuer abgesetzt😉😂. Medikamente, Fahrtkosten und die Icsi selbst. Belege brauchte ich keine einreichen. Das war für die Steuer 2016

    Ich habe all meine Versuche der künstl. Befruchtung bei den außergewöhnlichen Belastungen angegeben. Also alle selbstgezahlten Behandlungskosten, Medikamente, Fahrtkosten, Parktickets,... Im übrigen geht das nicht nur für die KiWu, sondern für alles, was da so übers Jahr an Medikamentenkosten, Fahrtkosten zu Fachärzten, Zuzahlungen beim Zahnarzt, o.ä. in der ganzen Familie anfällt. Bei einem Doppelverdienerehepaar ohne Kinder ist aber die Grenze sehr hoch, sprich, erstmal sehr viel zumutbar. Wir haben sie nur in einem Jahr überschritten, als mein Mann noch eine große Zahn-Sache hatte.

    Es lohnt sich aber auf jeden Fall mal übers Jahr ALLES zu sammeln und dann mal zu schauen, welchen Gesamtbetrag man erreicht. Vor allem wenn man schon Kinder hat, sinkt die zumutbare Grenze ganz erheblich. Es kann also auch Sinn machen sich nötige Behandlungen mal ganz bewusst volle Kanone in ein Jahr zu legen und sich bewusst nicht „verträglich zu verteilen“.

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